Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Lüner SV zeigt starkes Spiel – Die Ergebnisse

Fußball: Testspiele

Westfalenligist Lüner SV hat sein zweites Testspiel mit 3:2 gewonnen. Gegen Oberligist Westfalia Rhynern zeigte sich der LSV stark. Auch Wethmar und die Zweitvertretungen spielten.

Lünen

von Patrick Schröer, Timo Janisch

, 08.07.2018
Lüner SV zeigt starkes Spiel – Die Ergebnisse

Torschütze Hakan Uzun (l.) und der LSV boten einem körperlich starken Gegner die Stirn. © Goldstein

Lüner SV – Westf. Rhynern 3:2 (1:2)

„Das ist so nicht normal“, sagte Lünens Trainer Mario Plechaty – und meinte das ausschließlich positiv. Denn der LSV zeigte gegen den höherklassigen Gegner insgesamt eine starke Leistung, war vor allem im zweiten Durchgang überlegen.

Aber zurück zum Anfang. Da bot die mit vier externen Neuzugängen bespickte LSV-Elf Rhynern zwar direkt Paroli, geriet aber dennoch in Rückstand. Einmal war Lünens Keeper Florian Fischer nach einem abgefälschten machtlos, der Gast ging durch Hakan Sezer per Abstauber in Führung (15.). Etwas später dann das 0:2, als Nicolas Külpmann Fischer mit einem Weitschuss auf dem falschen Fuß erwischte. Für Lünen vergaben Yasin Acar und Hakan Uzun erste Gelegenheiten. Letzterer machte es kurz vor der Pause besser, als er nach einem tollen Solo von Marcel Ramsey nur noch den Fuß hinhalten musste (42.).

Der positive Trend setzte sich dann vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit fort. In Ersan Kusakci scheiterte der LSV zunächst an der Latte, fuhr wenig später aber einen Konter wie aus dem Bilderbuch. Am Ende bereitete Sven Ricke für Talha Temur vor, der den Ausgleich erzielte (55.). Lünen wurde zwar insgesamt etwas weniger druckvoll, erspielte sich aber trotzdem Chancen. Auch Acar traf die Latte – und gut zehn Minuten vor Schluss ins Tor (79.). Einen Freistoß verlängerte das Treiben im Westfalia-Strafraum auf Acar, der in der Mitte keine Probleme hatte, den Ball in die Maschen zu befördern. Rhynern kam zu keinen echten Chancen mehr, der LSV gewann die intensive und nicht selten hart geführte Testpartie.

„Man merkt, dass wir richtig Konkurrenzkampf haben. Das tut uns gut“, sagte Plechaty, der im zweiten Durchgang kräftig durchwechselte. Dabei machten die Neuzugänge Ersan Kusakci, Sven Ricke, Marcel Ramsey und Mirza Basic einen guten Eindruck. Vor allem Basic und Kusakci waren schon gut in das LSV-Spiel eingebunden.

Team und Tore
Eingesetzte Spieler Lüner SV:
Fischer – Reis, Malcherek, Ersan Kusakci, Ricke, Acar, Ramsey, Uzun, Basic, Bozlar, Ersin Kusakci – Josch, Göke, Siljeg, Lahr, Karsli, Plechaty, Ibeme, Denizci, Temur
Tore: 0:1 Sezer (15.), 0:2 Külpmann (32.), 1:2 (42.), 2:2 (55.), 3:2 (79.)

Westfalia Wethmar - Hammer Spielvereinigung 0:6 (0:4)

Andreas Przybilla, neuer Coach beim TuS Westfalia, wirkte nach Spielschluss trotz der Niederlage entspannt. „Wir standen nach zwei Trainingseinheiten schon sehr kompakt. Von den sechs Gegentoren haben wir Hamm vier geschenkt. Ich habe das Spiel nicht so deutlich gesehen, wie es das Ergebnis zeigt“, so der Wethmarer Trainer.

Mit Anpfiff der Partie nahmen die Hammer wie erwartet das Heft in die Hand, kontrollierten Ball und Gegner. Es waren gerade einmal sechs Minuten gespielt, als die Gäste in Führung gingen. Eine Hereingabe von rechts verwertete Hamms Neuzugang Joel Grodowski, früher unter anderem für den PSV Bork aktiv, zum 1:0. Grodowski war es auch, der nur drei Minuten später auf 2:0 erhöhte.

Danach plätscherte die Partie vor sich hin, was auch den Trainingseinheiten vom Vortag und den warmen äußeren Bedingungen geschuldet war. Dennoch blieb Hamm die spielbestimmende Mannschaft und baute das Ergebnis bis zur Pause auf 4:0 aus.
Nach Wiederanpfiff gestaltete Wethmar die Partie dann ausgeglichener, kassierte nur noch zwei weitere Gegentore. Einmal traf dabei auch noch Joel Grodowski mit einem feinen Heber (61.). „Wir müssen an der Defensive noch arbeiten. Vorne haben wir schon Speed und Qualität. Mit der Laufbereitschaft und dem Willen bin ich echt schon zufrieden“, so Przybilla nach dem Spiel weiter.

Team und Tore
Westfalia Wethmar: Müller – Pöhlker, Kaufmann, Cillien, Mhani, Simsek, Neutzner, El-Gaouzi, Kowalski, Heptner, Osterholz, S. Dvorak, Stork
Tore: 0:1 (6.), 0:2 (9.), 0:3 (35.), 0:4 (40.), 0:5 (61.), 0:6 (72.)

Wethmar U23 – Lüner SV II 3:9 (1:3)

„Eine ganz klare Nummer, weil wir es diszipliniert gemacht haben“, sagte LSV-Coach Kadir Kaya. Zunächst sah es jedoch noch nicht nach einer so klaren Angelegenheit aus. Der LSV ging zwar durch Burhan Akgül (14.) und Murat Büyükdere (18.) mit 2:0 in Führung, Wethmar kam durch Thomas Sajonz aber zum Anschlusstrffer (30.). Erst kurz vor der Pause erhöhte Büyükdere wieder.

In Halbzeit zwei fiel der TWW dann auseinander. Neben Akgül und Büyükdere trafen noch Zoran Mayanovic, Ahmed Ucar und Alihan Sezgin für die Rot-Weißen. Für die Westfalia war Sajonz noch zwei Mal erfolgreich.

Teams und Tore
Eingesetzte Spieler TWW:
N. Dvorak – F. Pella, Jankort, Anderson, Hirsch, Albrecht, Sajonz, Fasse, S. Dvorak, N. Pella, Orlowski – Resch, Zimmermann, Ali
Eingesetzte Spieler LSV: Acar – Schlenkhoff, Koschnik, Sezgin, Ünal, Özkan, Karaduman, Akgül, Büyükdere, Cirak, Mayanovic, Ucar
Tore: 0:1 Akgül (14.), 0:2 Büyükdere (18.), 1:2 Sajonz (30.), 1:3 Büyükdere (43.), 1:4 Akgül (60.), 2:4 Sajonz (63.), 2:5 Mayanovic (63.), 2:6 Ucar (63.), 2:7 Büyükdere (70.), 3:7 Sajonz (78.), 3:8 Sezgin (79.), 3:9 Büyükdere (82.)

Anzeige