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Fußball: Landesliga

LSV und BVB planen Befreiungsschläge

LÜNEN Das 4:0 gegen Schlusslicht Gescher diente nicht als Maßstab. So spricht beim Landesligisten Lüner SV auch noch niemand von einem Befreiungsschlag. Dieser winkt den Rot-Weißen aber im zweiten Heimspiel in Serie. Einen Befreiungsschlag plant auch der BV Brambauer gegen Hamm II ein.

LSV und BVB planen Befreiungsschläge

LSV-Kapitän Sascha Rammel und seine Mitspieler präsentierten sich gut gegen den Westfalenligisten.

Fußball: Landesliga 4 Lüner SV - SpVg Emsdetten Sonntag, 14.30, Kampfbahn Schwansbell Die Hürde am Sonntag hat es in sich. Die Emsdettener reisen als Tabellenvierter in die Kampfbahn Schwansbell. Die Münsterländer haben mit 30 Toren aus zwölf Begegnungen die zweitstärkste Offensive der Liga. Angreifer Rabah Abed hat bereits zehn Treffer erzielt – niemand in der Landesliga-Staffel 4 hat häufiger getroffen. Zum Vergleich: Emre Kosgin und Bekir Kilabaz sind mit je drei Toren die besten Lüner.Enges Mittelfeld „Wir bewerten den Sieg gegen Gescher nicht über“, sagt Lünens Trainer Mario Plechaty. Dennoch habe die Mannschaft Selbstvertrauen tanken können. „Vorerst brauchen wir nicht mehr nach unten zu schauen.“ Tatsächlich ist das Mittelfeld der Liga eng beisammen. Auf die Emsdettener hat der LSV nur vier Punkte Rückstand. „Es wird mal wieder Zeit, eine Mannschaft von ganz oben zu schlagen“, sagt Plechaty. Spielmacher Volkan Ekici wird daran nicht mitwirken können. Seine Verletzung aus dem Gescher-Spiel stellte sich als Muskelfaserriss im Oberschenkel heraus. Ekicis insgesamt unglückliche Hinserie, geprägt von vielen Verletzungen, ist somit schon gelaufen. Dafür kehrt Kapitän Sascha Rammel zurück in die Startelf. Er wird Ekici auf der Zehner-Position ersetzen. „Sascha kann diese Rolle spielen. Er hat den tödlichen Pass drauf“, sagt Plechaty. Bekir Kilabaz hat mit einer leichten Muskelverhärtung zu kämpfen, soll aber auflaufen können. „Die Spieler spielen jetzt endlich wieder auf ihren eigentlichen Positionen“, so der LSV-Coach, der verspricht: „Wir werden uns anders präsentieren als im Heimspiel gegen Hassel.“ Das verlor Lünen 0:2, präsentierte sich dabei offensiv überaus harmlos. Doch der LSV-Angriff ist jetzt stärker besetzt. Gerade Ricardo Ribeiro und Stephan Hornberger präsentierten sich zuletzt in guter Verfassung. Auch Bekir Kilabaz traf gegen Gescher doppelt. „Wir gehen mit Zuversicht ins Spiel“, so Plechaty, der mit seiner Elf auf Naturrasen spielen wird: „Der Platz ist bespielbar.“

Hammer SpVg II - BV Brambauer-Lünen Sonntag, 14.30 Uhr, Kunstrasenplatz, Jürgen-Graef-Allee 4, Hamm 21 Punkte zur Winterpause sind das erklärte Zwischenziel von Trainer Dirk Bördeling. Fünf Zähler fehlen dem BV Brambauer-Lünen dafür noch. Drei davon sollen am Sonntag beim Landesliga-Schlusslicht her. Die Reserve der Hammer SpVg hat erst fünf Punkte gesammelt, aus den letzten sieben Spielen gar nur einen. Ein Selbstläufer werde es für die Brambauer am Sonntag dennoch nicht. „In dieser Liga muss man sich alles hart erarbeiten“, sagt Bördeling. Dennoch: Der BVB hat die große Chance vor Augen, dem Abstiegskampf vorerst den Rücken zu kehren. „Wir werden immer ein Auge auf den Tabellenkeller werfen“, sagt Bördeling zwar. Aber: „Gewinnen wir, hätten wir bereits 19 Punkte. Das wäre schon richtig gut.“Gastgeber unter Druck Ganz anderen Druck haben die Gastgeber. Vier Punkte Rückstand hat die Mannschaft von Ferhat Cerci schon auf das rettende Ufer. Der Spielertrainer selbst musste zuletzt im Oberliga-Team ran. Die Personalnot ist groß in Hamm. Schon beim 2:2 beim Lüner SV Mitte September war die Hammer Reserve mit Spielern angereist, die keinen allzu fitten Eindruck machten. „Hamm muss um jeden Preis gegen uns punkten“, weiß Bördeling. „Für sie ist es vielleicht schon eine Art letzte Chance.“ In der Glückauf-Arena herrschte unter der Woche Zuversicht. Die Leistung beim 1:1 gegen Ahaus stellte die Verantwortlichen zufrieden. „Die Jungs haben sich gut präsentiert“, so Bördeling. Dennoch hätte er Optionen, die Startelf zu verändern. Zum einem kehrt Innenverteidiger Jascha Keller zurück. Zum anderen ist die Suspendierung von Kerem Kalan abgelaufen. Der Spielmacher konnte aufgrund einer Grippe aber nicht trainieren. Fraglich ist der Einsatz von Dennis Wagner aufgrund von Leistenproblemen.

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