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Fußball: Westfalenliga

LSV-Coach Plechaty trifft auf alten Bekannten

LÜNEN Ist der Lüner SV mit dem 3:0 in Lennestadt in die Erfolgsspur zurückgekehrt? Die Antwort gibt es am Sonntag, wenn der Tabellendritte um Trainer Mario Plechaty den formstarken SC Neheim empfängt. Drei Punkte sind nötig, um sieben Tage später gegen Tabellenführer Westfalia Herne ein echtes Topspiel in Schwansbell bestreiten zu dürfen.

LSV-Coach Plechaty trifft auf alten Bekannten

Beim 1:5 gegen Wanne-Eickel gerieten Andreas Uphues (r.) und seine LSV-Kollegen mächtig ins Straucheln. In Lennestadt fehlte Uphues, gegen Neheim soll er in die Verteidigung zurückkehren. Coach Mario Plechaty setzt auf den Routinier.

Fußball: Westfalenliga 2 Lüner SV - SC Neheim Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen

Mit dem 5:0 gegen Schlusslicht Lennestadt und dem sensationellen 2:1 gegen Spitzenreiter Herne hat sich Neheim etwas Luft verschafft. Der Tabellen-13. hat jetzt drei Punkte Vorsprung auf Horst-Emscher, das den ersten Abstiegsplatz belegt. „Lünen ist aber ein ganz dickes Brett“, sagt Neheims Coach Alex Bruchhage. Er fordert von seinem Team „Einsatz, Leidenschaft und Konzentration“. So wie im Hinspiel, als Neheim einen Punkt verdient gehabt hätte, der LSV aber durch Engin Cömert in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 2:1-Erfolg kam. „Es ist schon extrem bitter und enttäuschend, dieses Spiel so verloren zu haben“, sagt Bruchhage.

Das hat er auch schon Mario Plechaty mitgeteilt. Denn die Trainerkollegen stehen im ständigen Austausch. Neheim trifft stets eine Woche vor den Lünern auf den nächsten LSV-Gegner. „Wir telefonieren viel. Ein netter Kollege, ein positiv Verrückter“, sagt Plechaty über Bruchhage. „Die Punkte müssen aber dennoch in Lünen bleiben. Von mir aus auch wieder erst durch ein Tor in der Nachspielzeit.“

Juka fällt aus

Neheim sei aber ein enorm schwieriger Gegner für die Lüner. „In der Rückrunde ist alles anders. Es werden noch Mannschaften oben auftauchen, mit denen niemand rechnet. Kein Team ist beständig. Neheim spielt jetzt aber selbstbewusst, das ist keine schlechte Mannschaft“, sagt Plechaty, dessen eigenes Team in Lennestadt zwar wieder dreifach punktete, aber noch enormes Steigerungspotenzial hat. Das weiß auch Spielmacher Volkan Ekici: „Neheim ist körperlich stark, spielt aggressiv. Da werden wir voll dagegen halten müssen“, sagt er.

Florian Juka steht für dieses Vorhaben nicht zur Verfügung. Er hat sich eine Zerrung, womöglich gar einen Faserriss zugezogen. Alternativen sind Parnell Hegngi und Dennis Adamczok. Andreas Uphues dürfte wieder anstelle von Samet Akyüz in die Innenverteidigung rücken. „Andreas hat voll trainiert, er wird uns gut tun“, sagt Plechaty, der fordert: „Die Konzentration muss alleine Neheim gelten. Und nicht Herne.“

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