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Live-Ticker zum Nachlesen

SPD bleibt stärkste Kraft - Alle Infos zur Lüner Wahl

LÜNEN Der große Wahlsonntag in Lünen ist vorbei: Die SPD bleibt stärkste Kraft, die GFL hat ihre Ziele verfehlt, die Wahlbeteiligung ging zurück. Alle Hintergründe, Stimmen, Fotos und Kurz-Videos finden Sie hier in unserem Live-Ticker zum Nachlesen.

SPD bleibt stärkste Kraft - Alle Infos zur Lüner Wahl

Ein eingespieltes Team: Das Wahlhelfer-Team "Wortmann" hat in dieser Besetzung schon einige Wahlen erfolgreich absolviert.

 

  • Der neue Stadtrat: Die SPD kann sich als stärkste Kraft behaupten – mit der stabilen CDU zusammen dürfte es wohl erneut auf eine Große Koalition hinauslaufen.
  • Der alte/neue Landrat: Die meisten Lüner Wähler haben erneut Amtsinhaber Michael Makiolla (SPD) ihr Vertrauen ausgesprochen. Er erhielt 53,4 Prozent der Stimmen in Lünen. Auf Platz zwei landete CDU-Kandidat Wilhelm Jasperneite mit 27,7 Prozent der Stimmen. 
  • Der Gewinner: die SPD. Sie hat ihr Ergebnis von 2009 (36,8 Prozent) noch einmal deutlich verbessert und liegt bei 41,0 Prozent (Stand 22.17 Uhr, bei zwei ausstehenden Stimmbezirken). 
  • Der Verlierer: die GFL. Ihr selbst gestecktes Ziel, zweitstärkste Kraft im Lüner Rat zu werden, hat die GFL nicht erreicht. Sie hat zwar gegenüber 2009 (13,1 Prozent der Stimmen) zugelegt und kommt auf 15,5 Prozent (Stand: 22.17 Uhr). Damit liegt sie aber klar auf Platz drei hinter der CDU, die auf 24,4 Prozent der Stimmen kommt. 
  • Die Wahlbeteiligung: Nur 44,5 Prozent der Wahlberechtigten nutzten ihr Stimmrecht. Bei der vergangenen Jahr im Jahr 2009 waren es 49,1 Prozent gewesen.

