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Ordnungspartnerschaften auf dem Weg

Platz- und Personalmangel endlich beseitigt

Lünen Erst fehlte das Personal, dann fehlten auch noch die Räume – bald soll die Ordnungspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei dann aber wirklich an den Stadt gehen. Und damit das Sicherheitsgefühl der Lüner verbessern.

Platz- und Personalmangel endlich beseitigt

So könnte es aussehen: Polizei und Stadt gemeinsam auf Streife. Foto: picture alliance / dpa

Die vom Rat der Stadt im März vergangenen Jahres beschlossene Ordnungspartnerschaft mit der Polizei geht frühestens im Mai oder Juni an den Start. Das erklärte die Stadt am Donnerstag auf Anfrage unserer Redaktion. Polizeipräsident Gregor Lange hatte dazu am Mittwoch in Dortmund bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik 2017 gesagt, dass die gemeinsame Erklärung kurzfristig zu unterschreiben sein werde.

Akuter Platzmangel

Zur Erinnerung: Auf Basis des Ratsbeschlusses wurden im Nachgang drei Stellen geschaffen. Diese sollten ursprünglich bis Ende 2017 besetzt und damit die Ordnungspartnerschaft auf den Weg gebracht werden. Dazu kam es nicht. Ein Grund war der „akute Platzmangel“ im Technischen Rathaus, wie es Lünens Technischer Beigeordneter Arnold Reeker seinerzeit ausdrückte. Der Platzmangel ist mittlerweile behoben.

Die Verwaltung hat weitere 330 Quadratmeter im ersten Obergeschoss des Gebäudes von der Harpen Immobilien Gesellschaft angemietet. Wie es bei der Stadt am Donnerstag weiter hieß, seien inzwischen drei Mitarbeiter für die Ordnungspartnerschaft eingestellt worden: „Sobald sie an ihren vorherigen Stellen abkömmlich sind, werden sie eingekleidet, geschult und in Zusammenarbeit mit der Polizei eingesetzt.“

Im gesamten Stadtgebiet

Die Ordnungspartnerschaft mit der Polizei soll sich über das gesamte Stadtgebiet erstrecken. Die Einsatzschwerpunkte seien noch mit der Polizei abzustimmen, sagte eine Stadtsprecherin: „Dabei agieren die Verantwortlichen sehr flexibel und sind schnell reaktions- und handlungsfähig.“

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