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Horstmarer See

Nach Messerstecherei: Bürger fordern mehr Sicherheit

LÜNEN Es ist nicht das erste Mal, dass Bürger öffentlich auf die Probleme am Horstmarer See aufmerksam machen. Schon mehrfach forderten sie ein Gesamtkonzept zur Sicherheit und zur Verkehrslenkung. Der SPD-Ortsverein schlägt jetzt einen Ortstermin mit Politik und Siedlergemeinschaften vor.

Nach Messerstecherei: Bürger fordern mehr Sicherheit

Der Seepark in Horstmar: eine Freizeitoase mit Schattenseiten. Beliebt bei vielen Besuchern, aber auch immer wieder ein Ärgernis für die Anwohner

Vorsitzender Martin Püschel verbindet seinen offenen Brief an den Bürgermeister und den Vorsitzenden des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung, Rüdiger Billeb, mit der dringenden Bitte, „entwickeln Sie gemeinsam mit den Bürgern in Horstmar ein Konzept, das sowohl den Anwohnern und den Nutzern des Seeparks wieder ein Gefühl der Sicherheit vermittelt.“ Weiter heißt es: „Gerne würden wir dazu unseren Anteil leisten“. Püschel schlägt einen Ortstermin mit Vertretern der Bürger und der Siedlergemeinschaften vor.

 Auch Horst Krischer, Vorsitzender des Wohnparks Fliederweg, hat unermüdlich auf die Probleme am Seepark aufmerksam gemacht. Erst im vergangenen Jahr ist er mit dem Bürgermeister und dem Beigeordneten Matthias Buckesfeld zu den neuralgischen Punkten geradelt. Seine Forderung: Den Eingang am Baukelweg schließen. „Es sind genügend andere Eingänge vorhanden, wie am Schwansbeller Weg, an der Preußenstraße, am Preußenhafen oder an der Seseke“, sagt Krischer. Feuerwehr und Polizei könnten über die Preußenstraße in Höhe der Uhlandrealschule in den Seepark gelangen. Dann müsste sie nicht durchs Wohngebiet.

 Der Wendehammer am Baukelweg sollte ab 16 Uhr, wenn die Eltern ihre Kinder aus der Kita abgeholt haben, dicht gemacht werden. Besucher können den Haldenweg nutzen. Ohnehin hätte Krischer lieber am Parkplatz Scharnhorststraße einen Haupteingang zum Seepark. Eine neue Chance ergibt sich aus der Bebauung des Behaton-Geländes. Rewe wird dort neu gebaut, zudem sind 50 bis 60 Parkplätze vorgesehen. Sie sollen fußläufig an den Haldenweg angebunden werden, fordert Krischer. Um die Besucherströme zu verteilen und nicht allein das Wohngebiet zu belasten, schlägt er eine Vollsperrung des Baukelwegs in Höhe des Rewe vor. Anwohner aus dem Quartier könnten über das Mittelfeld herausfahren.

Schon am Preußenbahnhof wünscht sich Krischer eine vernünftige Beschilderung, damit Besucher direkt den Haldenweg nehmen. „Wir genießen den Seepark sehr“, sagt er, aber an schönen Tagen könnten seine Kinder bei ihm im Fliederweg keinen Parkplatz finden – trotz Besucherausweises –, weil alles zugestellt ist. Das nerve.

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