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Shisha-Bar in Lünen wegen Verstößen geschlossen

Polizei-Razzia: „Abenteuerlich und brandgefährlich“

Lünen Die Polizei hat am Wochenende hinter die Kulissen von vier Lüner Shisha-Bars geblickt und dabei teilweise Erschreckendes festgestellt. Eine Shisha-Bar musste sogar umgehend geschlossen werden. Auch in Bochum wurden Shisha-Bars kontrolliert – und stillgelegt.

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Kontrolle Shisha-Bar in Lünen (3)
Die Polizei hat Shisha-Bars kontrolliert - und dabei Mängel festgestellt.

Foto: Foto Polizei

Kontrolle Shisha-Bar in Lünen (2)
Die Polizei hat Shisha-Bars kontrolliert - und dabei Mängel festgestellt.

Foto: Foto Polizei

Kontrolle Shisha-Bar in Lünen (1)
Die Polizei hat Shisha-Bars kontrolliert - und dabei Mängel festgestellt.

Foto: Foto Polizei

Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, wollten die Beamten kontrollieren, ob in den Shisha-Bars ordnungsrechtliche Verstöße begangen werden, und gewerbliche Erlaubnissen kontrollieren. Auch sollten Brandgefahr und die Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen minimiert werden. In Lünen war die Polizei nach Angaben einer Sprecherin an der Jäger- und an der Münsterstraße unterwegs.

Die Kontrollen starteten am Freitagabend (11. Mai). Insgesamt nahmen die Polizeibeamten vier Shisha Cafés und Teestuben in Lünen unter die Lupe.

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Ein Café haben die Beamten kurzerhand geschlossen: Dort fand die Polizei „sehr abenteuerliche und brandgefährliche Eigenbauten“ vor, wie es in der Mitteilung heißt: „Der Betreiber hatte eine Konstruktion zur Erhitzung der Shisha-Kohlen direkt unter einer Gastherme aufgebaut.“

Die Polizisten setzten sich mit dem örtlichen Energieversorger in Verbindung. „Die Verantwortlichen hier sahen ebenfalls erhebliche Gefahren für Unbeteiligte“, schreibt die Polizei. Das Café wurde geschlossen - und wird wohl erstmal geschlossen bleiben.

Weitere Erkenntnisse der Kontrollen:

  • In den Betrieben trafen die Beamten 51 Personen an, die überprüft wurden.
  • Einer der Gäste trug ein verbotenes Messer bei sich, dieses stellte die Polizei sicher.
  • Das Auffinden von insgesamt 31 unversteuerten Tabakdosen führte anschließend zu drei Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhehlerei.
  • In allen vier Betrieben wurde das Nichtraucherschutzgesetz nicht eingehalten. Dort wurden entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet.
  • In zwei Fällen wurde zudem Alkohol ohne Genehmigung ausgeschenkt, hier erfolgten Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

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Kontrollen und Schließungen auch in Bochum

Am vergangenen Mittwoch (9- Mai) hat das Hauptzollamt gemeinsam mit Mitarbeitern des Ordnungsamts und der Polizei in Bochum ebenfalls mehrere Shisha-Bars kontrolliert. Dort sind nach Zollangaben vier Lokale vorübergehend wegen Hygienemängeln geschlossen worden. Der Zoll stellte über 35 Kilo unversteuerten Wasserpfeifentabak sicher. Es wurden sieben Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Außerdem stelle das Ordnungsamt 41 Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz fest, außerdem Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz und die Glücksspielverordnung.

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