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Sieg in der Westfalenliga

Lüner SV findet zurück zu alter Stärke

Lünen Beim Lüner SV ist am Sonntag endgültig der Knoten geplatzt. Mit 6:1 fegten die Lüner den Gegner Concordia Wiemelhausen vom Platz. Das Thema Abstiegskampf ist bei den Lünern damit erst einmal vom Tisch.

Lüner SV findet zurück zu alter Stärke

Der Jubel beim Lüner SV, hier mit (v.l.) Matthias Drees, Samet Akyüz, Matthias Göke und Adem Cabuk, war nach dem Spielabfiff groß Foto: Günther Goldstein

Lüner SV – Concordia Wiemelhausen 6:1 (2:0)

Der Lüner SV hat am Sonntag mit dem 6:1-Erfolg gegen den Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Nach dem Kantersieg gegen den Tabellenfünften haben die Lüner mittlerweile acht Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. „Wir haben heute sehr dominant gespielt. Man darf aber nicht vergessen, dass Wiemelhausen sehr viele Probleme mit dem Personal hat. Die Art und Weise, wie wir das gemacht haben, hat mir sehr gut gefallen“, sagte LSV-Trainer Mario Plechaty.

Der Lüner Coach sah einen starken ersten Durchgang seiner Mannschaft. Schon früh in der Partie ergriff der Gastgeber die Initiative, erspielte sich bereits in der Anfangsviertelstunde eine Menge an Chancen. In Führung ging Lünen jedoch durch einen berechtigten Foulelfmeter, nachdem Ingo Freitag Lünens Milan Sekulic im Strafraum legte. Samet Akyüz trat an und traf in die untere linke Ecke (23.). Auch danach blieben die Lüner am Drücker. Der starke Milan Sekulic erhöhte nach 37 Minuten auf 2:0. Der Flügelspieler setzte eine Vorlage von Adem Cabuk in die Maschen. Mit 2:0 ging es dann auch in die Halbzeit.

„Nach der Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, ein schnelles Tor zu erzielen. Das Vorhaben wurde schnell zunichtegemacht, insgesamt war das sehr enttäuschend für uns“, sagte Gästetrainer Jürgen Heipertz nach dem Abpfiff. Gerade einmal drei Minuten waren verstrichen, als Yasin Acar auf 3:0 erhöhte. Danach hatte Lünen kurzweilig eine schwächere Phase im Spiel, in der Wiemelhausen zum 1:3-Anschlusstreffer kam – durch einen Foulelfmeter. Jeffrey Malcherek hatte Wiemelhausens Marco-Rosario Costanzino gelegt. Ingo Freitag traf problemlos.

Schnell fand der LSV aber wieder zurück in die Spur und ließ drei weitere Treffer folgen. Das schönste Tor des Tages erzielte Ersin Kusakci 20 Minuten vor Schluss, als er einen langen Ball von Matthias Drees aus dem Mittelfeld im Gästetor unterbrachte. Mit seinen Einwechselungen bewies Mario Plechaty zudem ein glückliches Händchen. Sowohl Sadin Basic (76.) als auch Fabian Pfennigstorf (81.) nutzten ihre kurze Einsatzzeit und belohnten sich mit einem Treffer. Pfennigstorf traf zum ersten Mal seit seiner schweren Verletzung.

Teams und Tore
LSV:
Josch – Göke (60. Osmani), Reis, Malcherek, Akyüz, Drees, Acar (70. Sadin Basic), Sekulic, Ziegelmeir, Cabuk, Kusakci (77. Pfennigstorf)
CW: Staudt – Danabas, Yerli (46. Iwanowski), Stahmer, Freitag, Adinda-Ougba, Constanzino, Kleinschwärzer (46. Franke), Sundermann, Träptau (46. Gumpert), Leone
Tore: 1:0 Akyüz (23./Foulelfmeter), 2:0 Sekulic (37.), 3:0 Acar (48.), 3:1 Freitag (64./Foulelfmeter), 4:1 Kusakci (70.), 5:1 Sadin Basic (76.), 6:1 Pfennigstorf (81.)

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