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Neue Anlage

Lüner Stadthafen: Windrad steht immer wieder still

LÜNEN Es dreht sich, es dreht sich nicht... Was passiert am Windrad der Stadtwerke am Stadthafen? Am vergangenen Donnerstag drehten sich die Rotoren das erste Mal und erzeugten Strom. Doch seitdem stand das Windrad immer wieder still. Wir erklären, warum das so ist.

Lüner Stadthafen: Windrad steht immer wieder still

Das neue Windrad der Stadtwerke Lünen ist in Betrieb - jedoch pausiert es noch immer mal wieder.

Am Donnerstag hat das Windrad am Lüner Stadthafen erstmalig Strom ins Netz eingespeist. Dr. Achim Grunenberg, Geschäftsführer der Stadtwerke Lünen, ist froh, dass es endlich läuft: „So paradox es klingt, der starke Wind zum Jahresanfang hat uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, um zum Jahresbeginn den Bau abzuschließen. Umso mehr freuen wir uns, dass es jetzt soweit ist.“

Durchgängiger Betrieb Ende der Woche geplant

Doch die Rotorblätter stehen immer wieder still. Die Pausen haben einen guten Grund, wie Jasmin Teuteberg, Sprecherin der Stadtwerke, auf Anfrage erklärt: „Die Einrichtung der Fernüberwachung ist noch nicht vollständig abgeschlossen“, berichtet sie. Das sei eine Art Fernsteuerung, mit der das Windrad ein- und ausgeschaltet sowie permanent überwacht werden könne. 

„Solange diese Fernüberwachung nicht vollständig installiert ist, darf das Windrad nur laufen, wenn auf dem Gelände das Enercon-Team anwesend ist“, sagt Teuteberg. Deswegen drehe sich das Windrad momentan nur hin und wieder.

Ende der Woche solle die Einrichtung der Fernsteuerung jedoch abgeschlossen sein – die nächste große Inspektion gebe es dann nach 300 Stunden Laufzeit.

Immer wieder Verzögerungen

Die Inbetriebnahme hatte sich nach der Montage der drei Rotorblätter immer weiter verzögert – auch wenn es noch vor dem Jahreswechsel geheißen hatte, das Windrad könne direkt nach der Montage Energie ins Stromnetz einspeisen. Denn nur mit der Fertigstellung 2015 hätten sich die Stadtwerke die höhere Einspeise-Vergütung für 20 Jahre sichern können. Im neuen Jahr dauerte es trotzdem noch Wochen. Ein Widerspruch?

Auch wenn das Rad im alten Jahr ans Netz gegangen wäre, wären „weitere Montagearbeiten zum ferngesteuerten Regelbetrieb“ notwendig gewesen, sagt Teuteberg. Als sich die Arbeiten ins neue Jahr zogen, sei der Start des Windrads weiter vorbereitet worden.

Das habe sich unter anderem verzögert, weil auf der Baustelle das Aufbau-Team durch das Inbetriebnahme-Team ausgetauscht werden musste.

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