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Fußball-Kreis-Strukturreform

Lüner und Schwerter Vereine wehren sich gegen Ausweitung

LÜNEN Der Fußball- und Leichtathletikverband hat bei der Tagung zur Kreisstruktur-Reform am Mittwochabend viel Contra von den Lüner und Schwerter Vereinen bekommen. Dabei trugen die Klubs ein Hauptargument gegen die geplante Ausweitung vor.

Lüner und Schwerter Vereine wehren sich gegen Ausweitung

Die Vertreter der Lüner und Schwerter Vereine, der Kreise Dortmund und Unna sowie des FLVW diskutierten ausgiebig über die Strukturreform.

Besonders die weiten Fahrten wurden von den Vereinen immer wieder kritisiert. Dem entgegnete Gundolf Walaschewski von der Task Force des FLVW: „In Lünen und Schwerte hat man da ein Luxusproblem. In anderen Kreisen sind Fahrten von 80 Kilometern keine Seltenheit.“ Schon in seiner Eingangsrede erinnerte er daran, dass die Reform für den gesamten Verband gemacht würde und es in anderen Kreisen helfen würde. Peter Wolf, zweites Task Force-Mitglied, stimmte zu: „Man muss auch den demografischen Wandel betrachten. In einigen Kreisen müssen schon Mehrfach-Runden gespielt werden. Da wird die Reform gerne gesehen, weil man lieber für andere Gegner weiter fährt.“  Für die heimischen Vereine brachte es aber Ralf Tönnies, Jugendleiter des ETuS/DJK Schwerte auf den Punkt: „Für uns ist es das Problem, dass wir den Eltern beibringen müssen, dass sie jetzt noch weiter fahren müssen. Es ist ohnehin schwer genug solche Leute zu finden.“

 Noch deutlicher wurde die große Ablehnung bei einer Umfrage. Dort sprachen sich mit Ausnahme des Lüner SV alle Vereine dafür aus im Kreis Dortmund bleiben zu wollen.  Für einige Lüner Klubs gibt es aber eine Ausnahme: Wenn alle Lüner Vereine in einer neuen Unnaer Liga spielen würden, wäre er auch für sie interessant. Aber finanziell ist aus Sicht des VfB, der SGG, des FC 74, des SVP, des BV 05 und des BVB der Kreis Dortmund besser. „Wir haben viele Kinder aus Dortmund, möchten deshalb auch weiter dort spielen“, begründete Klaudia Jäger, Jugendleiterin der SG Gahmen. Erich Tremblau, Vorsitzender des BV Lünen 05, stimmte zu: „Wir haben viele Migranten-Kinder. Da sind so weite Fahrten nicht möglich. Nach Eving kann man auch zweimal fahren, wenn einige nicht die Chance haben dorthin zu kommen.“

 So werden wohl einige den Antrag auf den Verbleib im Kreis beantragen. Diesen müssen sie an das Präsidium des FLVW richten. Dieses zieht dann Stellungnahmen der beiden Kreisvorsitzenden dazu und entscheidet dann.  Doch auch die Reform ist noch nicht beschlossen. An einem Verbandstag am 23. Mai soll sie erst beschlossen werden. Im Falle eines Zuschlages, tagt die Ständige Konferenz im Jahr 2013 und verteilt die Vereine.Wenn es nach den Lüner und Schwerter Vereinen geht, kommt es gar nicht so weit.

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