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Lungenfachzentrum in Lünen-Brambauer bekommt mehr Raum

Klinik am Park investiert 9 Millionen Euro

Lünen Das Lungenfachzentrum an der Klinik am Park in Lünen-Brambauer bekommt mehr Raum. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich fiel der Startschuss für den Neubau des Ostflügels.

Klinik am Park investiert 9 Millionen Euro

Beim symbolischen 1. Spatenstich für den neuen Osttrakt der Klinik am Park: Andreas Schlüter, Hauptgeschäftrführer der Klinikum Westfalen GmbH (4.v.r.), Ärztlicher Leiter, Dr. Clemens Kelbel (3.v.r.), Leiter des Lungenfachzentrums, Dr. Burkhard Thiel (5.v.r.), sowie Arno Feller (r.), stellvertretender Bürgermeister und Vertreter von Baufirmen und Fachabteilungen. Foto: Magdalene Quiring-Lategahn

In der „Champions League der Medizin“ will das Klinikum Westfalen mit seinem zertifizierten Lungenfachzentrum Knappschaft Kliniken an der Klinik am Park in Brambauer spielen. Das erklärte Hauptgeschäftsführer Andreas Schlüter am Montag beim symbolischen ersten Spatenstich für den fünfstöckigen Neubau des Ostflügels.

Klinik am Park investiert 9 Millionen Euro

Der neue Ostflügel an der Klinik am Park. Foto: Klinikum Westfalen

Die Planung hatte sich zwischenzeitlich verändert: Aus vier wurden fünf Etagen, weil auch ein Schlaflabor nach Brambauer sollte. Das erforderte einen komplett neuen Bauantrag. Mit 9 Millionen Euro und über 3000 Quadratmetern sei das Projekt eines der größten Investitionen im Klinikum Westfalen, so Schlüter. Eine weitere Million werde in Gerätetechnik investiert. Somit seien in den letzten 15 Jahren 35 Millionen Euro nach Brambauer geflossen.

Fertigstellung im Juli 2019

Entsprechend groß war der Spaten, mit dem die Verantwortlichen den Baustart ankündigten. In drei Monaten soll der Rohbau hochgezogen werden, im Juli 2019 der Ostflügel bezugsfertig sein. „Wir freuen uns riesig“, sagte Schlüter.

Im Lungenfachzentrum in Brambauer werden bereits Patienten mit Krebserkrankungen, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD sowie Asthma und schweren Lungenentzündungen behandelt. Angebote für Weaning-Patienten, Menschen, die nach krankheitsbedingter künstlicher Beatmung entwöhnt werden müssen und Patienten mit nächtlichen Atemaussetzern, kommen dazu.

Wohngruppe für langzeitbeatmete Patienten

Der neue Ostflügel bietet Platz dafür: Im Keller werden Technik, Hauswirtschaftsdienst und Lager sein. Im Erdgeschoss finden Patienten die Pneumologische und Thoraxchirurgische Ambulanz. Hier sind auch Chefarztbüros und Untersuchungszimmer. In der ersten Etage befinden sich die Zimmer der stationären Patienten. Darüber wird das Schlaflabor eingerichtet. Die Ebenen 3 und 4 stehen einer Wohngruppe für langzeitbeatmete Patienten zur Verfügung, deren Träger das bundesweit tätige Zentrum für Beatmungs- und Intensivpflege (ZBI) ist.

Arno Feller, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Lünen, lobte die Investition als eine „bedeutende für die Stadt, durch die sich der Stadtteil positiv weiterentwickelt“. Standortleiter Stefan Grave nannte das Projekt einen „Meilenstein“. Aus vielen einzelnen Mosaiksteinen sei jetzt ein Gesamtbild erkennbar. Bis zu 50 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

Das ist das Klinikum Westfalen

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