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Doppelmord in Gahmen

Kinder getötet: Prozess gegen Lüner Mutter beginnt

LÜNEN Auf ihre vier- und eineinhalbjährigen Kinder soll eine 28-jährige Lünerin im vergangenen November eingestochen haben - sie wurde deshalb des Mordes beschuldigt. Nachdem ihr inzwischen die Schuldunfähigkeit bescheinigt wurde, ist jetzt der Termin für das Sicherungsverfahren bekanntgegeben worden.

Kinder getötet: Prozess gegen Lüner Mutter beginnt

Landgericht Dortmund. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Am 2. November soll eine Mutter in Gahmen zwei ihrer Kinder getötet haben. Demnächst steht die 28-Jährige vor Gericht. Am 27. April beginnt der Prozess vor dem Landgericht Dortmund, zwei weitere Termine sind im Mai angesetzt.

Derzeit befindet sich die dreifache Mutter in einer psychiatrischen Einrichtung in Lippstadt.

LÜNEN Eine schreckliche Tragödie hat sich am späten Mittwochabend in Lünen ereignet. Eine 28 Jahre alte Mutter hat ihre zwei Kleinkinder erstochen und sich anschließend selbst schwer verletzt. Ein weiterer Säugling blieb unverletzt. Im Laufe des Donnerstags habe die Frau die Tat gestanden, so die Staatsanwaltschaft.mehr...

Die Angeklagte Amira H. wird im sogenannten Sicherungsverfahren beschuldigt, am 2. November 2016 in Lünen „im Zustand der Schuldunfähigkeit“ zwei Morde begangen zu haben.

So soll die Tat abgelaufen sein:

Die Beschuldigte soll am Abend des Tattages im Schlafzimmer einer Wohnung in Gahmen mit einem Messer auf ihre beiden schlafenden Kinder (vier und eineinhalb Jahre alt) eingestochen zu haben, um diese zu töten. Dabei soll sie den Kindern den Mund zugehalten haben, damit der Vater der Kinder, der im Wohnzimmer saß, nichts mitbekam. Auch für ihn soll die Tat völlig unerwartet erfolgt sein.

Zur Tatzeit soll die Frau an einer paranoiden Schizophrenie mit Wahnvorstellungen gelitten haben.

LÜNEN Die 28-Jährige, die eingeräumt hat, am 2. November 2016 in Lünen-Gahmen zwei ihrer drei Kinder erstochen zu haben, war zum Tatzeitpunkt schuldunfähig. Das bestätigte jetzt auch ein zweites psychiatrisches Gutachten. Geht es nach der Staatsanwaltschaft, wird die Frau künftig dauerhaft in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik untergebracht.mehr...

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