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Stadt Lünen gibt wichtige Tipps

Osterfeuer rechtzeitig anmelden

Lünen Sie gehören zu Ostern wie Hasen und bunt gefärbte Eier – die Osterfeuer. Da auch in Lünen viele Gruppen und Vereine Osterfeuer planen, gibt die Stadt Tipps, was zu beachten ist, damit nichts passiert.

Osterfeuer rechtzeitig anmelden

Osterfeuer müssen bis zum 16. März bei der Stadt Lünen angemeldet werden. Foto: Foto: Michael Blandowski

Bis zu den Osterfeiertagen Ende März/Anfang April dauert es zwar noch ein paar Wochen, aber die Stadt Lünen weist aufgrund der Meldefrist für geplante Osterfeuer, die in diesem Jahr am 16. März endet, schon jetzt darauf hin, dass beim Abbrennen einige Regeln eingehalten werden müssen. Diese dienen der Sicherheit und dem Umweltschutz. Wir erklären sie in Fragen und Antworten.

Seit dem 1. Januar 2010 sind die für das Abbrennen von Osterfeuern geltenden Vorschriften in einer ordnungsbehördlichen Verordnung festgehalten. Sie besagt, dass es örtlichen Glaubensgemeinschaften, Vereinen, Parteien und Siedlungsgemeinschaften im Rahmen einer öffentlichen, jedermann zugänglichen Veranstaltung erlaubt ist, ein Osterfeuer durchzuführen.

Von Karsamstag bis Ostermontag

Osterfeuer dürfen generell entweder am Karsamstag, 31. März, am Ostersonntag, 1. April, oder Ostermontag, 2. April, jeweils in der Zeit von 16 Uhr bis 24 Uhr abgebrannt werden.

Das Abbrennen eines Osterfeuers muss spätestens zwei Wochen vor Ostern, also bis zum 16. März, schriftlich bei der Ordnungsbehörde angezeigt werden.

Die Anzeige muss folgende Angaben enthalten: Name und Anschrift des Veranstalters, Name und Mobilfunkerreichbarkeit einer volljährigen verantwortlichen Aufsichtsperson, genaue Angaben zu Ort und Zeitpunkt des Osterfeuers. Deshalb muss man einen Lageplan beifügen und auch Art und Menge des Brennmaterials angeben.

Der Abbrennplatz des Osterfeuers ist so auszuwählen, dass durch den Verbrennungsvorgang keine Gefahren oder erhebliche Belästigungen durch Luftverunreinigungen, Rauchentwicklung oder Funkenflug entstehen. Insbesondere ist hierbei die Windstärke zu berücksichtigen.

Mindestabstände einhalten

Zu Gebäuden, in denen sich Menschen aufhalten oder aufhalten können, zu öffentlichen Verkehrsflächen einschließlich Bahngleisen, Versorgungsleitungen und sonstigen baulichen Anlagen, einzeln stehenden Bäumen, Wallhecken, Windschutzanlagen, Feldgehölzen und Gebüschen muss jeweils ein Mindestabstand von 25 m eingehalten werden. Zu Waldflächen und Naturschutzgebieten beträgt der Mindestabstand 100 m.

Soweit Osterfeuer in räumlicher Nähe von Wohngebäuden abgebrannt werden, ist das Volumen des Brennmaterials und die Abstände wie folgt einzuhalten:

5 m³ bei einem Abstand zwischen 25 m und 30 m,

10 m³ bei einem Abstand zwischen 30 m und 40 m,

20 m³ bei einem Abstand zwischen 40 m und 50 m,

40 m³ bei einem Abstand zwischen 50 m und 75 m,

60 m³ bei einem Abstand zwischen 75 m und 100 m.

Wenn sich das Osterfeuer in der Nähe von öffentlichen Verkehrsflächen befindet, dann gelten folgende Volumen und Abstände: 40 m³ bei einem Abstand zwischen 25 m und 50 m.

Größe der Osterfeuer

Das aufgeschichtete Brennmaterial eines Osterfeuers darf ein Volumen von maximal 100 m³ nicht überschreiten.

Als Brennmaterial dürfen ausschließlich trockene pflanzliche Rückstände wie Hecken- und Baumschnitt, Baumreste oder Schnittholz verwendet werden. Als Hilfsmittel zum Anzünden dürfen nur Stroh oder Reisig eingesetzt werden.

Das Feuer ist ständig von zwei Personen, davon eine über 18 Jahre alt, zu beaufsichtigen. Diese Personen dürfen den Abbrennplatz erst verlassen, wenn Feuer und Glut erloschen sind. Ausreichend Löschmittel sollen bereitgehalten werden.

Zum Schutz von Kleintieren sollte das Brennmaterial frühestens 14 Tage vorher zusammengetragen werden; am Tag der Veranstaltung ist es vor dem Entzünden umzuschichten.

Fragen beantwortet Martin Tamsel, Abteilung Ordnungsangelegenheiten und Verkehrsüberwachung, Tel. (02306)1041728.

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