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Horst Gehse: "Wir haben es Mirko Englich alle gegönnt"

LÜNEN-SÜD Der Wittener Ringer Mirko Englich hat seine Laufbahn mit der Silbernmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking gekrönt. "Es muss nicht immer die Goldene sein", sagt ein absoluter Fachmann des Ringens, Horst Gehse. Mit dem Geschäfstführer des Vereins für Kraftsport Lünen-Süd unterhielt sich Sportredakteur Bernd Janning.

Horst Gehse: "Wir haben es Mirko Englich alle gegönnt"

Horst Gehse an der Zeituhr der Ringer. Er erinnerte sich im Gespräch mit unserer Zeitung an alte Zeiten und blickte in die Zukunft voraus.

"Wir haben es ihm alle gegönnt", sagt Gehse im RN-Interview, den der Erfolg des Witteners Mirko Englich allerdings überraschte. Er schwelgt in Erinnerungen: "Übrigens begann Englich seine internationale Laufbahn 1993 in Lünen bei der Kadetten-Weltmeisterschaft. Damals belegte er den fünften Rang. Heute ist er ein absoluter deutscher Spitzensportler", so Gehse.

Er erinnert sich an ein anderes Talent. "Für Lünen ging einst Mirko Klein auf die Matte." Er sei in die Fußstapfen seines Vaters getreten, dem siebenfachen Deutschen Meister Günter. "Schade, Mirko hätte mehr erreichen können. Er war eigentlich talentierter als Mirko Englich, hatte aber oft Pech mit Verletzungen."

Am Donnerstagmorgen traf sich Gehse mit dem 2. Vorsitzenden Udo Stucht und der Stadtverwaltung zu einem Gespräch. Es wurde ein langes Gespräch, denn das Thema hatte es in sich: Es ging um die Zukunft ihrer Trainingsstätte. Mit dem Ergebnis zeigte sich Gehse zufrieden. "Für mich geht der Trend dahin, dass unser Trainingszentrum und die kleine Sporthalle an der Dammwiese für uns - vielleicht in Eigenregie - erhalten bleiben. Aber darüber müssen wir erst mit unserem Vorstand sprechen", sagt der Geschäfsführer.

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