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Stundenlanger Feuerwehreinsatz

Glashütte: Nach Brand läuft Produktion wieder

LÜNEN Für mehrere Stunden war die Lüner Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch im Einsatz: Es brannte auf dem Gelände der Glashütte an der Borker Straße. Teile des Dachstuhls eines Produktionsgebäudes standen in Flammen, als die Feuerwehr kurz vor 3 Uhr nachts alarmiert wurde.

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Eine Betriebsstörung bei der Glashütte hat offenbar die jüngsten merkwürdigen Flecken in Nordlünen verursacht. Über den Verursache der ersten Flecken im August gibt es weiterhin keine Aussage.

Die Spuren des Brandes in der Glashütte sind am Mittwoch von der Schulstraße aus deutlich zu erkennen.

Durch einen „massiven Löschangriff“, so der stellvertretende Feuerwehrchef Rainer Ashoff, habe ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude verhindert werden können. Verletzt wurde niemand, Schadenshöhe und Brandursache stehen noch nicht fest. 

Die Produktion, die in dem Werk an der Borker Straße rund um die Uhr läuft, wurde sofort unterbrochen, die Mitarbeiter brachten sich in Sicherheit.  Schon zweieinhalb Stunden später konnte die Produktion teilweise wieder aufgenommen werden. „Die Feuerwehr war super schnell da und hat einen super Job gemacht“, lobte Bernhard Trillmann, Leiter Technischer Service bei Ardagh Glass.  

Am Mittwochvormittag sei die Produktion bereits wieder auf etwa 60 Prozent hochgefahren worden. Trillmann geht davon aus, dass noch im Laufe des Tages wieder voll produziert werden kann. Die Glashütte stellt pro Tag etwa 1,5 bis 1,6 Millionen Glasbehälter für die Lebensmittelindustrie her.  Die Feuerwehr war mit 63 Einsatzkräften sowie 19 Lösch- und Sonderfahrzeugen vor Ort. Der Einsatz dauerte bis 6.43 Uhr. Ein Brandsachverständiger soll die Ursache des Feuers ermitteln.

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