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Fußball: Werden die Kreise Unna und Lüdinghausen vereint?

KAMEN / KREISGEBIET Unerwartet wenig Aufsehen hat bei der Bezirkskonferenz des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen ein neues Spielklassenstruktur-Modell gesorgt. Das soll dem Bevölkerungsrückgang Rechnung tragen. FLVW-Vizepräsident Siegfried Hirche regte die Reduzierung von fünf auf vier Landes- und zwölf anstatt 15 Bezirksligen an.

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Verbandsvertreter Siegfried Hirche schlug vor, die Zahl der Landes- und Bezirksligen im FLVW zu verringern.

"Diese Pläne sind nicht mit einem Massenabstieg verbunden, sondern erfolgen sanft und moderat", sagte Hirche: "Ich weiß, niemand steigt gerne ab." Gleichzeitig müsse die Anzahl der Aufsteiger in die Bezirksligen von 46 auf 36 verringert werden. "Möglich wären Kreisunionen oder Entscheidungsspiele." Für von eine mögliche Kreisunion kommen die Kreise Unna/Hamm und Lüdinghausen infrage.

Die Vereine zeigten Verständnis. "Das wird so kommen und lässt sich nicht ändern. In einigen Kreisen sind doch schon Vereine von der Bildfläche verschwunden", meinte Helmut Holtmann (SuS Rünthe).

Lediglich als "eine Idee" bezeichnete Korfmacher die Wiederkehr des "Sportgroschens", um eine Stiftung zugunsten der Fußballjugend mit zu finanzieren. Ein Gründungskapital von zehn Millionen Euro schwebt dem Verband dabei vor. Erreicht werden solle dies durch FLVW-Rücklagen, private Spenden und den FLVW-Kreiskassen über den Sportgroschen.

Praktisch wird der Eintritt in bestimmten Klassen um einen Euro erhöht. Über eine "Win-Win-Situation" fließen 50 Cent in die Stiftung sowie an die Vereine. Sobald das Kapitalziel erreicht sei, stehe den Clubs der volle Betrag zur Verfügung.

Ein Vertreter von Westfalia Wickede stellte die Unvereinbarkeit der Aussage von Theo Zwanziger ("Die Deutschen werden immer ärmer.") und der Erhöhung des Eintritts fest. "Wenn die DFL das dritte Sonntagsspiel will, warum zahlt sie dann nicht in die Stiftung ein?" Geht rechtlich nicht, lautete die Antwort.

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