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Ältestenrat tagt

Neue Namen für zwei Lüner Straßen

LÜNEN Eine Agnes-Miegel-Straße und einen Karl-Wagenfeld-Straße soll es in Lünen nicht mehr länger geben. Das ist entschieden. Doch jetzt geht es darum, wie die beiden Straßen künftig heißen sollen.

Neue Namen für zwei Lüner Straßen

Eine Agnes-Miegel-Straße soll es in Lünen nicht länger geben.

Bei seiner nächsten Sitzung am 21. Juni wird sich der Ältestenrat mit Vorschlägen für die Umbenennung der Karl-Wagenfeld- und der Agnes-Miegel-Straße befassen.

Ursprünglich war das schon für die Sitzung am 24. Mai geplant, doch an diesem Tag hatte die Vorstellung von Bewerbern für das Amt des Kämmerers Priorität.  Für die Agnes-Miegel-Straße ist Dohlenweg als neuer Name im Gespräch, die Karl-Wagenfeld-Straße könnte künftige Ernesto-Piepenbring-Straße heißen. Diese Vorschläge stammen von Anwohnern. Am 22. März hatte der Rat die Umbenennung beschlossen, wegen zu großer Nähe der beiden Schriftsteller Miegel und Wagenfeld zur Nazi-Diktatur. 

„Schwarzer Zucker Lünen“, nach eigenen Angaben eine antifaschistische Gruppe, die seit 2009 in Lünen existiert, plädiert für eine Umbenennung in Hans-Scholl-Straße und Sophie-Scholl-Straße.

Die beiden Geschwister gründeten 1942 die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ und wurden im Februar 1943 hingerichtet. „Wir sollten lieber die Menschen ehren, die den Mut erbrachten, Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu leisten, und dabei sogar ihr Leben aufs Spiel setzten“, erklärt „Schwarzer Zucker“.

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