Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Kraftwerksgegner laden sich selbst ein

LÜNEN Die zum ersten Spatenstich für das Trianel-Kraftwerk geladenen Gäste werden am 3. September am Stummhafen nicht unter sich sein. Denn auch die Kraftwerksgegner wollen vor Ort Flagge zeigen.

Kraftwerksgegner laden sich selbst ein

Das Bauschild für das Trianel-Kraftwerk steht an der Frydagstraße.

Die Bürgerinitiative Kontra Kohle Kraftwerk ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, „mit uns am Mittwoch, 3. September, ab 9.30 Uhr, vor der Baustelle Präsenz zu zeigen.“ Die BI fasste noch einmal ihre ablehnende Haltung zusammen: „Wir sind nach wie vor der Meinung, dass das Trianel-Kraftwerk energiewirtschaftlich entbehrlich, ökologisch bedenklich und rechtlich unzulässig ist. Aus diesen Grunde unterstützen wir ja die Klage des BUND. Darüber hinaus könnte sich das Projekt für viele beteiligte Stadtwerke bzw. Kommunen zu einem Millionengrab entwickeln.“ Noch im Februar 2006 sollte der Bau des Trianel-Kraftwerk 750 Millionen Euro kosten, so die BI. Von „Kraftwerkskomponenten zum Festpreis“ und „langfristigen Lieferverträgen für Steinkohle“ sei die Rede gewesen.

Mittlerweile seien die Kosten auf mindestens 1,4 Milliarden Euro geklettert, und Trianel-Projektleiter Manfred Ungethüm habe kürzlich die unbefriedigende Vertragstreue seiner Geschäftspartner beklagt, stellt die BI fest.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Barrierefreiheit in Lünen

Mammutaufgabe: Stadt muss rund 270 Haltestellen umrüsten

Lünen Bis 2022 sollen alle Bushaltestellen barrierefrei sein. Das sieht das Personenbeförderungsgesetz vor. Die Stadt muss sich eine Strategie zurechtlegen.mehr...

Sicherheit an der Kita Schachtweg

So sollen Autofahrer am Kindergarten gebremst werden

Gahmen Aufpflasterung entfernt, Sicherheit der Kinder gefährdet – so war zuletzt die Einschätzung von Leitung und Elternbeirat des Kindergartens am Schachtweg. Nun hat die Verwaltung eine Lösung präsentiert, die die Autofahrer dort bremsen soll.mehr...

Friedhofsgebühren in Lünen

So teuer soll das Sterben bald werden

Lünen Zwei Dinge könnten aus Sicht der SPD bald die Friedhofsruhe stören – im übertragenen Sinne. Im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung sorgten hingegen zunächst die Genossen selbst für Trauermienen bei der Verwaltung.mehr...

Doku-Film über den Lüner Löschzug Horstmar

Spannender Alltag der Freiwilligen Feuerwehr

Lünen-Horstmar Spannend ist der Alltag der Freiwilligen Feuerwehr. Ein Jahr lang hat der Lüner Filmemacher Uwe Koslowski die Mitglieder des Löschzugs Horstmar begleitet. Das Ergebnis gibt es ab dem Wochenende zu sehen.mehr...

Lüner Ladendieb gefasst

Energieriegel führte direkt ins Gefängnis

LÜNEN Ein Energieriegel ist einem 34-jährigen Ladendieb am Dortmunder Hauptbahnhof zum Verhängnis geworden. Bei der Überprüfung stellte die Bundespolizei fest, dass der Lüner kein unbeschriebenes Blatt war.mehr...

Als Luftwaffenhelfer im Einsatz

Mit 16 Jahren zog Bernd Kuhnen in den Krieg

Lünen/Cappenberg Er wurde in Dortmund geboren, arbeitete als Chefarzt in Lünen und lebt heute in Cappenberg: Mit 91 Jahren erinnert sich Bernd Kuhnen an einen bestimmten Tag noch so genau, als wäre es gestern gewesen. Es war der Tag, an dem er in den Krieg zog.mehr...