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Gegen-Demonstration

Hunderte Menschen bei Kundgebung gegen Rechts

LÜNEN Mehrere hundert Menschen haben sich für eine Kundgebung auf dem Marktplatz in Lünen versammelt. Sie protestieren gegen eine Demo der Partei "Die Rechte NRW", welche um 13.30 Uhr in der Innenstadt stattfindet. "Wir dürfen uns von Köln nicht entmutigen lassen", sagte Pfarrer Friedrich Stiller in einer Rede.

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Mehrere hundert Menschen haben sich zu einer Gegen-Demonstration auf dem Marktplatz versammelt.

Bis kurz vor der Beginn der Demo hatten sich etwa 25 Demonstranten versammelt.

Die Partei "Die Rechte NRW" demonstriert in Lünen.

Die Demonstranten haben sich an der Persiluhr versammelt.

Das "Hotel an der Persiluhr" hat als Zeichen des Protests gegen die Demo der Partei "Die Rechte NRW" bunte Luftballons vor die Fenster gehängt.

Die Partei "Die Rechte NRW" hat für 13.30 Uhr 30 bis 70 Teilnehmer für ihre Kundgebung auf dem Platz Persiluhr/Münsterstraße angemeldet. Noch am Mittag war der Platz bis auf die Polizeiwagen menschenleer. Gegen 13.30 Uhr waren etwa 25 Demonstranten zu sehen, berichtet unsere Reporterin vor Ort. Die Rechten spielten Musik über Boxen. Außerdem wurden Reden gehalten.

Sänger mit Nazi-Vergangenheit

Lükaz: Deutschrock-Konzert nach Kritik abgesagt

LÜNEN Als „Topact der Szene“ kündigte das Lükaz die Band „Schuldig“ für die erste Lüner Deutschrock-Nacht im Februar an. Nur: Sänger Denis Zadow ist beim Verfassungsschutz kein Unbekannter. Seine frühere Band gilt als „rechtsextremistische Skinhead-Band“. Die Stadt Lünen wusste offenbar von nichts. Erst jetzt zog sie die Notbremse.mehr...

Bunt statt Braun: Aus einem Fenster des Hotels an der Persiluhr, neben dem die Demo der Rechten stattfand, flatterten bunte Luftballons, stiller Protest gegen laute rechten Demonstranten vor der Tür. Jemand hatte außerdem dafür gesorgt, dass aus einem Lautsprecher Sopran-Arien über den Platz schallten - musikalisches Kontrastprogramm.

Eine Frau hatte ihre ganz persönliche Form des Protest gefunden: Sie schlug während der Demonstration der Rechten mit einem Kochlöffel auf einen Kochtopf ein und versuchte durch den Krach, die Demonstration zu stören.

Ab 13 Uhr in der Innenstadt

Kundgebung und Gegendemo am Samstag in Lünen

LÜNEN Die Partei "Die Rechte NRW" hat für Samstag eine Kundgebung in der Lüner Innenstadt beantragt. Die Antwort vom Lüner Aktionskreis gegen Rechtsextremismus kam prompt. Wie schon am 1. November wird es eine Gegendemonstration geben.mehr...

"Die Angstgefühle, die sie schüren, treffen auf unseren Widerstand"

Rund 400 Menschen haben der Kälte getrotzt und sind zur Gegen-Demonstration auf den Marktplatz gekommen. Zunächst spielte Musik, dann sprach Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. "Gegen unseren Willen missbrauchen die Rechten das Grundgesetz. Das gibt uns als Bürger die Pflicht, ihnen zu widersprechen. Die Angstgefühle, die sie schüren, treffen auf unseren Widerstand."

Demo der Partei "Die Rechte" und Gegen-Demo

Viel Polizei rund um die Persiluhr.
Direkt vor den Ochsenfiguren hatten sich die Rechten versammelt.
Direkt vor den Ochsenfiguren hatten sich die Rechten versammelt.
Auch vor der Lippebrücke stand ein Polizeiwagen.
Aus zwei großen Boxen auf dem weißen Kombi dröhnten Musik und Reden.
Polizei, Rechte und Passanten an der Persiluhr.
Der Dortmunder Pfarrer Friedrich Stiller.
Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns sprach erst zu den Teilnehmern und hörte sich den Rest der Kundgebung an.
Horst Störmer lockerte das Programm mit Musikbeiträgen auf.
Knapp 400 Menschen trotzten der Kälte und nahmen an der Kundgebung teil.
Knapp 400 Menschen trotzten der Kälte und nahmen an der Kundgebung teil.
Die Grünen hatten die Demo angemeldet - Ratsfrau Erika Roß moderierte die Kundgebung.
NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer sprach zum Schluss.

Auch Pfarrer Friedrich Stiller sprach zu den Gegen-Demonstranten: "Es kann nicht sein, dass die Provokationen dieser kleinen Gruppe ständig zunehmen. Wir bedauern sehr, dass ein Verbot dieser Partei nicht geklappt hat. Diese Gesinnung muss zerschlagen werden." Stiller forderte auch mehr Unterstützung von der Justiz.

Man dürfe sich von den Vorfällen in Köln nicht entmutigen lassen, so Stiller. "Was kriminell ist, muss verfolgt werden. Aber Sexismus und Gewalt gegen Frauen sind keine Spezialität von Migranten." Dem pflichtete auch Kenan Kücük, Vortsitzender des Multikulturellen Forums Lünen, bei.

Auch Rainer Schmeltzer vom Aktionsbündnis gegen Rechts bezog sich auf die Ereignisse in Köln in der Silvesternacht. "Die Rechten suggerieren gezielt, Flüchtlinge seien Straftäter. Es gibt verlogene Hetze in den sozialen Medien. Das ist menschenverachtend und kriminell. Bringen Sie sowas zur Anzeige! Ich fordere Sie auf: schauen sie sich diese Kommentare an. Sie sind leider auch aus der gesellschaftlichen Mitte hier in Lünen." 

Initiatorin ist zufrieden

Etwa eine Stunde nach Beginn endete die Kundgebung gegen 14 Uhr. Initiatorin Erika Roß vom Lüner Bündnis gegen Rechts zeigte sich zufrieden. "Lünen steht hinter dem Bündnis", sagte sie. "Die Bürger zeigen erneut Flagge."

Schon am 1. November 2015 hatten Rechte eine Demo in Lünen angemeldet. Damals waren rund 700 Menschen zu einer Gegen-Demonstration gekommen.

LÜNEN Großer Demo-Tag in Lünen: Etwa 30 "NRW-Patrioten" protestierten am Bahnhof gegen "Islamisierung, Asylwahnsinn und Extremismus". Weitaus größer war hingegen die Gegen-Demo auf dem Willy-Brandt-Platz, wo etwa 700 Menschen ein Zeichen gegen Fremdenhass setzten. Wir haben in einem Live-Ticker berichtet.mehr...

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Mehrere hundert Menschen haben sich zu einer Gegen-Demonstration auf dem Marktplatz versammelt.

Bis kurz vor der Beginn der Demo hatten sich etwa 25 Demonstranten versammelt.

Die Partei "Die Rechte NRW" demonstriert in Lünen.

Die Demonstranten haben sich an der Persiluhr versammelt.

Das "Hotel an der Persiluhr" hat als Zeichen des Protests gegen die Demo der Partei "Die Rechte NRW" bunte Luftballons vor die Fenster gehängt.

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