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Macht Evonik mit Kraftwerk ernst

LÜNEN Mit den Plänen zum Bau eines Steinkohlekraftwerks an der Moltkestraße scheint Evonik ernst zu machen.

Macht Evonik mit Kraftwerk ernst

Die Anlagen des Steagkraftwerks beiderseits der Moltkestraße. Bei einem Neubau sollen die alten Blöcke offenbar stillgelegt werden.

Wie Unternehmenssprecherin Sabine Herich auf Anfrage bestätigte, habe Evonik der Bezirksregierung in Arnsberg eine so genannte Vorhabenbeschreibung vorgelegt. Dies sei lediglich eine vorbereitende Maßnahme, so die Sprecherin. „Das ist noch keine Investitionsentscheidung“, betonte sie. Mehr über den Inhalt dieser Vorhabenbeschreibung sagt sie nicht.

Ende 2007 soll entschieden werden

Evonik wolle den Standort Lünen erhalten und stärken. Evonik hat bisher immer Ende 2007 als Zeitpunkt für eine Entscheidung genannt. Grünen-Ratsherr Ingbert Kersebohm erklärte in einem Schreiben, dass der Bezirksregierung in Arnsberg seit Ende Oktober die ersten Antragsunterlagen, so genannte Scoping-Unterlagen, zum Bau eines Kraftwerkes mit einer Bruttoleistung von 1000 MW auf dem Tisch lägen. Genehmigungsverfahren für Großprojekte sind kompliziert und langwierig. Ein Scoping-Verfahren dient als Sondierung der Erfolgsaussichten einer späteren Anlagenerlaubnis.

Rat gegen weiteren Bau

Der besondere Vorteil eines Scoping-Verfahrens ist, dass in einem frühen Stadium Gutachter, Umweltverbände, betroffene Privatpersonen und andere Behörden hinzugezogen werden können. Wie berichtet, hatte sich die Politik in der letzten Ratssitzung gegen den Bau eines weiteren Kohlekraftwerks neben dem geplanten Trianel-Kraftwerk ausgesprochen. Anders sähe es aus, wenn Evonik den alten 500 MW-Block durch moderne Technik ersetzen würde. Dann würde Politik neu beraten.

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