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So spielten die Lüner Handballer

LSV fährt wichtigen Auswärtspunkt ein – Die Ergebnisse

Lünen/Oberaden Die Handballerinnen des Lüner SV haben sich am Samstagabend im ersten Relegationsspiel auswärts beim TSV Hahlen II mit dem 22:22 (10:11)-Remis gute Karten für den Verbandsliga-Aufstieg erspielt. Der SuS Oberaden legt dank des 26:22-Sieges gegen den OSC Dortmund gut vor.

LSV fährt wichtigen Auswärtspunkt ein – Die Ergebnisse

Michelle Schröder (r.) und die LSV-Damen trafen am Samstag in der Relegation auf einen starken Gegner. Foto: Jürgen Weitzel

Frauen-Handball
TSV Hahlen II – Lüner SV 22:22 (10:11)

Auch wenn für den Lüner SV am Ende mehr drin gewesen wäre, war Trainer Marcel Mai nicht unzufrieden: „Wir haben über weite Phasen ein gutes Spiel abgeliefert, waren aber auch in manchen Situationen zu hektisch und nervös. Ich denke, dass wir mit dem Unentschieden auswärts sicher leben können.“ In Hahlen starteten die Rot-Weißen gut in die Partie, führten schnell mit 3:1. Bereits zu dieser Phase hätte der LSV sich noch höher absetzen können. Doch leichte Ballverluste brachten den Gastgeber wieder ins Spiel. Kurz vor der Pause setzte Lünen sich auf zwei Tore ab. Doch wieder war es eine Ungenauigkeit, die Hahlen bis auf ein Tor verkürzen ließ.

Nach Wiederanpfiff kam die Mai-Sieben nur schwer ins Spiel. Hahlen legte gut vor. Erst nach einigen Minuten schaffte der LSV es wieder, auszugleichen und in Führung zu gehen. Eine Minute vor Abpfiff führte Lünen sogar mit einem Tor, hatte wenige Sekunden vor Abpfiff noch die Chance, auf zwei Tore davon zu ziehen. Doch ein einfacher Ballverlust ließ Hahlen über einen Tempogegenstoß zum Ausgleich kommen. „Unterm Strich kann man sagen, dass wir dieses Spiel hätten gewinnen müssen. Dennoch war es ein enorm wichtiger Punkt, den wir da auswärts geholt haben“, resümierte Mai. Lobende Worte fand der Coach für die mitgereisten Fans: „Das waren 60 Leute, die ordentlich Stimmung gemacht haben und uns gut unterstützt haben. Das war ein tolles Erlebnis.“

Die LSV-Frauen haben jetzt noch zwei weitere Spiele vor sich. Am Mittwoch, 23. Mai, folgt um 20.15 Uhr das Auswärtsspiel beim HSV Hemer (Sonnenblumenallee, Hemer), ehe am Samstag, 26. Mai, um 17.30 Uhr das letzte Relegationsspiel zu Hause gegen den HSC Haltern-Sythen stattfindet (Kurt-Schumacher-Straße 41-49, Lünen). „Wir haben alles selbst in der Hand. Wir müssen beide Spiele gewinnen“, fordert Mai.

LSV: Preuss/Rohwedel/Klostermeier – Schroeder (8/8), Rosenthal, Lieneke (1), Koeppen, Püschel (4), C. Schmidt (3), J. Krause, A. Schmidt, Rempe (2), Dressler (1), Geisler (3)

Oberliga-Relegation
SuS Oberaden – OSC Dortmund 26:22

Eine gute Ausgangslage hat sich Handball-Verbandsligist SuS Oberaden mit dem 26:22-Heimsieg gegen den OSC Dortmund am Freitagabend vor heimischer Kulisse im ersten Relegationsspiel im Kampf um den Oberliga-Aufstieg geschaffen. Damit geht die Mannschaft von Spielertrainer Alex Katsigiannis mit einem guten Polster ins entscheidende Rückspiel, das am Sonntag, 27. Mai, um 17.30 Uhr beim OSC Dortmund (Hacheneyer Str. 182, Dortmund) angepfiffen wird.

In der Römerberg-Sporthalle lieferten die Cobras vor allem in der ersten Halbzeit ein richtiges Feuerwerk ab. Die 5-1-Deckung mit Lukas Noe im Zentrum und Lauris Hajduk vorne vor funktionierte wieder einwandfrei. „Die beiden haben wirklich stark gedeckt. Das war mit das Prunkstück“, resümierte Kapitän Mats-Yannick Roth.

Vorne im Angriff zogen immer wieder Linkshänder Fabian Lauber, Katsigiannis selbst und Pascal Stennei in entscheidenden Phasen die Fäden. Den einzigen kritischen Moment, beim Spielstand von 2:3, überstand der SuS bestens, ließ sich dann die Führung nicht mehr nehmen. Phasenweise baute das Team diese sogar auf sieben Tore aus. „Wir haben wirklich stark gespielt, waren diszipliniert und hätten durchaus höher führen können“, sagte Roth.

Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann sind es die letzten zehn Minuten, in denen der SuS mit seinen Chancen fahrlässig umging. „Da haben wir etwas den Faden verloren“, so Roth. Dies nutzte der OSC aus und kam auf vier Tore heran. „Man muss sagen, dass es leider nur vier Tore am Ende sind. Dennoch zählt der Sieg. Wir stellen uns jetzt im Rückspiel auf eine stark kämpfende Mannschaft ein“, so Roth. Die Cobras wollen das Auswärtsspiel zu einem kleinen Heimspiel machen. Es sind bereits etliche Anfragen bezüglich Tickets seitens des SuS Oberaden gestellt worden. „Wir werden alles dafür geben, um den Aufstieg perfekt zu machen“, verspricht Roth. Der Oberliga-Aufstieg ist für den SuS Oberaden zum Greifen nahe.

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