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Jugend kennt auch Trauer

LÜNEN Verluste, Tod, Trennungen - es gibt unterschiedliche Gründe zu trauern. Und auch junge Menschen kennen Trauer.

Jugend kennt auch Trauer

Hoffen auf Interessenten beim ersten Treffen der "Trauerklöße" am 28.11. in der Stadt-Insel: (v.l.) Sabrina Holzknecht, Pfarrerin Rita Lischewski, Anke Balandat und Thomas Schlüter.

Deshalb bietet ein Team der evangelischen Jugend um Pfarrerin Rita Lischewski ab Mittwoch, 28.11., die Trauergruppe "Trauerklöße" für Jugendliche und junge Erwachsene an.

In der Stadt-Insel, Friedrichstr. 65 b, ist jeder willkommen, der sich mit dem Thema beschäftigt, selbst trauert oder einfach nur zuhören will. "Wir gestalten zwar einen gewissen Rahmen, aber geben nicht so viel vor, weil wir erstmal sehen wollen, wer kommt", so Jugendpfarrerin Rita Lischewski.

Einfach Zeit nehmen für die Menschen, so sieht Sabrina Holzknecht das Projekt, das zunächst einmal auf sechs Termine begrenzt ist. Wenn die Teilnehmer sich weiter treffen wollen, ist das sicher auch möglich.

Kein Therapieangebot

"Wir wollen keine Therapie anbieten", betont Anke Balandat. Dem Vorbereitungsteam geht es, so Thomas Schlüter, stattdessen darum, "was den Leuten gut tut und ihnen hilft."

Die Trauersituation der Teilnehmer kann, muss aber nicht akut sein. Viele Menschen trauern auch längere Zeit. Sie sind ebenso willkommen. Manchmal hat das Gefühl auch nichts mit dem Tod eines nahen Menschen (oder auch eines geliebten Haustiers) zu tun, sondern beispielsweise mit der Trennung der Eltern.

Die Teilnehmer müssen auch nicht bei jedem Termin dabei sein, auch wenn es natürlich schön wäre, auch, um Vertrauen untereinander zu gewinnen.

Hemmschwelle überwinden

Jetzt hoffen die vier Initiatoren, die gestern in der Stadt-Insel einen Raum als Treffpunkt gestalteten, dass einige Jugendliche und junge Erwachsene die möglicherweise vorhandene Hemmschwelle überwinden und sich auf das neue Angebot einlassen.

Positive Resonanz kam schon von einigen Pfarrern, so Rita Lischewski: "Sie finden das Angebot gut, auch weil sie Leute kennen, die in der Gruppe gut aufgehoben wären. Beate Rottgardt

Die Termine sind am 28.11., 5. , 12. und 19.12. sowie am 2. und 9.1., jeweils von 19 bis 21 Uhr in der Stadt-Insel, Friedrichstr. 65 b.

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