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Handball: Frauen Landesliga 3

„Nicht das Ende“ für den Lüner SV

Lünen. Die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV spielen eine gute Saison. Trainer Marcel Mai hat allerdings deutlich größere Ziele und spricht offen über den möglichen Aufstieg in die Verbandsliga.

„Nicht das Ende“ für den Lüner SV

Die Landesliga-Handballdamen des Lüner SV rangieren auf dem zweiten Tabellenplatz, haben bisher überzeugende 27:7 Zähler gesammelt. Tabellenführer HSG Rietberg-Mastholte hat zwar drei Zähler Vorsprung, gastiert aber noch in Lünen. Mit 26:8 Punkten sitzt allerdings der VfL Sassenberg im Nacken. Vor Beginn des Saisonendspurtes spricht Trainer Marcel Mai (33) über die entscheidenden fünf Spiele und das Potenzial seines Teams.

Herr Mai, wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden. Wenn wir am Ende Zweiter werden, haben wir unsere Zielsetzung erreicht. In der letzten Saison wurden wir Dritter, das wollten wir verbessern.

Der Lüner SV stellt mit nur 373 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Liga. Was macht die Mannschaft dort so stark?

Das ist eine gute Frage. Es ist die Eingespieltheit, die braucht es. Wir arbeiten mit dem Team schon länger zusammen, da stimmen die Absprachen. Wir gehen schon auf den Ballgewinn, können aber so und so.

Nach fünf Siegen in Serie dürfte Ihnen die vierwöchige Osterpause überhaupt nicht recht gekommen sein.

Das sehe ich ähnlich. Wir hatten relativ wenig Leute beim Training. In den letzten zwei Wochen war das Training nicht gut, vor allem die Studenten waren im Urlaub. Aber das ist in Ordnung. Das darf jedoch jetzt keine Rolle mehr spielen, wir müssen wieder in die Spur finden.

Der Blick nach oben in der Tabelle lohnt sich. Spitzenreiter Rietberg-Mastholte ist zwar drei Zähler entfernt, spielt aber noch in der Lüner Rundsporthalle.

Wir haben natürlich darüber gesprochen. Wenn sich die Möglichkeit bietet, wollen wir sie natürlich wahrnehmen. Aber wir nehmen es relativ entspannt. Selbst wenn wir gegen Rietberg gewinnen, müssen die ja noch mal was liegen lassen. Wir konzentrieren uns auf den zweiten Platz, alles andere wäre das i-Tüpfelchen.

Wo sehen Sie das Potenzial der Mannschaft. Gibt es noch Luft nach oben?

Mit Blick auf unsere Jugend und den Altersschnitt der Mannschaft ist das definitiv nicht das Ende. Wir müssen versuchen, kurzfristig in die Verbandsliga aufzusteigen und da irgendwann eine gute Rolle spielen. Das müssen unsere Ziele sein.

Könnte der Vizemeister womöglich an einer Aufstiegs-Relegation zur Verbandsliga teilnehmen?

Wir gehen erst einmal nicht davon aus. Ich weiß von einem Verbandsligisten, der zurückziehen wird. Wir schauen mal, was der Verband daraus macht. Ich würde es mir wünschen, denn die Mannschaft hätte es verdient.

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