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Handball: Kreispokal

Oberaden, Brambauer und LSV-Teams im Pokaleinsatz

OBERADEN Handball-Verbandsligist SuS Oberaden ist mit 3:5-Punkten in die Saison gestartet. Jetzt soll im Kreispokal weiter an den Abläufen gearbeitet werden. Die Bezirksliga-Handballer von VfL Brambauer und Lüner SV wollen im Pokal zeigen, wozu sie fähig sind. Die Landesliga-Handballerinnen des LSV sind in ihrer Pokalpartie haushoher Favorit.

Oberaden, Brambauer und LSV-Teams im Pokaleinsatz

Bastian Stennei (Mitte) vom SuS Oberaden soll gegen Kamen geschont werden.

Handball, Herren, Kreispokal, 2. Runde VfL Kamen – SuS Oberaden Freitag, 7. Oktober, 20 Uhr, Am Schwimmbad, Kamen

Die Kreispokal-Partie beim Bezirksligisten VfL Kamen soll genutzt werden, um an Abläufen zu arbeiten. „Das ist jetzt eine gute Gelegenheit“, weiß auch Spielertrainer Alex Katsigiannis. Die „Cobras“ wollen ihre Abläufe weiter einstudieren, wollen gleichzeitig aber unbedingt die nächste Runde erreichen. „Nachdem wir mit TuRa Bergkamen den ärgsten Konkurrenten bereits in der ersten Runde ausgeschaltet haben, haben wir uns fest als Ziel gesetzt, Kreispokal-Sieger zu werden“, betont Katsigiannis. Dafür muss jetzt ein Sieg her.

Die Spielweise des VfL Kamen ist den „Cobras“ nicht so sehr bekannt. Dafür kennt Katsigiannis aber den Spielertrainer Tobias Goeke. „Er hat früher bei Menden in der Oberliga gespielt. Ich denke, dass er eine etwas offensivere Deckungsvariante bevorzugt“, so Katsigiannis. Darauf hat sich der SuS Oberaden bereits eingestellt. Die „Cobras“ wollen von Beginn an aggressiv in der Deckung stehen und vorn ihre Chancen konsequent nutzen.

Katsigiannis wird aber ein paar Spieler in der Partie beim VfL Kamen schonen. Aus der A-Jugend soll Lukas Wegelin eine Chance erhalten. „Wir wollen die Jugendspieler mehr einbringen“, sagt Katsigiannis.

VfL Brambauer – TuS Eintr. Overberge Samstag, 19 Uhr, Diesterwegstraße 7a, Lünen

VfL-Coach Nadim Karsifi hofft, dass seine Mannschaft die Fehler aus dem letzten Spiel gegen Soest (25:36) aufarbeitet. „Das ist mir in erster Linie wichtig. Wir wollen entspannt in die Partie gehen und endlich wieder zu unserem Spiel finden“, sagt Karsifi.

Ligakonkurrent Overberge legten einen schlechten Start in die Saison hin, haben alle vier bisherigen Partien knapp verloren. „Auch wir haben noch zwei, drei Baustellen zu bearbeiten“, weiß Karsifi. Er wünscht sich dennoch einen Sieg. „Das wird aber sicher nicht einfach. Overberge hat gute Zugänge erhalten. Insgesamt ist diese Mannschaft sehr unangenehm zu spielen“, so Karsifi. Er hofft, dass sein Team von Beginn an wach ist und auch nach der Pause gut ins Spiel startet.

Lüner SV – SG Massen Sonntag, 17 Uhr, Kurt-Schumacher-Str. 41-49, Lünen

Der LSV trifft auf einen Ligakonkurrenten. „Massen spielt sehr geduldig. Da ist bei uns auch Geduld gefragt“, fordert Trainer Christian Neve und legt nach: „Wir müssen uns Möglichkeiten erarbeiten, müssen selbst versuchen, über Tempo das Spiel zu machen. Wenn Massen erst einmal in der Abwehr steht, wird es sehr schwierig zum Torerfolg zu kommen.“

Der LSV-Coach möchte diese Partie nutzen, um auch Akteure auflaufen zu lassen, die bisher nicht so oft zum Zug kamen. „Sie haben sich diese Chance mehr als verdient“, so Neve. Für ihn ist der Kreispokal nicht so wichtig wie die Meisterschaft: „Klar wollen wir ein gutes Spiel abliefern und weiterkommen. Wenn uns das aber nicht gelingen sollte, wäre das sicher kein Beinbruch.“

Auch die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV sind in ihrer Kreispokalpartie beim Kreisligisten TV Beckum der haushohe Favorit. Ein Weiterkommen sollte Pflicht sein.

Frauen-Kreispokal, 1. Runde TV Beckum – Lüner SV Sonntag, 17 Uhr, Konrad-Adenauer-Ring, Beckum

„An sich kenne ich den Gegner nicht. Ich habe ihn aber, glaube ich, schon mal gegen unsere eigene Zweite oder Dritte spielen sehen“, sagt LSV-Trainer Marcel Mai und legt nach: „Das ist uns aber auch völlig egal. Wir müssen auf uns schauen und unser Spiel von Beginn an durchziehen.“

Dabei hofft der Trainer auf eine konzentrierte Leistung. „Ich will, dass die Mannschaft Gas gibt, dass wir einen Gegenstoß nach dem anderen laufen und so zu einfachen Toren kommen“, sagt Mai.

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