Stimmen zur Lüner Stadtrat-Wahl 2014

Rolf Möller (SPD): »Wir wollten zulegen. Das war unser Ziel. Aber mit einem so positiven Ergebnis haben ich nicht gerechnet«, sagt er. Denn viele kleine Parteien waren angetreten, die meist an den Großen nagen. Doch das sei diesmal nicht der Fall gewesen. Die SPD konnte 22 von 23 Mandaten direkt gewinnen. Der Bürger habe die gute Arbeit der SPD honoriert. Möller kündigt in der Koalitionsfrage Gespräche mit anderen Fraktionen an. Erster Ansprechpartner werde die CDU sein. »Das hat in den letzten fünf Jahren sehr gut funktioniert«, sagt er über die Große Koalition zwischen SPD und CDU. Am Wahlabend wird bei der SPD gefeiert. »Ich habe  mir am Montag extra frei genommen«, erklärt Rolf Möller.
Annette Droege-Middel (CDU): Lediglich Newcomer Marcel Schulz (26) konnte für die Christdemokraten ein Direktmandat gewinnen. »Wir sind stolz auf ihn«, so Annette Droege-Middel. Enttäuscht sei man jedoch, dass der Wähler nicht die »gute Politik der Großen Koalition im Rat, die wir maßgeblich mitgestaltet haben« honoriert haben. Ob die »Große Koalition« mit der SPD auch weitergeführt wird, dazu wollte sich Annette Droege-Middel am Wahlabend noch nicht äußern: »Wir müssen erst mal das Wahlergebnis für uns analysieren.«
Prof. Dr. Johannes Hofnagel (GFL): Zwar wurden die Ziele nicht erreicht, die große Koalition aus SPD und CDU zu brechen und zweitstärkste Fraktion im Rat zu werden, dennoch geht sie gestärkt aus der Wahl hervor. »Wir haben nach der SPD den höchsten Stimmengewinn«, erklärt Prof. Dr. Johannes Hofnagel am Wahlabend. »Wir sind stärker geworden und  konnten uns als drittstärkste Kraft von den anderen absetzen«, sagt er. Das sei schon ein Grund zu feiern. Die GFL stehe für sachlich-konstruktive Zusammenarbeit. Sie setze sich für eine Verbesserung des Klimas in Rat und Ausschüssen sein, so Hofnagel.
Jutta Watzlawik (Grüne): »Es war uns klar, dass uns unsere stringente und ethische Haltung, die Forensik betreffend, Prozente kosten würde«, so Jutta Watzlawik. Ihre Partei sei »nicht auf den populistischen Zug« gegen die Forensik in Lünen aufgesprungen. Einen weiteren Schuldigen für das schlechte Abschneiden der Grünen sieht sie in der Berichterstattung der Lüner Presse, die »unsere wirklich gute Arbeit nicht transportiert« habe. Ihr Ausblick: »Wir sind motiviert, versprechen unseren Wählern, die engagierte politische Arbeit so weiter zu machen wie bisher.«
Mustafa Kurt (mit Mikrofon, Linke): Trotz des Verlustes von rund einem  Prozent zeigt sich Mustafa Kurt (Linke) mit dem Wahlergebnis »einigermaßen zufrieden«. Natürlich hätte es besser laufen können, sagt Kurt, aber angesichts der Vorgeschichte der Linken mit dem Auseinanderbrechen der Fraktion müsse man zufrieden sein. Man habe aktuell im Vorfeld der Wahlen gut gearbeitet. Kurt versprach den Wählern seiner Partei, man werde »kritisch« sein. Man verstehe sich als »Anwalt der sozial Schwächeren«.
Julius Will (FDP): »Es scheint sich zu bestätigen, dass wir den Vertrauensverlust auf Bundesebene auf kommunaler Ebene nicht wieder herstellen konnten«, kommentiert Julius Will, stellvertretender FDP-Stadtverbandsvorsitzender und Spitzenkandidat für den Kreistag.  »Wir sind mit klaren Aussagen in den Wahlkampf gegangen und wollten uns von der großen Koalition absetzen. Das hat nicht ganz geklappt«, so Will. Dennoch sieht die FDP eine lange Wegstrecke vor sich. »Wir geben nicht auf«, erklärt er.
Ralf Schaefer (r., Piraten): »Wir sind sehr zufrieden«. So resümiert Ralf Schaefer für die Piraten den Wahlabend. Man sei schließlich zum ersten Mal zur Kommunalwahl in Lünen angetreten. Es könne natürlich immer besser sein, aber man sei mit diesem Ergebnis zufrieden: Ein vorrangiges Ziel sei schon mal erreicht.
Gabriele zum Buttel (UWG): »Das Ergebnis ist überraschend. Ich hatte gedacht, dass die UWG besser abschneidet und nicht damit gerechnet, dass die SPD so zulegt.« Als erschreckend bewertete sie die geringe Wahlbeteiligung.
Eve Berger (USB): »Einen Versuch war es allemal wert. Wir werden nicht die großen Tränen vergießen. Es wäre eine Chance gewesen auch für die Stadt. Für mich ist jetzt ein bisschen Stress rausgenommen.« Ob sie in sechs Jahren noch einmal antreten wird, weiß sie noch nicht: »Dann bin ich 66. Schaun wir mal. Ich werde aber auf jeden Fall politisch bleiben.«

