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Handball

LSV hat beim Tabellenzweiten Oberaden das Nachsehen

LÜNEN Die Oberadener Verbandsliga-Handballer haben gegen Kellerkind HSV Plettenberg-Werdohl gezeigt, dass sie etliche Ausfälle kompensieren können. Sie siegten sicher mit 26:21. Im Lokalduell der Handball-Bezirksliga hat der favorisierte Tabellenzweite SuS Oberaden II das Heimspiel gegen Kellerkind Lüner SV deutlich für sich entschieden.

LSV hat beim Tabellenzweiten Oberaden das Nachsehen

Oberadens Simon Rodefeld (h.) zieht davon, Lünens Falk Seeger kann nur hinterherschauen.

Handball, Damen Verbandsliga HTV Sundwig-Westig – VfL Brambauer 27:23 (11:12)

Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer haben am Samstag verdient mit 23:27 bei Kellerkind HTV Sundwig-Westig verloren und rutschten so auf Rang sieben ab.

„Das war ein rabenschwarzer Tag für uns. Es hat einfach nichts funktioniert“, ärgerte sich Trainer Uli Richter. „Keine einzige Spielerin hat Normalform gebracht. Solche Spiele hat man aber mal in der Saison.“ Der Coach hofft, dass seine Mannschaft diese Begegnung schnell abhakt und den Fokus auf die nächste Partie zu Hause gegen den SV Teutonia Riemke richtet.

Im Spiel gegen Sundwig-Westig wechselte die Führung in den ersten Minuten stetig hin und her. Nach gut zehn Minuten verschafften sich die VfL-Frauen ein kleines Polster dank der Tore von Lisa Karau und Sanja Lasshof vom Siebenmeter-Punkt. Amelie Neumann legte beim 7:4 nach. Nach 20 Spielminuten kämpfte der Gastgeber sich aber wieder heran und gestaltete zur Halbzeit das Spiel ausgeglichen.

Nach der Pause profitierte der HTV Sundwig-Westig von seiner kämpferisch starken Leistung und drehte die Partie, gab die Führung bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand. „Wir haben heute gegen eine spielerisch schwache, aber kämpferisch starke Mannschaft verloren“, resümierte Richter.

TEAM UND TORE VfL: Wulf/Sindermann – Mai, Martha Rykowski 3, Sahage 2, Pötter, Leismann 4, Neumann 3, Lasshof 8/7, Monika Rykowski 1, Karau 2

Frauen-Landesliga 3 Lüner SV – Westfalia Hombruch 31:26 (15:13)

Die Erfolgsserie der Lüner Landesliga-Handballerinnen hält an: Mit dem Heimsieg gegen Hombruch ist der Lüner SV auf Platz zwei der Tabelle gesprungen.

Die Rot-Weißen fanden gut in die Partie, zogen sofort auf 4:1 davon – eine Führung, die die Lünerinnen auch nicht mehr aus der Hand geben sollten. Zwar verkürzten die Gäste aus Dortmund den Lüner Vorsprung immer mal wieder. Doch der LSV schaffte es stets, den Vorsprung zu verteidigen. In die Pause ging es mit einem 15:13. „Wir hätten auch gut mit vier Toren Vorsprung in die zweite Hälfte gehen können“, so Trainer Marcel Mai.

Danach stand Hombruch einmal kurz vor dem Ausgleich. Doch Lünen bekam die Kurve. Mai: „Das war eine gute Leistung. Auch die Abwehrleistung war trotz des ein oder anderen Aussetzers über weite Strecken ordentlich.“ Alina Fetting überzeugte im Tor, Julia Krause auf der Mittelposition.

TEAM LSV: Fetting/Klostermeier - Schmidt, Püschel, Schwinger, Blümel, Lohöl

Herren Verbandsliga 2 Oberaden – Plettenb.-Werdohl 26:21 (13:11)

„Das war wirklich das Erfreuliche an diesem Sieg. Wir hatten einige Ausfälle von Spielern, die sonst immer in der Startformation gestanden haben. Die Mannschaft hat das aber super gelöst“, lobte Oberadens Spielertrainer Alex Katsigiannis.

Besonders empfohlen haben sich diesmal Keeper Marvin Makus und Linkshänder Lauris Hajduk, die ihr Team mit ihren tollen Leistungen im Spiel hielten. „Marvin hat sehr stark gehalten. Lauris hat im Angriff eine tolle Leistung geboten, war mit neun Toren unser bester Torschütze“, sagte Katsigiannis.

