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Interview mit Völckers und Morel

LÜNEN Auf einem herunter gefallenen Foto in einer Werbeagentur entdeckte Regisseur Armin Völckers seinen Hauptdarsteller Alain Morel.

Interview mit Völckers und Morel

Signierten Plakate: "Leroy"-Regisseur Armin Völckers (M.) sowie die Schauspieler Paul Maaß (l.) und Alain Morel.

RN-Redakteurin Beate Rottgardt sprach mit den beiden, die „Leroy“ drehten.

Kannten Sie Lünen schon vorher?

Völckers: Ich bin zum ersten Mal hier, aber ich habe Mike Wiedemann und Kathrin Bessert schon im Januar beim Festival in San Francisco getroffen, wo ich mit meinem Leroy-Kurzfilm war. Den hab ich gedreht, um dem „Kleinen Fernsehspiel“ des ZDF zu beweisen, dass ich Regie führen kann.

Sie waren mit „Leroy“ erfolgreich in Japan...

Morel: Wir haben beim Internationalen Filmfestival in Tokio, das mit Cannes vergleichbar ist, den Publikumspreis bekommen. Das japanische Publikum ist eigentlich sehr dezent, aber bei uns haben sie viel gelacht.Völckers: Und unser Film wird wohl auch in Japan im Kino laufen, was wir nicht erwartet hätten. Die Japaner haben sehr viele Eigenproduktionen.

War das Ihre erste Rolle?

Morel: Ja. Ich such mir jetzt eine Agentur, werde sehen, ob es weitergeht. Ich hatte für „Leroy“ gutes Schauspieltraining bekommen, schließe aber auch nicht aus, Schauspiel zu studieren. Ich bin ja erst 21 Jahre alt.

Im Film tragen sie eine Afro-Perücke...

Morel: Ja, wir haben „Leroy“ vor zwei Jahren gedreht und es war witzig, immer, wenn ich morgens die Perücke aufsetzte, war ich plötzlich Leroy.

Wie haben Sie Alain gefunden?

Völckers: Ich hab fünf Monate gesucht und dann war es wie im Film. In einer Agentur lag ein Stapel Papiere und ein Foto fiel runter, auf dem, war ein Junge, der aussah wie Leroy. Es stellte sich raus, dass Alain gerade auf dem Weg nach Hause war, das genau gegenüber der Agentur lag.

Wie sehen Ihre nächsten beruflichen Pläne aus?

Völckers: Ich schreibe gerade an mehreren Stoffen. Und auch wenn „Leroy“ das zweit erfolgreichste kleine Fernsehspiel des ZDF aller Zeiten war, überlege ich sehr genau, was ich als nächstes mache und muss auch bedenken, günstig zu produzieren. Ich denke an eine Geschichte über Langzeitstraftäter, die eine Wohngemeinschaft gründen wollen. Oder ich habe auch Ideen für romantische Komödien. Auch einen Film mit Kindern könnte ich mir vorstellen, aber das ist sehr aufwändig und teuer, weil man da mehr Drehtage braucht. Kinder dürfen ja nur wenige Stunden am Tag drehen. Ich bin selbst gespannt, was als nächstes kommt.

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