Eindrücke von der Wahl 2014 in Lünen

Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Ein eingespieltes Team: Das Wahlhelfer-Team "Wortmann" hat in dieser Besetzung schon einige Wahlen erfolgreich absolviert.
Frank Gissel, der die Teams für die Briefwahl koordiniert, ist mit dem Wahlabend zufrieden.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Hier hat sich wohl ein Wähler gedacht: "Ich wähle mal den Landrat Makiolla...ach nee, doch nicht."
Die Wahlhelfer im Hansesaal arbeiten konzentriert - sind aber trotzdem immer für ein Späßchen zu haben.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Die Wahlhelfer haben einen langen Tag hinter sich - und sind immer noch voll bei der Sache.
Bei der Wahl zum Gemeinde- und Integrationsrat war ein falscher Kandidat auf die Stimmzettel gerutscht.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Eindrücke aus dem Hansesaal bei der Wahl.
Eindrücke aus dem Hansesaal bei der Wahl.
Auszählen, auszählen, auszählen - die Situation im Hansessal in Lünen eine Stunde nach Schließung der Wahllokale.
Leisten Dienst im Wahllokal Gemeindezentrum St. Georg: Ferdinand von Pfeffer (v.l.) Katharina Middel, Detlef Przygodda, Günter Schenk, Sabine Gellissen und Jens Heuser.
Günter Schenk ist zum ersten Mal als Wahlhelfer tätig.
Einladend offen steht die Tür zum Wahllokal im Gemeindezentrum St. Georg.
Ein Schild weist den Weg zum Wahllokal im Gemeindezentrum St. Georg.
Stimmabgabe in der Kardinal-von-Galen-Schule.
Erster Beigeordneter Günter Klencz fuhr in seiner Funktion als Wahlleiter etwa 20 Wahllokale ab, um sich zu erkundigen, ob alles klappt. Hier spricht er im Wahllokal Kardinal-von-Galen-Schule mit dem Wahlvorstand, geleitet von Susanne Limena.
Stimmabgabe im Wahllokal Kardinal-von-Galen-Schule.
Dieses Bild gibt es nur bei Wahlen. Parkende Autos vor dem Rathaus, eingewiesen von städtischen Mitarbeitern.
Auf dem Weg zur Wahlparty: Wolfram Kuschke (v.l.), Landesvorsitzender der Europa Union, Renate Schmeltzer-Urban, Ratskandidatin der SPD, und ihr Mann Rainer Schmeltzer, SPD-Landtagsabgeordneter.
Mütter der Wittekindschule Brambauer sorgen fürs Catering bei der Wahlparty im Rathaus Lünen.
Städtische Mitarbeiter warten an den Bildschirmen im Rathausfoyer auf Ergebnisse.
Hinter der Band "Radio Powerstation" interviewte Moderator Ulrich Klink (l.) den Wahlleiter Günter Klencz.
Um 18.30 Uhr war die Zahl der Wahlparty-Besucher noch recht übersichtlich.
Eine polnische Tanzgruppe aus Dortmund sorgte für musikalische Unterhaltung.
Moderator Ulrich Klink (r.) im Gespräch mit dem Lüner Europabeauftragten Horst Müller-Baß.
Die Band "Radio Powerstation" spielte im Rathausfoyer bei der Lüner Wahlparty.

Nun steht auch die Sitzverteilung für den

. Zu der geplanten Verkleinerung ist es nicht gekommen, der Rat wird wieder aus 54 Sitzen bestehen. Diese teilen sich wie folgt auf: SPD: 22 CDU: 13 GFL: 9 Grüne: 4 FDP: 2 Die Linke: 2 UWG: 1 Piraten: 1 USB: 0

Auch das Ergebnis zur Wahl des Integrationsrates steht inzwischen fest. Gewinner der Wahl ist die Liste „Lichtblicke für Frauen“ - über 20 Prozentpunkte hat die Liste mehr erreicht als bei der Wahl 2010.  Stärkste Kraft bleibt aber die Liste „Prosozial“ mit 40,8 Prozent. Zweitstärkste Kraft sind „Lichtblicke für Frauen“ mit 31,7 Prozent. Danach folgen „Die Unabhängigen (20,8 Prozent) und die „Kurdische Liste“ (6,8 Prozent). Kandidatin und Listenvorsitzende Nevin Simsek hat mit der Liste „Lichtblicke für Frauen“ stark aufgeholt. Bei der Wahl 2010 hatte die Liste 10,2 Prozent erreicht. „Prosozial“ hingegen hat viele Prozentpunkte verloren, 2010 kam die Liste unter Gürbüz Demirhan auf 67,7 Prozent.  Die Wahlbeteiligung ist von 20,9 Prozent auf 16,9 Prozent gesunken.

Das Ergebnis für den Lüner Stadtrat steht fest, alle 89 Bezirke sind ausgezählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,5 Prozent. Stärkste Kraft ist die SPD mit 40,9 Prozent, gefolgt von der CDU mit 24,5 Prozent und der GFL mit 15,5 Prozent. Die Grüne haben 7,4 Prozent erreicht, die Linke 4,1 Prozent und die FDP 2,8 Prozent. Auf 2,3 Prozent kommen die Piraten, die UWG hat 1,8 Prozent und die USB kommt auf 0,6 Prozent. Am meisten Stimmen dazu gewonnen im Vergleich zur Wahl 2009 haben die SPD und die GFL.

Bei der

in Lünen haben alle sieben SPD-Kandidaten das Direktmandat geholt. In den Kreistag Unna ziehen als direkt gewählte Mitglieder ein: Brigitte Cziehso (bislang auch Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag), Hans-Dieter Mendrina, Gerd Oldenburg, Simone Symma, Jürgen Kerl, Jens Hebebrand und Renate Schmeltzer-Urban, die Ehefrau des Lüner SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer.

