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Künstlergruppe Offene Ateliers

Jahresausstellung zeigt sehenswerten Querschnitt

LÜNEN Feierlich eröffnet wurde am Sonntagvormittag die Jahresausstellung der „Künstlergruppe offene Ateliers Lünen" in der Stadtgalerie. Dabei waren nicht nur interessante Arbeiten zu bewundern. Es gab auch eine Diskussion über die bange Frage, wie es mit der Kunst in Zeiten knapper Mittel weitergeht.

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Der Lüner Künstler K.P.M. Wulff führte auf seine besondere Art in die Jahresausstellung der »Künstlergruppe offene Ateliers Lünen« ein.

Zahlreiche Gäste besuchten am Sonntag in der Stadtgalerie die Vernissage der Ausstellung mit Werken der »Künstlergruppe offene Ateliers Lünen«.

Der Lüner Künstler K.P.M. Wulff führte auf seine besondere Art in die Jahresausstellung der "Künstlergruppe offene Ateliers Lünen" ein.

Die Kunst sei frei, betonte K.P.M. Wulff, Sprecher der „Künstlergruppe offene Ateliers Lünen“, in seiner Einführungsrede, die zum Nachdenken anregte und unsortierte Gedanken sowie geflügelte Worte zum Wesen der Kunst enthielt. Zuletzt stellte der Künstler die bange Frage, ob es dabei bleiben würde, dass die Kunst auch künftig frei bleiben wird.

Kulturdezernent Horst Müller-Baß konnte die zahlreichen Besucher in der Stadtgalerie etwas beruhigen und sagte: „Kultur ist nicht alles, aber ohne Kultur ist alles nichts.“ Kurzfristige Streichungen würden nichts zum Besseren wenden, meinte Müller-Baß mit Blick auf das städtische Jahresdefizit von 20 Mio. Euro. „Ohne Kunst und Kultur verödet urbanes Leben“, betonte der Dezernent, der aber zu bedenken gab, dass sich auch der Kulturbereich der Diskussion um Einsparmaßnahmen stellen müsste. Nachdem das Duo Wolfgang Surrey und Christoph Steiner an Gitarre, Querflöte und Saxophon etwa den Jazz- Standard „Estate“ spielten, wurde die Ausstellung offiziell eröffnet.

Sie bietet einen sehenswerten Querschnitt unterschiedlichster Arbeiten. Zu sehen sind u.a. Foto-Grafiken analog-digital von Klaus Möller, der zum Beispiel vor rund 25 Jahren die Schauspielerin Inge Meisel in der Garderobe fotografiert hat. Mit ihrem Kunstwerk „Büse“ präsentiert Heide Kemper die älteste Glasschmelztechnik mit formgeschmolzenem Glas. „Es ist ein unglaublich aufwendiger Prozess“, sagt die Künstlerin.

„Die Arbeiten sind sehr unterschiedlich“, unterstreicht Sophie Hochrein, die mit ihrem außergewöhnlichen Kunstwerk „Bodenfühle“ rhythmisch anmutende Erscheinungsbilder mit verschiedenen Techniken visualisiert mittels der Frottage, einem graphischen Verfahren, bei dem flexible Flächen auf prägende Unterlagen gedrückt und mit Graphit oder Farbe abgerieben werden, um die jeweilige Struktur der Unterlage wiederzugeben.

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