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So lief es in der Bezirksliga 8

Remis nach müdem Kick – Die Ergebnisse

Wethmar/Nordkirchen/Brambauer Mit 1:1 haben sich die beiden Fußball-Bezirksligisten Westfalia Wethmar und FC Nordkirchen getrennt. Die Teams bleiben Tabellennachbarn.

Remis nach müdem Kick – Die Ergebnisse

Haben sich am Montag 1:1 getrennt: Nordkirchens Marvin Fritsche (l.) und Wethmars Till Kowalski. Foto: Patrick Schröer

Westfalia Wethmar – FC Nordkirchen 1:1 (0:1)

Es war ein lauer Sommerkick, den die beiden Fußball-Bezirksligisten Westfalia Wethmar und der FC Nordkirchen am Pfingstmontag an der Wehrenboldstraße anboten. Das letzte Heimspiel der Westfalia endete mit einem 1:1-Remis. Ein gerechtes Unentschieden.

„Es war sicherlich kein gutes Spiel, das wir gezeigt haben. Am Anfang haben wir uns zwar zwei, drei Chancen erspielt, danach ist das Spiel aber total verflacht“, sagte TWW-Trainer Rolf Nehling nach dem Spiel. Patrick Schöpf (3./11.) und Till Kowalski (10.) ließen die ersten Wethmarer Chancen liegen. Bei Schöpfs zweitem Versuch parierte FCN-Keeper Phlipp Sandhowe glänzend.

In Führung ging dann aber etwas überraschend der Gast. Bastian Pöhlker legte FCN-Angreifer Raphael Lorenz im Strafraum. Bülent Gündüz trat an, TWW-Keeper Maik Müller parierte aber. Den Abpraller brachte Gündüz im Nachsetzen aber doch noch im Wethmarer Tor unter – 1:0. Nach der Führung war Nordkirchen in der ersten Halbzeit dann die tonangebende Mannschaft, ohne wirklich zwingend zu werden. „Die Mannschaften haben sich schon neutralisiert“, so Nehling weiter.

Es ging mit der knappen Nordkirchener Führung in die Pause, die beide Teams nutzten, um ein wenig herunterzufahren und sich von den warmen äußeren Bedingungen abzukühlen.

Nach Wiederanpfiff wechselte Nehling in Maik Küchler, er kam für Rafael Felsberg, einen weiteren Stürmer ein. Und es dauerte auch nicht lange, bis Wethmar zum Ausgleich kam. Tim Heptner traf nach 51 Minuten zum 1:1. Danach verflachte die Partie weiter, wobei Nordkirchen insgesamt die bessere Mannschaft war. Drei gute Möglichkeiten erspielte sich der Gast noch, hätte dabei zumindest ein Tor erzielen müssen. Joachim Mrowiec (56.) köpfte allerdings freistehend drüber, die Schüsse von Lorenz (55.) und Marian Tüns parierte Maik Müller stark (68.). „Mir war wichtig, dass wir ein anderes Gesicht gezeigt haben, als gegen Lüdinghausen. Außer 20 Minuten in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel klar dominiert, müssen unsere Chancen nutzen. Da hat etwas die Gier gefehlt“, sagte Nordkirchens Trainer Issam Jaber nach dem Schlusspfiff. Nach dem Remis bleiben die Teams Tabellennachbarn. Nordkirchen verweilt auf Rang sieben, Wethmar ist Achter.

TWW: Müller – Pöhlker, Holz (85. R. Coerdt), Quiering, K. Coerdt (64. Osterholz), Kowalski, Wantoch von Rekowski, Schöpf, Felsberg (47. Küchler), Heptner, Stork
FCN: Sandhowe – Venneker, Tüns, D. Eroglu (71. Rabitsch), Fricke, Närdemann, Gündüz, Lorenz, Mangels, Mrowiec (87. J. Eroglu), Fritsche
Tore: 0:1 Gündüz (14.), 1:1 Heptner (51.)

BV Brambauer – Union Lüdinghausen 1:1 (1:1)

Der BV Brambauer und Union Lüdinghausen haben sich in der Fußball-Bezirksliga remis getrennt. Mit 1:1 endete die Partie am Montag.

Der BVB wollte auch im letzten Heimspiel eine konzentrierte Leistung zeigen und sich in Sachen Wettbewerbsverzerrung nichts vorwerfen lassen. Schließlich kämpft Lüdinghausen als 13. noch akut gegen den Abstieg.

Doch Brambauer fand in den Anfangsminuten überhaupt nicht statt. Ohne jeden Zugriff auf den munter aufspielenden Gegner wurde der BV regelrecht an die Wand gespielt – in den ersten 15 Minuten. Da stand es bereits 1:0 für Lüdinghausen, für das Andreas Kahlkopf aus 20 Metern unhaltbar traf. Zuvor hatten schon Jan Autering und Masar Musiqi beste Gelegenheiten. „Wir haben die ersten Minuten völlig verpennt“, sagte BVB-Coach Jascha Keller.

Plötzlich fiel der Ausgleich für Brambauer. Freistoß für die Gastgeber aus halbrechter Position, wie geschaffen für Linksfuß Daniel Berger. Der ließ sich nicht zwei Mal bitten und versenkte den ruhenden Ball im langen Eck. Der jetzt wieder Tabellenvierte nutzte den Ausgleichstreffer, um selbst ins Spiel zu finden. Der BV sicherte sich jetzt mehr und mehr die Kontrolle über das Mittelfeld und zeigte sich auch nicht mehr mit einfachen Mitteln verwundbar. Nur der quirlige Dribbler Pierre Koczubik kam noch zu zwei Gelegenheiten.

Brambauer erarbeitete sich jetzt auch Chancen. Eine abgefälschte Flanke rettete Union erst auf der Linie (31.), wenig später fehlten Marvin Schuster nur Zentimeter (34.). Der Top-Torjäger der Liga scheiterte kurz vor der Pause noch aus nächster Nähe an Lüdinghausen-Keeper Pascal Rudolph (44.)

Viel passierte in Halbzeit zwei nicht mehr. Brambauer begann druckvoll, hatte in dieser Phase aber nur durch Ahmed Ersoys Kopfballs (49.) eine echte Abschlusssituation. Es fehlte oft die Präzision im Passspiel und der letzte Druck, um gegen die zunehmend passiveren Gäste Räume zu kreieren. Die Schlussphase gehörte Lüdinghausen. Koczubik verzog nach herzlicher Einladung von Ricardo Rimkus aus wenigen Metern völlig, Marius Grewe köpfte auf statt in das Tornetz.

„Ein 1:1 in Brambauer haben nicht viele Mannschaften in dieser Saison geschafft. Es war ein sehr, sehr starkes Spiel von uns“, sagte Union-Trainer Bülent Kara. „In der zweiten Halbzeit hatten wir deutlich mehr Spielanteile. Uns hat die letzte Genauigkeit gefehlt, um mehr mitzunehmen“, sagte Keller.

BVB: Schaub – Diekmann, Kollakowski (10. Fluder), Rimkus, Klemt (83. Bieber) - Coers (72. Schawaller), Berger - Ersoy, Christal, Daunhauer - Schuster
Union: Rudolph - Musiqi (46. Hüser), Roters, Voll, Kahlkopf (83. Grewe), Koczubik, Schürmann (53. Weimer), Husken, Sander, Autering, Kvesic
Tore: 0:1 Kahlkopf (10.), 1:1 Berger (16.)

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