Direkt gewählt in den

sind bislang die SPD-Kandidaten Siegfried Störmer (Wahlbezirk 601), Rüdiger Haag (602), Uwe Walter (604), Detlef Seiler (605), Rolf Möller (606), Martin Püschel (607), Christiane Mai (608), Achim Schwarz (609), Hans-Georg Fohrmeister (610), Daniel Wolski (611), Hans-Michael Haustein (612), Klaus Lamczik (613), Holger Kahl (616), Brigitte Cziehso (617), Hubert Groth (618), Hugo Becker (619), Helga Mendrina (620) und Lydia Müller (623). Für die CDU zieht Marcel Schulz (622) direkt in den Rat ein.

Die SPD scheint nahezu alle Direktmandate für den

geholt zu haben. Bislang steht lediglich Marcel Schulz im Wahlbezirk 622 als für die CDU direkt gewählter Ratsherr fest. Noch fehlen in vier Wahlbezirken die letzten Stimmauszählungen.

Im Wahlbezirk 608 im Lüner Süden hat Christiane Mai (SPD) mit 45,3 Prozent den direkten Ratssitz geholt. Sie setzte sich gegen Jochen Gefromm (CDU) durch, der 18,7 Prozent der Stimmen erhielt. Peter Konitzer (Grüne) erhielt 9,4 Prozent, Harald Buschmann (GFL) bekam 9,1 Prozent, genauso viel wie Yusuf Kurt (Linke). Das

steht fast fest, 85 von 89 Wahllokalen sind jetzt ausgezählt.

Im Hansesaal hat Frank Gissel, Ansprechpartner für die 24 Teams, die die

auszählen, übrigens ein positives Fazit gezogen. „Ich kann nicht meckern“, sagte er am Abend. Viele Wahlhelfer hätten sich zufrieden über den Hansesaal als Auszählungslokal geäußert. „Die Leute finden es hier besser, weil man mehr Platz hat und weil man nicht alleine ist.“ Sprich: Bei so vielen Wahlhelfern im Saal finden auch unerfahrenere Wahlhelfer immer einen erfahrenen Ansprechpartner. 

Es ist geschafft: Nach zwei Stunden und 25 Minuten sind alle Stimmen in den 89 Wahllokalen und Briefwahlbezirken für die

ausgezählt. Zuletzt hakte es in einem Briefwahlbezirk. Die SPD konnte ihre Vormachtstellung ausbauen. Sie erhielt in Lünen 43,8 Prozent und konnte um 8,4 Prozentpunkte im Vergleich zur vergangenen Wahl (35,3 Prozent) zulegen. Die CDU erreichte 26,7 Prozent und verlor 2,9 Prozentpunkte (29,6 Prozent). Die Grünen mussten einen Verlust von 3,3 Prozentpunkten hinnehmen. Sie kamen auf 7,8 Prozent im Vergleich zu 11,1 Prozent bei der vergangenen Wahl. Die FDP sackte um 6,3 Prozentpunkte ab von 9 auf diesmal 2,6 Prozent. Die Linke verlor 1 Prozentpunkt und kam von 6,1 auf 5,1 Prozent der Stimmen. Die AfD (Alternative für Deutschland) schaffte aus dem Stand 5,7 Prozent. Sie trat erstmal an. Die Piraten kamen auf 1,9 Prozent, bei der vergangenen Wahl erreichte sie 1 Prozent.   

Wahlleiter Günter Klencz ist bislang zufrieden mit dem Verlauf des Wahlabends. Jürgen Grundmann, Leiter der Schulverwaltung, ist einer der städtischen Mitarbeiter, die die Wahlergebnisse aus den Wahllokalen prüfen müssen. „Die Schnellmeldungen gehen telefonisch aus den Wahllokalen im Bürgerbüro ein. Dann müssen wir im Rathaus prüfen, ob alle Unterschriften da sind. Die Wahlvorstände bringen uns ihre Unterlagen“, erklärt Grundmann. Im Foyer gibt Frank Knoll, Referent des Bürgermeisters, die weiteren Zwischenergebnisse an Moderator Ulrich Klink weiter. 

Bei der Wahl zum Lüner

sind kurz vor 20 Uhr 13 von 89 Bezirken ausgezählt. Hier das Zwischenergebnis: Die SPD führt mit 46,4 Prozent, gefolgt von der CDU mit 21,4 Prozent. Die GFL hat 13,5 Prozent erreicht, die Linke kommt auf 4 Prozent, die Grünen auf 6,8, die Piraten auf 2,8. Die FDP erreicht 2,1 Prozent, gefolgt von der UWG mit 1,8 und der USB mit 1,1.

