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Hohe "Dunkelziffer"

LÜNEN Viele komische Ausreden und in einem Fall sogar falsche Personalien wurden der Polizei bei einer Überprüfungsaktion präsentiert.

Hohe "Dunkelziffer"

„Das ist bestimmt in der Schule passiert“, meinten Svenja und Julia (beide 13). Sie wurden nachdenklich, als sie von Polizeihauptkommissar Ulrich Steinhardt angehalten wurden.

„Ich komme gerade aus der Werkstatt raus“, sagte ein Fahrradfahrer am Donnerstag kurz vor 18 Uhr auf der Lippebrücke an der Lange Straße. Polizeioberkommissar Dirk Hinz hielt den jungen Mann an und verwarnte ihn, weil er ohne Beleuchtung unterwegs und damit für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer fast unsichtbar war. Das Motto „Sehen und gesehen werden“ scheint auch in der Fußgängerzone für viele Radfahrer nicht zu gelten.

14 fuhren ohne Licht

„In einer Stunde haben wir 92 Radfahrer gezählt, davon waren 14 ohne Beleuchtung“, resümierte Hans-Jürgen Heidenreich vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), der die einstündige Aktion mit der Polizei durchführte. Die „Dunkelziffer“ sei hoch gewesen. So hätten Radfahrer die Polizei sehen können, die mit einem Fahrzeug auf der Brücke stand. Ein Vorfall ereignete sich am anderen Ende der Fußgängerzone. Hier wollte die Polizei einen Radfahrer überprüfen, der ohne Beleuchtung fuhr. Er konnte fliehen. Auf der Lippebrücke gab ein Radler falsche Personalien an und wurde zur Wache gebracht.

Zehn Euro Verwarnungsgeld drohten, wenn das Licht nicht an war, die Beleuchtungseinrichtung am Fahrrad fehlte oder defekt war. „Sehr erschreckend ist, mit welchen Fahrrädern Kinder unterwegs sind. Jedes verletzte Kind ist zuviel. Da machen die Eltern ihre Hausaufgaben nicht“, beklagte Dirk Hinz, der die Aktion mit viel Fingerspitzengefühl durchführte. Die Bilanz im letzten Jahr lautete: 155 Radler, davon 52 mit mangelhafter Beleuchtung.

            

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