Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Lünen im Thermografie-Check

LÜNEN Alle Welt redet von der Klimakatastrophe und der Notwendigkeit, Energie zu sparen. RN-Redakteur Peter Fiedler war mit dem Thermografie-Experten Oliver Turrek in der Stadt unterwegs, um den öffentlichen Gebäuden in Sachen Energieverbrauch einen "thermografischen Besuch" abzustatten. Das Ergebnis: Nicht alle öffentlichen Gebäude sind gut gedämmt.

/
Blautöne dominieren: Das Stadtwerke-Gebäude gibt sich kühl.

Oliver Turrek mit der Wärmebildkamera in Aktion, hier vor dem Verwaltungsgebäude der Stadtwerke in der Borker Straße.

Blautöne dominieren: Das Stadtwerke-Gebäude gibt sich kühl.

„Dieses Gebäude ist schwer zu thermografieren“, sagt Oliver Turrek, als er mit seiner Kamera vor dem Verwaltungssitz der Stadtwerke steht – und auf die glatte Fassade blickt, in der sich sogar Häuser von der anderen Seite der Borker Straße spiegeln.    Diese Effekte registriert auch die Wärmebildkamera. Dadurch könnte sich das Ergebnis verfälschen. Die Qualität der Aufnahme reicht aber doch, um Turrek zu dem Urteil kommen zu lassen, dass es sich „augenscheinlich um ein recht gut gedämmtes Gebäude“ handelt.Mit der Kraft der SonneMehr noch: In der Fassade verbergen sich Fotovoltaik-Module, die aus der Kraft der Sonne Strom erzeugen. Auf 14,4 Kilowatt bringt es die Anlage. Der Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Natürlich wäre die Ausrichtung zur Sonne auf einem Dach besser als auf der Gebäude-Fassade, aber die Stadtwerke wollten in Sachen regenerativer Energieerzeugung mit gutem Beispiel vorangehen. Das trifft offensichtlich auch auf die Wärmedämmung des Gebäudes zu, wo die Aufnahme mit der Kamera zeigt. Wärme entweicht nur an einigen gekippten Fenstern. Ansonsten gibt sich das Stadtwerke-Gebäude „kühl“.

300 bis 400 Euro kostet es, ein Gebäude per Thermografie analysieren zu lassen – detaillierte Auswertung inklusive. Der Preis resultiert unter anderem daraus, dass allein die Kamera 36 000 Euro kostet. Vor allem bei größeren Gebäuden macht die Ersparnis, die man später durch gezielte Beseitigung der energetischen Schwachstellen erzielen, den Preis der Thermografie mehr als wett.

  

Da Oliver Turrek die Kamera nun schon einmal hat, nutzt er sie ab und an auch mal privat. Wenn sich die Freundin krank fühlt, reicht eine Aufnahme. Schon weiß er, ob sie Fieber hat.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie morgen in der Samstags-Reportage in Ihren Ruhr Nachrichten.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Folgen des Feuers in der Dorfstraße

Wohnung ist nach Tiefgaragenbrand komplett verrußt

Lünen Die Familie von Sleiman Adel hatte Glück: Beim Feuer in der Tiefgarage ihres Mietshauses kamen sie unverletzt davon. Dennoch sind die Folgen des Brandes für sie verheerend.mehr...

Lünen-Süder begeistert vom Kirschblüten-Markt

Nachhaltigkeit kann auch Spaß machen

Lünen Besser hätte es nicht laufen können für die Organisatoren des ersten Kirschblütenmarktes auf dem Bürgerplatz in Lünen-Süd. Und so hatten viele Besucher vor allem einen Wunsch. mehr...

Großeinsatz an Dorf- und Münsterstraße in Lünen

Feuerwehr rettet 55 Personen aus verrauchtem Mehrfamilienhaus

LÜNEN. Ein Brand in einer Tiefgarage in der Dorfstraße hat einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Wegen des verrauchten Treppenhauses mussten viele Personen über die Drehleiter gerettet werden - darunter auch ein Kleinkind.mehr...

Ein Unternehmen, zwei Städte und viele Fragen

Wieso es beim Bauantrag der Firma Aulich Probleme gab

Lünen. 2013 ist Hans-Jörg Aulich mit seiner Spedition ins Industriegebiet Achenbach nach Brambauer gezogen. Auf Lüner Gelände – größtenteils. Dass Teile jedoch auf Dortmunder Gebiet liegen, wäre fast zum Problem geworden.mehr...

Lünens zweiter Grillfleisch-Automat geht an den Start

Alles bereit für die Grillparty

Lünen Pünktlich zum fast schon sommerlichen Wochenende ist Lünens zweite Grillstation in Betrieb gegangen. Wir haben zum Beginn der Grillsaison nachgefragt, was 2018 auf den Rost kommt.mehr...

Lüner SV plant neues Open-Air-Kino

Filme unter freiem Himmel

Lünen Den Sommer an zwei lauen Abenden gemütlich mit einem Drink und Knabberzeug unter freiem Himmel ausklingen lassen, während zehn Meter entfernt die Rebellen die Todessternpläne stehlen? Könnte in Lünen klappen.mehr...