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Offensivmann hat Großes vor

LSV-Spieler Adem Cabuk ist schon in Topform

LÜNEN Vier Vorlagen, zwei eigene Treffer – Adem Cabuk war am Sonntag nicht zu halten. Die Frühform des Offensivspielers ist beeindruckend. Das bekam A-Ligist VfB Lünen beim 1:8 gegen Fußball-Westfalenligist Lüner SV deutlich zu spüren. In seinem dritten Jahr in Schwansbell hat der 26-Jährige Großes vor.

LSV-Spieler Adem Cabuk ist schon in Topform

Adem Cabuk (l.) holt sich die Glückwünsche von LSV-Neuzugang Matthias Göke ab. Cabuk zeigte sich am Sonntag in einer starken Frühform

„Dafür habe ich in den vergangenen Wochen auch einiges getan“, sagte Cabuk am Sonntag nach dem Auslaufen. Das Trainingslager seines Teams verpasste er noch aufgrund eines Türkei-Urlaubs. „Da waren es 40 Grad, am Strand gefühlte 50 Grad“, so Cabuk. „Da habe ich mit unserem Trainer auch abgesprochen, dass ich nichts machen kann.“ Die zuvor aufgebaute Fitness zerstörte das allerdings offensichtlich nicht, Cabuk machte am Sonntag einen austrainierten Eindruck.

Nach zwei durchwachsenen Spielzeiten mit reichlich Verletzungspech versprechen sich die Verantwortlichen jetzt einiges vom Linksaußen. Gemeinsam mit seinem Trauzeugen Ersin Kusakci, der von der Position des Rechtsverteidigers ins rechte Mittelfeld vorgerückt ist, könnte Cabuk auf den Außen ein gefährliches Duo stellen – und somit den Abgang von Ricardo Ribeiro und Volkan Ekici auffangen.

Viel Erfahrung

„Wir haben wichtige Spieler verloren“, sagte Cabuk am Sonntag. „Gerade Volkan und Ricardo sind technisch sehr begabt.“ Es gelte für die Mannschaft, künftig „noch mehr über das Kollektiv“ zu kommen. „Ich bin positiv gestimmt“, so Cabuk.

Das hat auch sein Trainer Mario Plechaty wahrgenommen. „Adem hat sich für die Saison viel vorgenommen“, sagte er nach dem 8:1 gegen den VfB. „Ich hoffe, er bleibt in dieser Saison gesund. Dann kann er ein ganz wichtiger Spieler für uns werden.“ Schließlich hat Cabuk schon reichlich Erfahrung, spielte für Ahlen, Wuppertal und Rhynern, lief in der NRW-Liga, Oberliga und A-Jugend-Bundesliga auf.

Zahlreiche Brüche

In Rhynern musste Cabuk im November 2014 allerdings auch einen großen Rückschlag verkraften. Bei einem Kopfballtor war er im Oberliga-Spiel gegen Neuenkirchen von einem Gegenspieler mit dem Fuß im Gesicht getroffen worden und hatte sich zahlreiche Brüche zugezogen: Die Augenhöhlen, das Jochbein, die Nase und der Kiefer. Sie mussten gerichtet und mit Metallplatten gestärkt werden.

Cabuk war gerade in seiner ersten LSV-Saison in vielen Zweikämpfen noch die Angst anzumerken. „Die schlimme Gesichtsverletzung“, so Cabuk, ist mittlerweile psychisch kein Thema mehr für ihn. Und dennoch holt sie ihn bald vielleicht noch einmal ein. „Eventuell muss die Nase erneut gerichtet werden“, sagte Cabuk am Sonntag. „Dann steht noch eine Operation an. Das entscheidet sich aber erst noch.“ An seinen Plänen, die kommende Saison zu seiner werden zu lassen, soll das aber nichts ändern.

LÜNEN Drei Spielklassen Unterschied haben sich am Sonntag beim Mita-Cup bemerkbar gemacht. Gastgeber Lüner SV setzte sich mit 8:1 gegen A-Ligist VfB Lünen durch. Beiden Teams war anzusehen, dass anstrengende Tage hinter ihnen lagen.mehr...

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