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Arbeiten ruhen derzeit

Ochsen-Baustelle: Stadt stellt Firma ein Ultimatum

LÜNEN Die Pflasterarbeiten rund um die Ochsen in der Fußgängerzone Münsterstraße gingen mal langsam voran, mal fehlerhaft und zuletzt gar nicht mehr: Jetzt hat die Stadt Lünen der ausführenden Firma ein Ultimatum gestellt. Wird dem nicht Folge geleistet, gibt es bereits einen Plan B.

Ochsen-Baustelle: Stadt stellt Firma ein Ultimatum

Mit einem Bein in der Luft hängen seit Tagen die Ochsen am nördlichen Ende der Fußgängerzone. Auch gestern gingen die Arbeiten nicht weiter.

Stadtsprecherin Julia Schmidt erklärte am Donnerstag auf Anfrage: „Wir haben die Firma schriftlich zu einem Gespräch nach Lünen bestellt. Es soll Mitte nächster Woche stattfinden. Dabei soll erörtert werden, wie es weitergeht. Wir haben in dem Schreiben auch das Thema Kündigung in den Raum gestellt. Es ist der letzte Versuch.“

LÜNEN Das Chaos rund um die Bronze-Ochsen in der Lüner Innenstadt geht weiter. Wieder ruhen die Arbeiten. Die Firma Temmink Bau und Infra hat einfach ihre Mitarbeiter abgezogen. "Entgegen der Vereinbarungen und ohne uns zu informieren", hieß es am Donnerstag von der Stadt. Die denkt jetzt über eine Kündigung nach.mehr...

Mehrere geplante Fertigstellungstermine wurden von der Firma Temmink Bau und Infra aus den Niederlanden bereits gerissen. Seit Ende Juli wird rund um die Ochsen gar nicht mehr gearbeitet.

Die Stadt habe aktuell „keinen Kontakt“ zur Firma, so Julia Schmidt. Am Donnerstag lief bei Temmink der Anrufbeantworter. Auf eine per Kontaktformular übermittelte Rückrufbitte unserer Redaktion reagierte die Firma nicht.

Plan B wird vorbereitet

Unterdessen arbeitet die Stadt an Plan B: Der heißt Kündigung und Neuausschreibung. Vom Gesamtauftragsvolumen in Höhe von circa 1 Million Euro habe man rund 100.000 Euro noch nicht an die Niederländer gezahlt, erklärte die Stadtsprecherin. Das reiche, um die Pflasterarbeiten an den Ochsen neu auszuschreiben und zu bezahlen.

Mit dem Land NRW, das die Maßnahme zu 80 Prozent bezuschusst, will sich die Stadt abstimmen, um bei einer Kündigung keinen Verlust von Fördermitteln zu riskieren.

Da bei einer Neuausschreibung wieder Zeit bis zum Fortgang der Arbeiten ins Land geht, wolle man laut Schmidt versuchen, die Baustelle nicht wie eine Baustelle aussehen zu lassen. Es gebe die Überlegung, dort Matten zu verlegen.

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