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Fußball: Westfalenliga

LSV tritt beim abstiegsgefährdeten Horst-Emscher an

LÜNEN Schlechte Stimmung in Schwansbell? Davon will Mario Plechaty, Trainer des Fußball-Westfalenligisten Lüner SV, nichts wissen. Vor dem Gastspiel am Sonntag, 23. April, beim abstiegsgefährdeten SV Horst-Emscher sagt er voller Überzeugung: „Wir werden dort hinfahren und die drei Punkte mitnehmen.“

LSV tritt beim abstiegsgefährdeten Horst-Emscher an

In der Hinrunde durften sich Fabian Pfennigstorf (v.l.), Ersin Kusakci und Lukas Ziegelmeir noch regelmäßig über Tore freuen. In den vergangenen drei Partien blieb der Lüner SV aber ohne eigenen Treffer. Platzt am Sonntag endlich der Knoten?

Fußball, Westfalenliga 2, 25. Spieltag Horst-Emscher - Lüner SV Sonntag, 15.15 Uhr, Auf dem Schollbruch 58, Gelsenkirchen

Ein Blick auf die Tabelle weist den Fünften Lüner SV tatsächlich als Favoriten aus. Doch die Gäste sind in der Ergebniskrise, holten nur vier Punkte aus den vergangenen fünf Spielen und sind seit drei Partien ohne eigenen Treffer.

„Der Druck kommt von außen“, sagt Plechaty. „Wir spielen doch eine Super-Saison. Wir sind immer noch der beste Aufsteiger.“ Nach der „optimalen Hinrunde“, so Plechaty, gebe es jetzt aber auch „viele Baustellen“. Leistungsträger sind verletzt, einige wirken nicht mehr frisch, defensiv ist das Team in der Umschaltbewegung deutlich anfälliger geworden. „Aber wir wollen und werden jetzt noch einmal Charakter zeigen“, sagt der Trainer.

Die freien Tage über Ostern hätten seinem Team gut getan. „Beim Training hatte ich das erste Mal seit Wochen das Gefühl, dass alle wieder richtig Bock hatten“, so Plechaty. „Der Punkt ist jetzt gekommen, an dem wir nicht mehr der Punktelieferant sind. Das sind wir auch den anderen Mannschaften der Liga schuldig.“ Schließlich ist Horst-Emscher Teil des Abstiegskampfs.

Das Problem der Gastgeber sind die vielen Unentschieden. Neun Mal trennten sich die Gelsenkirchener remis, kein Team teilte häufiger die Punkte. Hinzu kommen nur fünf Saisonsiege und zehn Niederlagen. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt drei Punkte. Die Heimbilanz macht dem Tabellen-14. wenig Hoffnung: Aus elf Partien gab es magere zwölf Zähler.

LÜNEN Daniel Mikuljanac und Luis Asante waren die ersten beiden Spieler des Lüner SV, die ihre Zusage für die kommende Saison gegeben haben. Jetzt vermeldete Sportdirektor Hasan Kayabasi drei weitere Zusagen: Lukas Ziegelmeir (24), Fabian Pfennigstorf (28) und Adem Cabuk (25) bleiben ebenfalls in der Kampfbahn Schwansbell.mehr...

Im Februar folgte die Trennung von Trainer Jörg Krempicki, Alex Kaul und Willi Schmalz übernahmen bis zum Saisonende. „Momentan spielt die gesamte Liga verrückt. Die Ergebnisse sind reichlich kurios“, sagt Schmalz, der vergangenen Sonntag beim 2:0 in Neheim seinen ersten Dreier landete, dem Reviersport. Verzichten müssen die Horster weiter auf Tolga Cengelcik (Mittelfußbruch) und Johannes Sabah (Sprunggelenk).

Leichte Personalprobleme hat Plechaty noch im Defensivbereich. Matthias Drees (Verhärtung) und Ersin Kusakci (Pferdekuss) sind noch fraglich. „Vielleicht wird es auch Überraschungen geben“, sagt der Trainer. Im Tor wird Florian Fischer stehen. Michel Josch verstärkt die zweite Mannschaft am Sonntag im B-Liga-Aufstiegskampf, weitere Spieler des Westfalenliga-Kaders werden es ihm wohl noch gleich tun.

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