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Literaturgruppe Wendepunkt feiert Jubiläum

LÜNEN Ein Wendepunkt im Leben war die Gründung der gleichnamigen Literaturgruppe 1987 für die beteiligten Autorinnen. Am Dienstagabend feierten sie das 20-Jährige – natürlich mit einer Lesung.

Literaturgruppe Wendepunkt feiert Jubiläum

Gestalteten die Lesung: (st.v.l.) Ingeborg Stähler, Charlotte de Greiff, Doris Corbach, Christa Strauß, Luzia Krüger, Anny Schubert, (sitzend v.l.) Stephanie Hauptvogel, Renate Weber und Anja Witt.

In der voll besetzten Begegnungsstätte St. Marien erinnerte Christa Strauß, die seit 17 Jahren dabei ist, an die Anfänge. Von den Gründerinnen sind noch Doris Corbach und Anny Schubert bei den regelmäßigen Treffen zwei Mal im Monat dabei. Anja Witt hat den Autorinnen musikalisch die Treue gehalten. Die Gitarristin spielte am Dienstag zusammen mit Stephanie Hauptvogel (Flöte) eindrucksvolle Stücke von Loeillet de Gant, Domeniconi und Demillac. Gründerinnen waren verhindert Die Gründerinnen Christa Kalpein und Ulrike Grötken konnten leider nicht zur Lesung kommen, bei der die heute aktiven Autorinnen auch ihre bisherigen Werke ausstellten. Im Mittelpunkt stand aber die 15. Anthologie „Lebenszeiten“. Gewohnt knapp präsentierte Renate Weber (seit elf Jahren dabei) ihre Beiträge, zwei Gedichte über Liebe und einen sarkastischen Weihnachtswunsch. Christa Strauß schrieb Lyrik über Liebesschwürde, die wie Schnee schmelzen und über „traumhafte“, tierische Verwandlungen. Entzückend ihr Märchen vom kleinen Engel, der auf der Suche nach dem Weihnachtswunder ist. Ingeborg Stählers Geschichte über eine demente Frau rührte an, ebenso wie ihre Gedichte über das verwurzelt sein und Urlaubsfreuden. Sie ist seit 13 Jahren dabei.Eine Puppe aus Lumpen An Weihnachten 1946 und eine Puppe aus Lumpen erinnerte Anny Schubert ebenso wie an eine Szene aus der Anfangszeit von „Wendepunkt“. Einem besonderen Erbe ihrer Mutter war ein Gedicht gewidmet. Erinnerungen standen bei Luzia Krüger (seit 17 Jahren bei Wendepunkt) im Mittelpunkt. An die alte Uhr ihrer Eltern, die die Lebensstunden zählt und an den roten Mohn und eine große Liebe. In einem anderen Text fragte sie nach dem Bild von Gott, das wir haben. Charlotte de Greiff (17 Jahre dabei) stellte die bewegte Geschichte des Flachsmarktes in Linn vor, einen Sensemann auf einem Kölner Friedhof und eine Geschichte von den Ochsen, denen an der Persiluhr ein Denkmal gesetzt wurde. Zum Abschluss beeindruckte Doris Corbach mit lyrischen „Wahrnehmungen“ und einer „Zwiesprache“. In Kurzgeschichten erzählte sie von einer Begegnung im Hafen, einem ungewöhnlichen Frühstück mit Zwille, das eine Freundschaft beendet und einer „beschlossenen Sache“ zwischen Schülern.

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