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Online-Abstimmung: Keine Mehrheit für Kraftwerk

LÜNEN Wenn es eine schweigende Mehrheit für das umstrittene Trianel-Kraftwerk geben sollte, dann schweigt sie ziemlich beharrlich - wie die Online-Abstimmung auf <b>RuhrNachrichten.de </b>zeigt.

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So präsentiert sich nach Ansicht der Einwender der Blick, wenn sowohl das Trianel- wie auch das Steag-Kraftwerk (l.) gebaut werde.

Bei unserer Internet-Abstimmung zur möglichen Gründung einer Wählergemeinschaft aus den Reihen der Kraftwerksgegner erklärten nur 5,5 Prozent der Teilnehmer, sie hielten das im Stummhafen geplante Trianel-Kraftwerk für sinnvoll.   Eine Wählergemeinschaft der „bürgerlichen Mitte“, deren Gründung Prof. Dr. Johannes Hofnagel in den Raum gestellt hatte (wir berichteten), kann dagegen offenbar auf die Sympathien vieler Bürger zählen. Denn 63 Prozent der Teilnehmer an unserer Internetabstimmung würden der Wählergemeinschaft ihre Stimme geben.    

1070 Stimmen wurden abgegeben

31,5 Prozent hingegen glauben, dass eine solche Wählergemeinschaft gar nicht zur nächsten Kommunalwahl antreten wird und jetzt nur Druck auf SPD und CDU ausgeübt werden sollen. Denn die Kraftwerksgegner fordern die großen Ratsfraktionen nach wie vor dazu auf, das Trianel-Kraftwerk zu verhindern. Insgesamt 1070 Stimmen wurden im Internet abgegeben. Sicherlich keine repräsentative Umfrage, aber ein Stimmungsbild.   

"Ein weiterer Gradmesser"

„Das Ergebnis der Umfrage ist neben den mittlerweile 12 000 Unterschriften ein weiterer Gradmesser“, kommentierte Prof. Dr. Johannes Hofnagel. „Man sieht, wie allein CDU. SPD und der Bürgermeister da stehen. Auf Dauer kann man nicht gegen die Mehrheit der Bürger entscheiden.“ Wenn der Rat es wolle, könne er einen Beschluss herbeiführen, der besagt, dass man das Kraftwerk in Lünen nicht haben wolle.

Ein Hebel zum Ansetzen

Und dies sei ein Hebel, an dem man ansetzen könne, antwortet Dr. Hofnagel auf die Aussage Friedhelm Schroeters, der gesagt habe, er wüsste nicht, wo man jetzt noch den Hebel ansetzen könne. Dr. Hofnagel verwies auf eine Aussage Sven Beckers, Sprecher der Trianel-Geschäftsführung. Der habe gesagt, wenn Lünen nein zum Kraftwerk sage, akzeptiere Trianel dies und würde nicht kommen.

                   

  

 

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