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Fußball: Westfalenliga

Lüner SV müht sich zum Sieg

Lünen Siebtes Heimspiel, fünfter Heimsieg: Fußball-Westfalenligist Lüner SV hat am Sonntag seine starke Heimbilanz weiter ausgebaut. Beim 1:0-Erfolg über den kriselnden Kirchhörder SC bekleckerte sich der LSV spielerisch allerdings nicht mit Ruhm.

Lüner SV müht sich zum Sieg

Erzielte das entscheidende Tor: Lünens Stürmer Fabian Pfennigstorf. Foto: Foto: Goldstein

Fußball, Westfalenliga 2
Lüner SV - Kirchhörder SC 1:0 (0:0)

Auf dem tiefen Rasen der Schwansbeller Kampfbahn war ein gutes Fußballspiel allerdings auch nicht zu erwarten. Beide Mannschaften hatten zunächst Probleme mit dem rutschigen Untergrund. Viele Pässe fanden vor allem im ersten Durchgang nicht den Weg zum Gegner. Die stark ersatzgeschwächten Kirchhörder bissen sich in die Partie. Lünen hatte so Probleme damit, sein Spiel aufzuziehen. So kam es auch nicht wirklich zu vielen Torchancen.

Zwei Mal hatte Lünen in der ersten Hälfte den Torschrei auf den Lippen. Ein Seitfallzieher von Fabian Pfennigstorf blieb jedoch in der Abwehr hängen (18.), einen Schuss von Kapitän Lukas Ziegelmeir klärte Kai Gräfenkämper auf der Linie. „In der ersten Halbzeit waren wir nicht mutig genug, haben sehr umständlich gespielt. Das wurde im zweiten Durchgang besser“, sagte LSV-Trainer Mario Plechaty nach dem Spiel.

Der Lüner Coach stellte um, wechselte den am Sonntag schwachen Aboubakar Fofana aus und brachte Florian Juka. Dafür rückte Parnell Hegngi, der ein gutes Spiel machte in die Spitze – mit Erfolg. Nur zwei Minuten waren nach der Pause verstrichen, als die Lüner das erste und einzige Mal am Sonntag jubelten. Einen langen Ball von Ersin Kusakci köpfte Pfennigstorf über Kirchhördes Keeper Marvin Raab hinweg ins Tor.

LÜNEN Der Lüner SV holte die Pflichtsieg mit 1:0 (0:0) gegen den Kirchhörder SC. Doch schön war es nicht. Statt Fußball zu spielen zeigten beide Teams eher viele Nickeligkeiten. Augenscheinlich dafür ist, dass beide Teams die Partie mit nur neun Spielern beendeten.mehr...

„Bis dahin standen wir hinten richtig gut, waren kämpferisch top und haben eine hohe Moral bewiesen“, sagte Kirchhördes Trainer Lothar Huber nach Schlusspfiff. Lünen hatte knapp 20 Minuten vor Schluss noch die Chance, auf 2:0 erhöhen. Pfennigstorf blieb mit einer Doppelchance glücklos. Zu dem Zeitpunkt standen auf beiden Seiten nur noch zehn Spieler auf dem Feld, am Ende waren es gar nur noch neun auf jeder Seite.

Wegen kleinerer Vergehen wie einer Schwalbe, wegen eines wiederholten Foulspiels oder wegen Ballwegschlagens schickte Schiedsrichter Durica Dzijan insgesamt vier Spieler vorzeitig mit Gelb-Rot zum Duschen. Dazu gehörten auf Lüner Seite Ersin Kusakci und Florian Juka, bei den Gästen Mohamed Yarhdi und Sascha Rammel. Am Spielausgang änderten die Platzverweise eines eigentlich fairen Spiels nichts mehr.

Teams und Tore

LSV: Fischer – Malcherek, Akyüz, Drees, Kurgan, Pfennigstorf (80. Reis), Fofana (46. Juka), Hegngi, Ziegelmeir, Göke, Kusakci

KSC: Raab – Schwaß, Warzynczok, Scherff, Maranca (69. Otto), Weißkopf, Rammel, Gräfenkämper, Prause, Yarhdi, Glöckner
Tor: 1:0 Pfennigstorf (47.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb Rote Karte gegen Yarhdi (61. / KSC) wegen einer Schwalbe, Gelb Rote Karte gegen Kusakci (67. / LSV) wegen Ballwegschlagens, Gelb Rote Karte gegen Rammel (77. / KSC) wegen Meckerns, Gelb Rote Karte gegen Juka (90.+4 / LSV) wegen wiederholten Foulspiels

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