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Fußball: Westfalenliga

LSV-Trainer sucht Ursachen für Leistungsabfall

LÜNEN Aus 23 Spielen hat der Lüner SV 40 Punkte geholt, steht auf Platz fünf und wird die Saison wohl auch in der oberen Tabellenhälfte beenden. Werte, die einen Aufsteiger absolut zufriedenstellen sollten. Der Form und den Ergebnissen der Hinserie läuft das Team aber aktuell hinterher. Die Verantwortlichen betreiben Ursachenforschung.

LSV-Trainer sucht Ursachen für Leistungsabfall

Erschrocken ob der Vorstellung des Lüner SV: Trainer Mario Plechaty (l.) und Co-Trainer Dennis Hübner.

Nur vier Punkte aus den vergangenen sechs Spielen lautet die Bilanz nach der Winterpause. „Das ist Einstellungssache“, sagte Trainer Mario Plechaty nach der 0:2-Niederlage in Wiemelhausen. „Wer mittwochs mit nur sieben Mann trainiert, hat es auch nicht verdient zu gewinnen.“

Dieses Problem existiere bereits seit einigen Wochen. Und Plechaty holte weiter aus: „Wir verlegen das Training für Leute, die dann in Wiemelhausen nicht mal zuschauen, wenn sie nicht spielen können. Ein anderer kommt zu spät zum Treffpunkt. Das sind Dinge, da muss ich sagen: Wir sind keine Spitzenmannschaft.“

Wiemelhausen sei „wirklich keine gute Mannschaft“ gewesen. Seine eigene Elf habe aber behäbig agiert. „Man sieht, dass einigen die Spritzigkeit fehlt“, so Plechaty. „Einige haben nicht die Form der Hinrunde“, sagte auch Sportdirektor Hasan Kayabasi.

„Nach oben brauchen wir nicht mehr schauen“, sagte Plechaty, der ankündigte: „Es werden jetzt die spielen, die im Training Gas geben.“ Einige Akteure hätten ihre Chance am Sonntag nämlich genutzt. Plechaty meinte Spieler wie Dennis Adamczok, Mehmet Erdogan und Parnell Hegngi, die zuletzt meist von der Bank kamen.

Aber auch die Leistung von Ricardo Ribeiro enttäuschte ihn. „Für einen Spieler seiner Qualität ist das zu wenig gewesen.“ Insgesamt habe die Aggressivität gefehlt. „Auch bei Standards. Da haben wir manchmal Angst, uns wehzutun“, so der Lüner Trainer.

Fußball: Liveticker und Bilderstrecke

Der Lüner SV unterliegt Wiemelhausen mit 0:2

LÜNEN Das hat sich der Lüner SV mit Sicherheit anders vorgestellt. Gegen Concordia Wiemelhausen wollte der LSV eigentlich seinen Platz in der Spitzengruppe in der Westfalenliga 2 mit einem Sieg verteidigen, wurde dann aber mit einer 0:2-Niederlage nach Hause geschickt. Wie es dazu kam, können Sie in unserem Liveticker nachlesen.mehr...

Kayabasi stellte fest, dass die Lüner Hintermannschaft bei den zwei Gegentoren geschlafen habe. Tatsächlich ließ sich der LSV beide Male viel zu leicht auskontern. „Es fehlen die Alternativen“, sagte Kayabasi, der sich nach Spielschluss ärgerte: „Es wäre in dieser Saison nicht unmöglich gewesen, sich oben festzusetzen.“ Jetzt gelte es, die Saison „gut zu Ende“ zu bringen. Und mit der zweiten Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga A perfekt zu machen.

„Wir werden die zweite Mannschaft jetzt sicher auch verstärken“, sagte Kayabasi. Zwar kann der LSV bei vier Punkten Rückstand auf den kommenden Gegner Holzwickede noch auf Westfalenliga-Platz zwei schielen. Doch eine Relegation der Vizemeister ist weiterhin nahezu ausgeschlossen.

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