Eindrücke von der Wahl 2014 in Lünen

Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Ein eingespieltes Team: Das Wahlhelfer-Team "Wortmann" hat in dieser Besetzung schon einige Wahlen erfolgreich absolviert.
Frank Gissel, der die Teams für die Briefwahl koordiniert, ist mit dem Wahlabend zufrieden.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Hier hat sich wohl ein Wähler gedacht: "Ich wähle mal den Landrat Makiolla...ach nee, doch nicht."
Die Wahlhelfer im Hansesaal arbeiten konzentriert - sind aber trotzdem immer für ein Späßchen zu haben.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Die Wahlhelfer haben einen langen Tag hinter sich - und sind immer noch voll bei der Sache.
Bei der Wahl zum Gemeinde- und Integrationsrat war ein falscher Kandidat auf die Stimmzettel gerutscht.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Eindrücke aus dem Hansesaal bei der Wahl.
Eindrücke aus dem Hansesaal bei der Wahl.
Auszählen, auszählen, auszählen - die Situation im Hansessal in Lünen eine Stunde nach Schließung der Wahllokale.
Leisten Dienst im Wahllokal Gemeindezentrum St. Georg: Ferdinand von Pfeffer (v.l.) Katharina Middel, Detlef Przygodda, Günter Schenk, Sabine Gellissen und Jens Heuser.
Günter Schenk ist zum ersten Mal als Wahlhelfer tätig.
Einladend offen steht die Tür zum Wahllokal im Gemeindezentrum St. Georg.
Ein Schild weist den Weg zum Wahllokal im Gemeindezentrum St. Georg.
Stimmabgabe in der Kardinal-von-Galen-Schule.
Erster Beigeordneter Günter Klencz fuhr in seiner Funktion als Wahlleiter etwa 20 Wahllokale ab, um sich zu erkundigen, ob alles klappt. Hier spricht er im Wahllokal Kardinal-von-Galen-Schule mit dem Wahlvorstand, geleitet von Susanne Limena.
Stimmabgabe im Wahllokal Kardinal-von-Galen-Schule.
Dieses Bild gibt es nur bei Wahlen. Parkende Autos vor dem Rathaus, eingewiesen von städtischen Mitarbeitern.
Auf dem Weg zur Wahlparty: Wolfram Kuschke (v.l.), Landesvorsitzender der Europa Union, Renate Schmeltzer-Urban, Ratskandidatin der SPD, und ihr Mann Rainer Schmeltzer, SPD-Landtagsabgeordneter.
Mütter der Wittekindschule Brambauer sorgen fürs Catering bei der Wahlparty im Rathaus Lünen.
Städtische Mitarbeiter warten an den Bildschirmen im Rathausfoyer auf Ergebnisse.
Hinter der Band "Radio Powerstation" interviewte Moderator Ulrich Klink (l.) den Wahlleiter Günter Klencz.
Um 18.30 Uhr war die Zahl der Wahlparty-Besucher noch recht übersichtlich.
Eine polnische Tanzgruppe aus Dortmund sorgte für musikalische Unterhaltung.
Moderator Ulrich Klink (r.) im Gespräch mit dem Lüner Europabeauftragten Horst Müller-Baß.
Die Band "Radio Powerstation" spielte im Rathausfoyer bei der Lüner Wahlparty.

Das erste Wahllokal ist komplett ausgezählt: Es ist das

. Die Stimmen für die Europa, Landrats-, Kreistags-, Kommunal- und Integrationswahl liegen vor. Heike Gries, Wahlvorsteherin des Wahllokals, und Tochter Sarah hatten es als Erste geschafft, alle fünf Wahlen auszuzählen. Für Sarah ist es die dritte Wahl als Wahlhelferin. Die Dortmunderin unterstützt ihre Mutter. Das Team im Wahllokal kennt sich schon von einigen Wahlen. Hier ein kurzes Statement von Sarah Gries:

Auch für die Wahl zum

Lünen gibt es jetzt schon erste Ergebnisse. Um 19.35 waren vier Stimmbezirke ausgezählt. Hier liegt die SPD mit 52,5 Prozent vorn, es folgt die GFL mit 14,6 Prozent, vor der CDU mit 13,8 Prozent. Danach kommen die Grünen mit 6,2 Prozent, die Linke mit 4,0, die Piraten mit 2,7 Prozent, die USB mit 2,6 und die UWG mit 1,9 Prozent.

