Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Feuerwehr sperrte großräumig ab

LKW-Leck sorgte für Großeinsatz in Lünen

LÜNEN Auslaufende Flüssigkeit hat am Mittwochabend in Lünen für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Die rückte ebenso an wie die Polizei und sperrte den Bereich großräumig ab. Dann wurde es kompliziert. Auch aus sprachlichen Gründen.

Aus einem Lastwagen, der laut Kennzeichnung Gefahrengut transportierte, trat am Mittwochabend an der Kupferstraße eine Flüssigkeit aus. Die Feuerwehr Lünen wurde alarmiert und rückte mit 46 Feuerwehrleuten an, die Polizei sperrte großräumig ab. Auch die untere Wasserbehörde wurde hinzugezogen.

Letztlich war es falscher Alarm. Die Kennzeichnung war schlichtweg falsch.

LKW-Fahrer hielt an der Pommesbude

Der LKW aus Belgien war auf dem Weg zur Firma Aurubis und hatte auf der Kupferstraße Halt gemacht. Der Fahrer holte sich in einer Pommesbude etwas zu essen. "Dann hat wohl ein aufmerksamer Bürger den Flüssigkeitsaustritt bemerkt und uns alarmiert", sagte Rainer Ashoff von der Feuerwehr Lünen.

Die Klärung des Sachverhaltes gestaltete sich mit dem belgischen Fahrer dann als problematisch. "Er sprach kein Deutsch und wir kein flämisch oder wallonisch", so Ashoff. Erst nach anderthalb Stunden traf eine Dolmetscherin ein, die die Kommunikation ermöglichte. Ein Fachberater stellte schließlich fest, dass die Flüssigkeit ungefährlich sei.

"Der Fahrer transportierte so etwas wie Kupferschlacke, die gekühlt wird. Das was an Flüssigkeit ausgetreten ist, war einfach nur Kühlwasser", berichtete Ashoff. Am Großeinsatz waren der Zug der Berufsfeuerwehr, die freiwilligen Löschzüge Lünen-Mitte und Nordlünen-Alstedde sowie die ABC-Einsatzgruppe beteiligt.  

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

„Big Bags“ in Lünen

Weihnachtsmarkt: Diskussionen um „Terror-Stopper“

Lünen Manche Bürger bezweifeln Wirkung der sogenannten „Big Bags“ in der Lüner Fußgängerzone. Die Stadt rechtfertigt die Maßnahme zum Weihnachtsmarkt – und nennt die Gründe dafür.mehr...

Kein Gesprächstermin

Forensik in Lünen steht „nicht zur Disposition“

LÜNEN Nach dem Machtwechsel in Düsseldorf könnte das Gesundheitsministerium die Pläne für eine Forensik in Lünen neu bewerten. Das war jedenfalls die Hoffnung der Stadt, die mit ihrer Klage gegen den Bau der Anstalt vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gescheitert war. Doch diese Hoffnung kann man im Rathaus wohl begraben.mehr...

Freifunk-Netzwerk

W-Lan-Ausbau in Lüner Innenstadt stockt

LÜNEN Flächendeckendes, freies W-Lan sollte die Lüner Innenstadt attraktiver machen - vor allem für die Jugend. Fördermittel für den Ausbau verfallen jetzt trotz aller Bemühungen. Dabei scheitert das Freifunk-Netz vor allem am Desinteresse der Gewerbetreibenden.mehr...

Verbreitet Lebensfreude

12 Wochen alter Hund ist nun im Lüner Hospiz-Team

LÜNEN Nur zwölf Wochen ist der neueste Mitarbeiter des Lüner Hospizes am Wallgang alt. Er heißt Amano und ist ein Hunde-Baby. Die Gäste haben den kleinen Begleiter schon lieb gewonnen, er lässt sie für einen Moment die Schmerzen vergessen. Für diese Aufgabe hat Amano eine besondere Ausbildung bekommen.mehr...

Bundesligastart

Das hoffen Lüner Fanclubs für ihre Mannschaften

LÜNEN Die Bundesliga-freie Zeit ist vorbei. Gott sei Dank, werden viele Fans sagen. Wir haben die Lüner Fanclubs von Borussia Dortmund und Schalke 04 befragt, was sie ihrer Mannschaft in dieser Saison zutrauen. Beim BVB soll endlich wieder Ruhe einkehren, bei Schalke liegen die Hoffnungen auf Trainer Tedesco.mehr...

Auswanderer

Wie ein Lüner den Hurrikan Irma miterlebte

LÜNEN/MARCO ISLAND Seit der Lüner Chris Hadac vor 16 Jahren in die USA gezogen ist, hat er schon viele Hurrikans erlebt: Doch "Irma" übertraf alles. Während sich viele Bewohner Floridas in anderen Bundesstaaten in Sicherheit gebracht hatten, blieb der Lüner vor Ort: "Du fühlst dich einfach hilfslos", schildert er seine Erfahrung mit dem Sturm.mehr...