Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

"Heideblümchenpark" in Gefahr

ALSTEDDE Ein Grünstreifen von 12×60 Metern stand heute im Mittelpunkt der Diskussion bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins „Heideblümchenpark“. Denn genau dieser Streifen, der den Abschluss des Südbereichs bildet, soll nach den neuesten Plänen der Verwaltung dem „Einkaufszentrum Alstedder Straße Nord“ weichen.

"Heideblümchenpark" in Gefahr

Wolfgang Scheller, Gebietsleiter für Standortsicherung bei Edeka Rhein-Ruhr, erklärte den Mitgliedern des Fördervereins Heideblümchenpark die Pläne für den Parkplatzbau des Projekts "Alstedder Mitte".

Die Fläche wird zu 20 weiteren Parkplätzen umgebaut. Die Mitglieder zeigten sich empört darüber, dass nun doch ein Teil des Parks angetastet werden muss. „Wir müssen den Kunden ein funktionierendes Konzept bieten, da sind 100 Parkplätze das absolute Minimum“, argumentierte Wolfgang Scheller, Gebietsleiter für Standortsicherung der Edeka Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH. „Das sind Erfahrungswerte, glauben Sie mir.“

Kompromisslosigkeit

Ellen Hermann, Vorsitzende des Fördervereins, bedauerte die Kompromisslosigkeit der Edeka-Gesellschaft. Auf den Alternativvorschlag, es zunächst mit 80 Stellplätzen zu versuchen und die 20 weiteren Plätze auf dem Parkstreifen bei Bedarf nachzubauen, sei niemand eingegangen. Baudezernent Jürgen Evert riet, das Beste für den Stadtteil im Auge zu behalten. Das gemeinsame Einkaufszentrum, dessen Umsetzung lange „auf Messers Schneide“ gestanden habe, sei eine attraktive Einrichtung für die Bürger.

Öffentliche Grünfläche

Der verbleibende Park solle außerdem als öffentliche Grünfläche ausgewiesen und damit langfristig gesichert werden. Dieter Memmeler von der Abteilung Stadtgrün betonte, dass es eine optisch ansprechende Trennung und Gestaltung geben würde. Die Kastanien hinter dem Schlecker-Gebäude müssten gefällt werden, würden aber durch angemessene Hochstämme ersetzt. Auch Angestellte von Edeka nahmen an der Versammlung teil und äußerten ihren Unmut über die Bedenken des Fördervereins. „Euer Job hängt ja nicht da dran“, so eine Mitarbeiterin.

Ausschuss entscheidet am 27. November

Denn Scheller machte klar, dass die Investitionsentscheidung der Edeka am seidenen Faden hinge. „Wenn Sie diese Chance nicht wahrnehmen, wird es bleiben wie vorher.“ Die bestehende Edeka-Filiale müsste voraussichtlich schließen, wenn der Lidl auf der Südseite der Alstedder Straße gebaut würde. Der Ausschuss für Stadtentwicklung entscheidet am 27.11. über den Bebauungsplan.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Veranstaltungen in dieser Woche in Lünen

„Dogensuppe“ und der Tag des Baumes

LÜNEN Wir werfen einen Blick in den Kulturkalender, in die Veranstaltungshinweise von Vereinen und Verbänden und natürlich einen Blick in den Redaktionskalender und tragen zusammen, was bis zum Sonntag wichtig wird. Wenn dabei „Dogensuppe“ vorkommt, ist das kein Schreibfehler.mehr...

Folgen des Feuers in der Dorfstraße

Wohnung ist nach Tiefgaragenbrand komplett verrußt

Lünen Die Familie von Sleiman Adel hatte Glück: Beim Feuer in der Tiefgarage ihres Mietshauses kamen sie unverletzt davon. Dennoch sind die Folgen des Brandes für sie verheerend.mehr...

Lünen-Süder begeistert vom Kirschblüten-Markt

Nachhaltigkeit kann auch Spaß machen

Lünen Besser hätte es nicht laufen können für die Organisatoren des ersten Kirschblütenmarktes auf dem Bürgerplatz in Lünen-Süd. Und so hatten viele Besucher vor allem einen Wunsch. mehr...

Großeinsatz an Dorf- und Münsterstraße in Lünen

Feuerwehr rettet 55 Personen aus verrauchtem Mehrfamilienhaus

LÜNEN. Ein Brand in einer Tiefgarage in der Dorfstraße hat einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Wegen des verrauchten Treppenhauses mussten viele Personen über die Drehleiter gerettet werden - darunter auch ein Kleinkind.mehr...

Ein Unternehmen, zwei Städte und viele Fragen

Wieso es beim Bauantrag der Firma Aulich Probleme gab

Lünen. 2013 ist Hans-Jörg Aulich mit seiner Spedition ins Industriegebiet Achenbach nach Brambauer gezogen. Auf Lüner Gelände – größtenteils. Dass Teile jedoch auf Dortmunder Gebiet liegen, wäre fast zum Problem geworden.mehr...

Lünens zweiter Grillfleisch-Automat geht an den Start

Alles bereit für die Grillparty

Lünen Pünktlich zum fast schon sommerlichen Wochenende ist Lünens zweite Grillstation in Betrieb gegangen. Wir haben zum Beginn der Grillsaison nachgefragt, was 2018 auf den Rost kommt.mehr...