Teilergebnis der Europawahl in Lünen:

 Auch von der

liegen jetzt erste Ergebnisse vor. Um 19.35 Uhr waren aber erst vier Stimmbezirke ausgezählt. Vorne liegt die SPD mit 54,4 Prozent. Es folgen CDU (17,9), GFL (9,1), Grüne (7,0), Die Linke (5,4), Piraten (2,7), FDP (2,5) und Freie Wähler (0,7).

Auch die Auszählung der

läuft mittlerweile in Lünen an. Um 19.32 Uhr waren 25 von 89 Bezirken ausgezählt. Landrat Michael Makiolla (SPD) liegt mit 55,4 Prozent vorne. Wilhelm Jasperneite (CDU) kommt auf 25,5 Prozent, Jochen Nadolski-Voigt (Grüne) auf 8,5 Prozent, Ralf Schaefer (Piraten) folgt mit 6,1 Prozent vor Helmut Stalz (freie Wähler) mit 4,4 Prozent.

Es ist übrigens - wenig verwunderlich - sehr heiß im

. Anders als ursprünglich vorgesehen, hat die Stadt den Wahlhelfern hier daher Wasser spendieren lassen. An den meisten Tischen läuft es reibungslos - viele Teams arbeiten seit Jahren bei Wahlen zusammen als Wahlhelfer. 

Im Hansesaal dürften im den nächsten Minuten per Kurier aus allen Wahllokalen die Stimmzettel von der

ankommen. Ein Team bestehend aus acht Leiten kümmert sich um die Auszählung.

Eindrücke von der Wahl 2014 in Lünen

Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Ein eingespieltes Team: Das Wahlhelfer-Team "Wortmann" hat in dieser Besetzung schon einige Wahlen erfolgreich absolviert.
Frank Gissel, der die Teams für die Briefwahl koordiniert, ist mit dem Wahlabend zufrieden.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Hier hat sich wohl ein Wähler gedacht: "Ich wähle mal den Landrat Makiolla...ach nee, doch nicht."
Die Wahlhelfer im Hansesaal arbeiten konzentriert - sind aber trotzdem immer für ein Späßchen zu haben.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Die Wahlhelfer haben einen langen Tag hinter sich - und sind immer noch voll bei der Sache.
Bei der Wahl zum Gemeinde- und Integrationsrat war ein falscher Kandidat auf die Stimmzettel gerutscht.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Eindrücke aus dem Hansesaal bei der Wahl.
Eindrücke aus dem Hansesaal bei der Wahl.
Auszählen, auszählen, auszählen - die Situation im Hansessal in Lünen eine Stunde nach Schließung der Wahllokale.
Leisten Dienst im Wahllokal Gemeindezentrum St. Georg: Ferdinand von Pfeffer (v.l.) Katharina Middel, Detlef Przygodda, Günter Schenk, Sabine Gellissen und Jens Heuser.
Günter Schenk ist zum ersten Mal als Wahlhelfer tätig.
Einladend offen steht die Tür zum Wahllokal im Gemeindezentrum St. Georg.
Ein Schild weist den Weg zum Wahllokal im Gemeindezentrum St. Georg.
Stimmabgabe in der Kardinal-von-Galen-Schule.
Erster Beigeordneter Günter Klencz fuhr in seiner Funktion als Wahlleiter etwa 20 Wahllokale ab, um sich zu erkundigen, ob alles klappt. Hier spricht er im Wahllokal Kardinal-von-Galen-Schule mit dem Wahlvorstand, geleitet von Susanne Limena.
Stimmabgabe im Wahllokal Kardinal-von-Galen-Schule.
Dieses Bild gibt es nur bei Wahlen. Parkende Autos vor dem Rathaus, eingewiesen von städtischen Mitarbeitern.
Auf dem Weg zur Wahlparty: Wolfram Kuschke (v.l.), Landesvorsitzender der Europa Union, Renate Schmeltzer-Urban, Ratskandidatin der SPD, und ihr Mann Rainer Schmeltzer, SPD-Landtagsabgeordneter.
Mütter der Wittekindschule Brambauer sorgen fürs Catering bei der Wahlparty im Rathaus Lünen.
Städtische Mitarbeiter warten an den Bildschirmen im Rathausfoyer auf Ergebnisse.
Hinter der Band "Radio Powerstation" interviewte Moderator Ulrich Klink (l.) den Wahlleiter Günter Klencz.
Um 18.30 Uhr war die Zahl der Wahlparty-Besucher noch recht übersichtlich.
Eine polnische Tanzgruppe aus Dortmund sorgte für musikalische Unterhaltung.
Moderator Ulrich Klink (r.) im Gespräch mit dem Lüner Europabeauftragten Horst Müller-Baß.
Die Band "Radio Powerstation" spielte im Rathausfoyer bei der Lüner Wahlparty.

