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Warenumschlag

Lüner Stadthafen bleibt hinter Erwartungen zurück

LÜNEN Eine Million Umschlagtonnen wollte der Stadthafen im vergangenen Jahr stemmen – und segelte mit 960.000 Tonnen am Ziel vorbei. Mehrere Monate Niedrigwasser des Rheins schlugen bis Lünen durch. Viele Produkte blieben hinter den Erwartungen zurück, auch Kohle.

Lüner Stadthafen bleibt hinter Erwartungen zurück

Hinter den Erwartungen blieb der Warenumschlag am Lüner Stadthafen im vergangenen Jahr. Ein Grund dafür war das monatelange Rheinniedrigwasser.

Schwarzsehen möchte der Betriebsleiter des Stadthafens, Andreas Hüsing, trotz der nicht ganz so erfreulichen Zahlen nicht: „Ich bin froh, die Million fast noch geschafft zu haben und zuversichtlich, dass es 2016 wieder aufwärts geht, aber es wird schwierig.“

351.500 Tonnen weniger bewegten die Kräne des Stadthafens im Vergleich zu 2014. Das Jahr war mit 1,31 Millionen Umschlagtonnen allerdings auch besonders erfolgreich. Weil 2015 viele Kohlekraftwerke aufgrund der Energiewende ihre Produktion drosselten oder teilweise ganz abschalteten, sackten die Tonnagen im Hafen von 463.000 auf 388.000. 

Hier geht es zur detaillierten Grafik, in der wir die Entwicklung der verschiedenen Güter zeigen.

Moderner Hydraulikkran soll Hafen fit für die Zukunft machen

Mit dem neuen Hydraulikkran, der schneller und präziser arbeiten kann als die Dreh-Wipp-Kräne, hat der Hafen seine Segel Richtung Zukunft gestellt. Eine neue Kooperation soll ebenfalls das Geschäft beleben. Die Schifffahrtsgesellschaft EWT aus Duisburg, seit zehn Jahren Kunde des Hafens, ist ab Februar auf dem Gelände mit fünf Mitarbeitern und zwei LKW vertreten. Ihr Ziel ist es, das Speditionsgeschäft im östlichen Raum auszubauen. EWT bietet Seeschiffen komplette Logistikkonzepte an – da spielt auch der Hafen eine Rolle: als Umschlagbetrieb und Lagerplatz. 

In unserer interaktiven Karte können Sie die Entwicklung des Umschlags verteilt auf die unterschiedlichen Güter verfolgen:

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