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Gesamtschüler nahmen an Gründungsworkshop teil

Moderner Wirtschaftsunterricht rund ums Thema „Selbstständigkeit“ heißt für die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen-Süd Gründungsworkshop mit der Stiftung Partner für Schule NRW.

Gesamtschüler nahmen an Gründungsworkshop teil

Hasan Cin (l.) und Marcel Moritz forschen an einem Monitor des Go!-Info-Trucks nach Informationen für ihre Existenzgründungsidee.

Gestern war das Team mit Stiftungsmitarbeiterin Hanna Münstermann und dem Info-Truck zum 4. Mal an der Dammwiese zu Gast. Wichtiger Gesprächspartner für die 40 Jungen und Mädchen aus der Jahrgangsstufe 12 war auch Peter Gatzka, Mitarbeiter des Wirtschaftsförderungszentrums Lünen (WZL), der den angehenden Gründern wichtige Tipps und Einschätzungen aus seiner täglichen Beratungstätigkeit gab.

An Ideen mangelte es den Schülern nicht: Zum Start war allen „Gründern“ klar, dass man mit seinem Geschäft in eine Nische stoßen müsse. So wollte eine Mädchengruppe in den Handel mit Schuhen einsteigen, deren Absätze verstellbar waren - im Preissegment zwischen 40 und 120 Euro pro Paar. „Auch auf das richtige Gebäude, die Zahl der Mitarbeiter und die Frage, ob alle Kosten abgedeckt sind“, müsst ihr achten, empfahl Hanna Münstermann. Das Marketing-Konzept ihres Kälteclubs wollten zwei Jungen mit anderen gemeinsam entwickeln, verrieten sie. Neuigkeitswert hatte eine Brille mit Navigationssystem, das den Fußgänger zu Sehenswürdigkeiten, Lokalen und anderen Einrichtungen führt. Der Tipp: Die technische Umsetzbarkeit nicht außer Acht lassen.

Realistischer erschien die Vorstellung, eine Firma ins Leben zu rufen, die Laptops auf Solarenergiebasis produziert. Die Zielgruppe seien Lehrer und Schüler. „Aber auch Manager könnten ihr Büro verlassen und ihre Arbeit stundenlang in der Sonne liegend erledigen“, meinte ein Schüler. Um ihre Geschäftsidee in eine passende Form zu gießen, zu erfahren, welche Fähigkeiten und Planungsschritte eine erfolgreiche Geschäftsgründung nach sich zieht, machten sich die Schüler im Info-Truck an Monitoren schlau; dort konnten sie auch Karrieren von Existenzgründern nachlesen. Für Lehrer Franz-Josef Thöne ist bei dem Workshop wichtig, dass sich die Schüler nicht wie bei den Praktika als Arbeitnehmer, sondern als „Chef“ erleben.

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