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Im Dezember Termin für Evonik-Kraftwerk

LÜNEN Die Pläne für einen weiteren Evonik-Kraftwerksblock in Lünen werden schneller konkreter, als es der Politik lieb sein kann. Schon am 12. Dezember findet im Hansesaal ein so genannter Scoping-Termin statt.

Im Dezember Termin für Evonik-Kraftwerk

Das Steag-Kraftwerk an der Moltkestraße.

Das bestätigte die Bezirksregierung in Arnsberg  auf Anfrage. Der nicht öffentliche Termin dient dazu, das Projekt im Vorfeld eines offiziellen Genehmigungsantrages zu sondieren.

Projekt "Block 8"

Wie bereits berichtet, hat Evonik bei der Bezirksregierung bereits eine Vorhabenbeschreibung eingereicht. Danach, so Jari Wieschmann, Sprecher der Bezirksregierung, firmiert das Projekt als "Block 8" mit einer Leistung von 1200 Megawatt thermisch und 900 Megawatt elektrisch. Eine definitive Investitionsentscheidung ist damit nicht verbunden, auch nicht mit dem Scoping-Termin.

Rat hat Widerstand beschlossen

Erst am 25. Oktober hatte der Rat Widerstand beschlossen: Für den Fall, dass Evonik den Block zusätzlich und nicht als Ersatz bauen wolle, soll die Verwaltung alle Möglichkeiten ausloten, wie das Projekt verhindert werden könne. Aber auch die Risiken benennen, die mit einer solchen Strategie verbunden sind. Denn Evonik (vormals Steag) verfügt über einen genehmigten Standort. Von daher bezweifeln Kritiker, ob es überhaupt möglich ist, einen weiteren Kraftwerksblock an der Moltkestraße zu verhindern.

Erst 2008 wird entschieden

Über den Genehmigungsantrag des Stadtwerkeverbund-Unternehmens Trianel für das geplante 750 MW-Kraftwerk im Stummhafen werde nicht mehr in diesem Jahr, sondern erst 2008 entschieden, teilte die Bezirksregierung mit. Die Bürgerinitiative Kontra Kohle Kraftwerk wies gestern noch einmal auf ihre Informationsveranstaltung am 13. November um 19.30 Uhr im Hansesaal hin. "Lünen im Kraftwerksrausch?" lautet das Motto.

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