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Gerichtsurteil

Körperverletzung: Täter muss 18 Monate in Haft

Lünen Der 40 jährige Angeklagte lebt im Asylbewerberheim an der Alstedderstraße. Dort kam es immer wieder zu tätlichen Auseinandersetzungen. Am Mittwoch verurteilte ihn das Gericht zu insgesamt 18 Monaten Haft.

Seit nunmehr 14 Jahren wird der Angeklagte regelmäßig verurteilt. 13 Vorstrafen listet die Richterin auf. Die Bewährung der letzten Verurteilung vom Amtsgericht in Coesfeld läuft noch. Das Gericht gibt als Geburtsort Beirut an, dass bestreitet er vehement. Einmal zu Wort gekommen ergeht ein Redeschall, der dann von der Richterin oder seiner Verteidigerin nur mühsam gestoppt werden kann. 

Zur Last gelegt wurden ihm sieben Vergehen in fünf Anklageschriften. Üble Beschimpfungen des Hausmeisters des Asylheims und tätliche Auseinandersetzungen, Schwarzfahren und Betrug. Immer wieder wird der Prozess durch sein klingelndes Handy gestört, bis er schließlich nach Ermahnung den Akku entfernt.

Den Grund für seine aggressiven Handlungen vermutete die Richterin in seiner Heroinsucht. Eine Therapie wurde jedoch vom Versicherungsträger, wegen des Status „geduldet“, abgelehnt. Wegen der fehlenden Reisedokumente konnte er auch nicht abgeschoben werden. Einzig positiv zu bewerten sei, so die Richterin, dass der Angeklagte sich geständig gezeigt habe. Aber eine Bewährungsstrafe käme deshalb nicht in Frage. In das Urteil einbezogen wurde die verwirkte Bewährungsstrafe aus dem Coesfelder Urteil.

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