Umschläge auf dem Boden, Stimmzettel auf dem Tisch im Hansesaal:

Blick auf die Zwischenstände im Lüner Rathaus:

Geschäftiges Treiben im Hansesaal. Die Wahlhelfer sind durchweg konzentriert, für ein kleines Späßchen bleibt trotzdem Zeit. "Welche Zettel machen wir zuerst fertig?", fragt jemand an einem Tisch. "Den Landrat", sagt die Teamleiterin. Und fügt grinsend hinzu: "Machen wir den Landrat fertig."

Bunte Auszählerei im Hansesaal:

 In 27 von 89 Wahllokalen und Briefwahlbezirken wurden die Stimmzettel zur Europawahl ausgezählt. Das ist das erste Zwischenergebnis (in Prozent): CDU 24,9 SPD: 46,8  Grüne: 6,7  FDP 2,7 Die Linke 5,1 AfD 5,7 Piraten 1,8 Tierschutzpartei 1,5

Die ersten Lüner Wahlergebnisse sind da: Im Wahllokal „An der Alten Gärtnerei“ in Brambauer waren die Zähler besonders flink. Ergebnis: CDU 22,5 Prozent, SPD 51, Grüne 5,0, FDP 1,5, Linke 6,5, AfD 5,5, Piraten 2,0.

Zur Europawahl, die als erstes ausgezählt wird, sprach Moderator Ulrich Klink mit dem Lüner Beigeordneten und Europabeauftragten Horst Müller-Baß. „In vielen Staaten geht leider der Trend dazu, die nationalistische Karte auszuspielen. Wir müssen dagegen halten und darstellen, was uns die Europäische Union bringt“, so Müller-Baß. Brüssel sei kein Raumschiff, das vom Himmel fällt. Viele Entscheidungen würden die Menschen vor Ort direkt betreffen. Kritik übte Klink daran, dass die EU nicht transparent genug sei, das verunsichere die Bürger.

23 8er Teams zählen derzeit im Lüner Hansesaal die Briefwahlstimmen zur Europawahl aus. Das dürfte noch etwa eine Stunde dauern, schätzt Koordinator Frank Gissel.

Für musikalische Unterhaltung bei der Wahlparty, zu der langsam interessierte Bürger, Parteivertreter und Kandidaten für die Integrationsratswahl eintrudeln, sorgt das Trio „Radio Powerstation“:

Über 7000 Lüner nutzten die Möglichkeit der Briefwahl, mehr als zehn Prozent der Wahlberechtigten. Das erklärte gerade der Wahlleiter, der Erste Beigeordnete Günter Klencz, bei der Wahlparty im Rathausfoyer. Im Gespräch mit Moderator, Pfarrer Ulrich Klink, betonte er, die meisten Briefwähler seien eher jüngere Leute, ältere Menschen gäben lieber direkt im Wahllokal ihre Stimme ab. Pfarrer Klink und Dezernent Müller-Baß bei der Wahlparty:

Eine polnische Tanzgruppe aus Dortmund präsentiert - passend zur Europawahl – Tänze aus ihrer Heimat: 

Rund 800 Wahlhelfer sind damit beschäftigt, die in den 66 Wahllokalen abgegebenen Stimmen auszuzählen. Im Hansesaal wird die Briefwahl zum ersten Mal zentral ausgezählt.

Spitzenkandidat Rolf Möller war seinerseits auf dem Weg in die SPD-Geschäftsstelle. Dann will er ins Rathaus und dort die Ergebnisse verfolgen. Gesichtsausdruck: leicht angespannt.