Seine Mannschaft startete gut ins Spiel und lebte bis zur 42. Minute von ihrem Vorsprung. Dann kamen die Gäste auf 17:18 heran, versäumten es aber den Ausgleich zu erzielen. Stattdessen legten die „Cobras“ zu und zogen auf 23:17 davon. „Da war das Spiel gegessen“, sagte Katsigiannis, der allerdings viele kleine Fehler bemängelte: „Wir standen zu oft alleine in der Deckung und haben im Angriff technische Fehler im Abschluss gemacht.“ Die Oberadener sind nach dem Heimsieg Tabellensechster.

TEAM UND TORE SuS: Massat/Klepping/Makus – Hajduk 9, Noe 1, Herold 5/2, Lauber 4, Brenne, Katsigiannis 3, P. Stennei 4, Braach, Mork, Köhler

Bezirksliga Hellweg TV Ennigerloh – VfL Brambauer 22:22 (11:14)

Für Handball-Bezirksligist VfL Brambauer war es am Samstagabend das erwartet schwere Auswärtsspiel. Beim zu Hause noch ungeschlagenen TV Ennigerloh kam das Team von Trainer Nadim Karsifi nicht über ein 22:22-Remis hinaus.

„Am Ende geht der Punkt natürlich in Ordnung. Es war ein reines Kampfspiel, in dem Ennigerloh nicht locker ließ“, sagte Karsifi. Der Coach war mit dem Punkt zwar zufrieden, ärgerte sich aber über die phasenweise Ideenlosigkeit seiner Mannschaft. „Wir haben in entscheidenden Momenten oft nicht die richtige Lösung parat gehabt. Uns fehlte einfach die Cleverness“, so Karsifi.

Unterm Strich bleibt dem VfL Brambauer aber ein Punkt, der das Team weiter in Richtung Meisterschaft brachte. Ein Sonderlob sprach Karsifi Keeper Michael Greinert aus, der „hervorragend“ parierte und so seine Mannschaft gegen den Tabellenfünften im Spiel hielt. Fünf Partien stehen noch aus. Brambauer hat aktuell vier Zähler Vorsprung auf den Zweiten SuS Oberaden II.

TEAM UND TORE VfL: Welski/Greinert – Richter 3, Lüke 3, L. Langmann, Baggemann 3, Eder 3/3, Kurt, Gärtner, Freitag 4, Pape 3, Maurer, Varhotov 2

SuS Oberaden II – Lüner SV 30:20 (15:13)

So deutlich der Sieg auch scheinen mag, so deutlich war er in der ersten Halbzeit nicht. Erst nach der Pause waren die Lüner chancenlos. „Wir sind wieder schwach ins Spiel gestartet“, sagte SuS-Coach Björn Grüter. Der Lüner SV war taktisch gut auf Oberaden eingestellt, nahm den Haupttorschützen Hendrik Schuchtmann in Manndeckung. Oberaden fand anfangs nur schwer Lösungen. Nach der Pause glichen die Rot-Weißen dank zweier Treffer von Benjamin Miehle und Philipp Hadac sogar zum 15:15 aus.

Doch dann legte Oberaden II seinen Turbo ein, setzte sich auf 19:15 ab. Grüters Team baute die Führung kontinuierlich aus. „Wir haben es am Ende ganz gut hinbekommen und haben die Lücken, die sich durch die Manndeckung ergaben, gut genutzt. Am Ende wurde das Spiel unnötig hektisch. Ich denke, dass der Sieg auch in der Höhe in Ordnung geht“, sagte Grüter.

Handball Bezirksliga Hellweg: SuS Oberaden II – Lüner SV 30:20 (15:13)

Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.
Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.
Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.
Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.
Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.
Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.
Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.
Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.
Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.
Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.
Eindrücke vom Derby zwischen den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV und des SuS Oberaden.

Sein Gegenüber, LSV-Coach Christian Neve: „Wir waren leider zu schmal besetzt, um Oberaden über 60 Minuten Paroli zu bieten. In der ersten Halbzeit haben wir die Vorgaben gut umgesetzt. Nach der Pause hat man gemerkt, dass uns die Kräfte ausgingen und uns die Alternativen im Rückraum fehlten. Trotz der Niederlage, die am Ende etwas zu hoch ausfiel, bin ich mit der Einstellung zufrieden.“

TEAM UND TORE SuS: Schäfer/Schaumann – Stratmann 4, P. Schuchtmann 4, Rodefeld 6, Wegelin, Titz 2, H. Schuchtmann 5, Gonschewski 5/3, Wagner 4, Grosser, MertenLSV: Hangebrock/Bauer – Hadac 4, Dornseifer 1, Lühring, Seeger 3, Gärtner 4/3, Schünemann 3, Stroscher 2, Albers 1, Miehle 2, Flessenkämper

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