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Fußball: Mita-Cup

Lüner SV nimmt VfB Lünen auseinander

LÜNEN Drei Spielklassen Unterschied haben sich am Sonntag beim Mita-Cup bemerkbar gemacht. Gastgeber Lüner SV setzte sich mit 8:1 gegen A-Ligist VfB Lünen durch. Beiden Teams war anzusehen, dass anstrengende Tage hinter ihnen lagen.

Lüner SV nimmt VfB Lünen auseinander

Ersin Kusakci (l.), hier im Duell mit dem VfBer Simon Weis, hatte mit dem Lüner SV gestern vor allem in der Schlussphase leichtes Spiel.

Mita-Cup, Vorrunde Lüner SV - VfB 08 Lünen 8:1 (4:1)

So entstanden immer wieder riesige Räume auf dem Rasen in Schwansbell. Ab Mitte des zweiten Durchgangs hatte der Westfalenligist leichtes Spiel. „Für uns war es eine gute Einheit, um wieder ein Stück fitter zu werden“, sagte VfB-Trainer Mark Bördeling, der auch aufgrund von nur zwei Wechselmöglichkeiten betonte: „Ich bin nicht unzufrieden. Gegen höherklassige Teams ist es ein Lernprozess.“

Anschauungsunterricht gab allen voran Adem Cabuk. Über die linke LSV-Seite wirbelte er nach Belieben, bereitete vier Tore vor und erzielte zwei Treffer selbst. Zufrieden war LSV-Coach Mario Plechaty aber nur bedingt: „Uns hat die Frische gefehlt. Wir haben sehr umständlich gespielt, haben zu lange im Spielaufbau gebraucht und hatten vorne zu wenig Bewegung.“ So waren die Neuzugänge Pierre Katarzynski und Yasin Acar lange kaum am Spiel beteiligt. Acar wurde nach der Pause deutlich aktiver, der frühere Alstedder Katarzynski musste Platz machen für Fabian Pfennigstorf. „Einige müssen sich noch an das Tempo gewöhnen“, sagte Plechaty.

Matthias Göke, Neuzugang aus Overberge, eröffnete den Torreigen nach einem Cabuk-Pass. Dann erhöhte Cabuk per Direktabnahme. Ersin Kusakci hatte geflankt. Der VfB antwortete aber durch Tim Gehrmann. Er war von Oliver Hilkenbach bedient worden. „Ich habe gesagt, dass wir auf Tim Gehrmann aufpassen müssen. Das ist ein Guter“, so Plechaty. Kusakci erhöhte nach zweifacher Cabuk-Vorarbeit auf 4:1 zur Pause, der VfB hatte im ersten Durchgang aber immer wieder gute Ansätze gezeigt.

Nach einer Stunde wurden die Unterschiede aber immer offensichtlicher. Cabuk und Acar nahmen die Defensive der Süder, die heute (18.15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a) gegen Bezirksligist TSC Eintracht Dortmund gefordert sind, immer wieder auseinander. Der Lüner SV bestreitet sein zweites Gruppenspiel am Dienstag (20 Uhr) gegen TSC Eintracht.Benedikt Ophaus

Teams und Tore LSV: Josch - Malcherek, Akyüz (53. Türkyilmaz), Drees, Denizci (41. Kodra), Acar, Katarzynski (41. Pfennigstorf), Ersoy (62. Aksoy), Cabuk, Göke, Kusakci (53. Petreian)VfB: Baffoe - Schmidt, Salmen (55. Skubich), Gehrmann (47. Heinrich), Bartsch, Riepert, Weis, Hilkenbach, Hiltawski, Shuaib, SchernerTore: 1:0 Göke (8.), 2:0 Cabuk (9.), 2:1 Gehrmann (11.), 3:1 Kusakci (26.), 4:1 Kusakci (39.), 5:1 Pfennigstorf (61.), 6:1 Cabuk (63., Foulelfmeter), 7:1 Acar (68.), 8:1 Acar (74.)

Holzwickeder SC - SV Herbern 2:2 (2:0)

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Werner SC - BV Brambauer 2:1 (1:0)

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LÜNEN Sommerzeit ist Turnierzeit. Nach einem Jahr Pause laden auch die Westfalenliga-Fußballer des Lüner SV ab Sonntag (16. Juli) wieder in das Stadion Kampfbahn Schwansbell (Schwansbeller Weg 7a, Lünen) ein. Bis Samstag, 22. Juli, wird zum sechsten Mal um den Mita-Cup gespielt. Bisher gewann der Gastgeber immer diese Trophäe. Diesmal dürfte es der LSV nicht so leicht haben. Denn das Feld ist gut besetzt.mehr...

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