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Fußball

Hans „Henner“ Bradatsch ist tot

LÜNEN Hans „Henner“ Bradatsch, einer der bekanntesten Lüner Fußballspieler, ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Alter von 70 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

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Henner Bradatsch kurz vor seinem 70. Geburtstag am 8. Mai.

Für 500 LSV-Einsätze wurde Henner Bradatsch 1975 von (v.l.) Theo Schene, Hermann Horn und Wolfgang Rosenkranz besonders ausgezeichnet.

Seine sportliche Laufbahn begann „Henner“ beim BV Brambauer 13 (Vize-Westfalenmeisterschaft 1962) und FC Brambauer 45 (Westdeutscher Jugendmeister 1959), ehe er als langjähriger Kapitän des Lüner SV in der Kampfbahn Schwansbell sein sportliches Können unter Beweis stellte. Mit dem LSV spielte Henner Bradatsch 1963 als Westdeutscher Meister um die Deutsche Amateurmeisterschaft, ehe die Rot-Weißen erstmals für eine Saison als Regionalligist in den „bezahlten Fußball“ einzogen.  

Von 1967 bis 1973 erlebte er sieben unvergessene Regionalliga-Jahre in der zweithöchsten deutschen Profi-Klasse. 25 Mal wurde Henner Bradatsch von Verbandstrainer Walter Ochs in die Westfalenauswahl berufen, deren Kapitän er viele Jahre war. Auch in der deutschen Bundeswehrauswahl war er ein fester Bestandteil.  Des Weiteren war Bradatsch „Sportler des Jahrer 1975“ in Lünen und gründete eine überaus erfolgreiche Betriebssportmannschaft der Stadtwerke, wo er als Angestellter in der Verwaltung tätig war.

 Engen Kontakt hielt er immer noch zu seinen ehemaligen Fußballkameraden Georg Schymetzek und Dieter Stanek sowie zu einstigen Arbeitskollegen. Mit seiner Tochter Cordula, Chef-Stewardessin der Lufthansa, unternahm Henner in den letzten Jahren zahlreiche Auslandsreisen.  Mit ihr sowie den Töchtern Petra und Melanie sowie den Enkelkindern trauern viele Lüner Fußballfreunde um einen unvergessenen Sportsmann. 

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