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Übersicht mit Grafiken

Rettungsdienste hatten 2015 fast 20.000 Einsätze

LÜNEN Die Lüner Feuerwehr hat bei ihrer Jahresdienstbesprechung an mehrere Tote erinnert, die 2015 bei Unfällen gestorben sind. In der Feuer- und Rettungswache an der Kupferstraße hat die Freiwillige Feuerwehr am Freitag Bilanz gezogen. Wir zeigen alle Einsätze in interaktiven Grafiken.

Über 200 Gäste, darunter NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer, SPD-Bundestagsabgeordneter Michael Thews, Vertreter von Polizei, Krankenhäusern, Hilfsorganisationen, Löschzügen und Abordnungen der Schützen bekamen Einblick in belastende Rettungs- und Brandeinsätze sowie umfangreiche Hilfeleistungen. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns lobte die  241 Feuerwehrleute (darunter 14 weibliche Mitglieder und 38 Kräfte der Jugendfeuerwehr) als „Idole unserer Gesellschaft“. Zudem ehrte der Bürgermeister verdiente Kräfte.

Betroffen stellte Hermann Dissel, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr, beim Jahresbericht fest: „Im März ereignete sich an der Moltkestraße Ecke Konrad-Adenauer-Straße ein folgenschwerer Unfall, bei dem eine 74-jährige Frau von einem abbiegenden LKW überrollt wurde. Hier gab es durch uns leider nichts mehr zu retten, und der Einsatz war für die eingesetzten Kräfte sehr belastend.“ Eine Woche später kreuzte ein 76-jähriger Mann die Fahrspur eines anfahrenden LKW an der Dortmunder Straße. „Auch er war auf der Stelle tot“, so Dissel. Sehr hilfreich habe sich der Einsatz des Kriseninterventionsteams erwiesen, das Unfallbeteiligte und Zeugen psychologisch betreuen konnte.

Toter Mann in der Lippe

Jegliche Hilfe zu spät kam am 24. Mai auch für einen Mann, der an der Waltroper Straße zwar noch aus einem brennenden PKW befreit werden konnte, im Krankenhaus aber verstarb. Nur noch tot geborgen wurde Ende Juni ein Mann, der in Höhe der ehemaligen Zeche Viktoria die Lippe nach Zeugenbeobachtung durchschwimmen wollte.

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