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Bäume in Gahmen gefällt

Rodung könnte für Verursacher teuer werden

Gahmen Sieben Bäume waren Anfang Mai einfach weg von einer Fläche an der Gahmener Straße. Einfach gefällt. Und wochenlang wusste niemand, warum und von wem. Mittlerweile ist zumindest eine der beiden Fragen geklärt.

Rodung könnte für Verursacher teuer werden

So sieht es auf dem ehemaligen Waldstück mittlerweile aus.linnhoff Foto: Linnhoff

Die Stadt hat nämlich den Verursacher ausfindig gemacht, wie Sprecherin Kerstin Schatz am Freitag auf Anfrage mitteilt. Ihn erwartet jetzt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige – er hat nämlich gegen die Baumschutzsatzung verstoßen. Eine solche Ordnungswidrigkeit kann teuer werden, das zeigt der Blick in die Baumschutzsatzung selbst.

Drakonische Strafen sind Vergangenheit

Wer eine Ordnungswidrigkeit begeht, heißt es darin, den erwartet nach dem Landschaftsgesetz eine Straße von bis zu 100.000 DM. Deutsche Mark, denn die Baumschutzsatzung ist, wie man sie auf der Homepage der Stadt Lünen findet, ziemlich genau 30 Jahre alt. Am 20. Mai 1988 hat der Rat der Stadt die Satzung beschlossen.

Weiter heißt es auf der Homepage der Stadt Lünen allerdings: „Die drakonischen Strafen der Vergangenheit werden natürlich nicht mehr verhängt, gleichwohl können Verstöße gegen die Baumschutzsatzung als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet werden.“

Ende der „Oase der Ruhe“

Ein Anwohner hatte sich Anfang Mai in der Redaktion gemeldet. Das Waldstück sei „eine Oase der Ruhe gewesen“, sagte er, viele Vögel hätten darin gelebt.

Weiter unklar ist, was der Verantwortliche mit der gerodeten Fläche vor hat.

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