Eindrücke von der Wahl 2014 in Lünen

Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Ein eingespieltes Team: Das Wahlhelfer-Team "Wortmann" hat in dieser Besetzung schon einige Wahlen erfolgreich absolviert.
Frank Gissel, der die Teams für die Briefwahl koordiniert, ist mit dem Wahlabend zufrieden.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Hier hat sich wohl ein Wähler gedacht: "Ich wähle mal den Landrat Makiolla...ach nee, doch nicht."
Die Wahlhelfer im Hansesaal arbeiten konzentriert - sind aber trotzdem immer für ein Späßchen zu haben.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Die Wahlhelfer haben einen langen Tag hinter sich - und sind immer noch voll bei der Sache.
Bei der Wahl zum Gemeinde- und Integrationsrat war ein falscher Kandidat auf die Stimmzettel gerutscht.
Die Wahlhelfer im Hansesaal sind konzentriert bei der Sache.
Eindrücke aus dem Hansesaal bei der Wahl.
Eindrücke aus dem Hansesaal bei der Wahl.
Auszählen, auszählen, auszählen - die Situation im Hansessal in Lünen eine Stunde nach Schließung der Wahllokale.
Leisten Dienst im Wahllokal Gemeindezentrum St. Georg: Ferdinand von Pfeffer (v.l.) Katharina Middel, Detlef Przygodda, Günter Schenk, Sabine Gellissen und Jens Heuser.
Günter Schenk ist zum ersten Mal als Wahlhelfer tätig.
Einladend offen steht die Tür zum Wahllokal im Gemeindezentrum St. Georg.
Ein Schild weist den Weg zum Wahllokal im Gemeindezentrum St. Georg.
Stimmabgabe in der Kardinal-von-Galen-Schule.
Erster Beigeordneter Günter Klencz fuhr in seiner Funktion als Wahlleiter etwa 20 Wahllokale ab, um sich zu erkundigen, ob alles klappt. Hier spricht er im Wahllokal Kardinal-von-Galen-Schule mit dem Wahlvorstand, geleitet von Susanne Limena.
Stimmabgabe im Wahllokal Kardinal-von-Galen-Schule.
Dieses Bild gibt es nur bei Wahlen. Parkende Autos vor dem Rathaus, eingewiesen von städtischen Mitarbeitern.
Auf dem Weg zur Wahlparty: Wolfram Kuschke (v.l.), Landesvorsitzender der Europa Union, Renate Schmeltzer-Urban, Ratskandidatin der SPD, und ihr Mann Rainer Schmeltzer, SPD-Landtagsabgeordneter.
Mütter der Wittekindschule Brambauer sorgen fürs Catering bei der Wahlparty im Rathaus Lünen.
Städtische Mitarbeiter warten an den Bildschirmen im Rathausfoyer auf Ergebnisse.
Hinter der Band "Radio Powerstation" interviewte Moderator Ulrich Klink (l.) den Wahlleiter Günter Klencz.
Um 18.30 Uhr war die Zahl der Wahlparty-Besucher noch recht übersichtlich.
Eine polnische Tanzgruppe aus Dortmund sorgte für musikalische Unterhaltung.
Moderator Ulrich Klink (r.) im Gespräch mit dem Lüner Europabeauftragten Horst Müller-Baß.
Die Band "Radio Powerstation" spielte im Rathausfoyer bei der Lüner Wahlparty.

Schmunzeln konnten die Wahlhelfer im Gemeindezentrum St. Georg: Ein Wähler konnte keine Wahlbenachrichtigung vorlegen, weil der Hund sie gefressen hatte. Nicht schlimm. Der Personalausweis reichte zum Wählen aus.  Von den 906 Wahlberechtigten in diesem Wahllokal hatten bis 17 Uhr 350 ihre Stimme abgegeben.  

Bis um 16 Uhr war die Wahlbeteiligung in Lünen äußerst niedrig: Nur 32 Prozent der Wahlberechtigten haben demnach bis dahin von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Die Stadt appelliert an die Bürger, die verbleibende Stunde bis zur Schließung der Wahllokale noch zu nutzen und wählen zu gehen. Laut Stadtsprecherin Simone Kötter lag die (endgültige) Wahlbeteiligung in Lünen bei der Kommunalwahl 2009 bei 49 Prozent.  Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr lag die Wahlbeteiligung in Lünen um 16 Uhr bei 56 Prozent. 

Wie sieht denn eigentlich die Entwicklung in Lünen aus - welche Partei ist auf dem aufsteigenden, welche auf dem absteigenden Ast?

KREIS UNNA Die Kreistagswahl in Unna brachte keine Überraschungen - die SPD bleibt stärkste Fraktion, Landrat Michael Makiolla wurde wiedergewählt und keine Partei verzeichnete signifikante Schwankungen nach oben oder unten. Nur die FDP verlor viele Stimmen. Hier finden Sie jetzt auch die Liste aller gewählten Politiker.mehr...

Die Wahlbeteiligung bei den heutigen Wahlen lag um 14 Uhr bei rund 22 Prozent. Das hat die zweite Abfrage des Wahlteams der Stadt in zehn ausgewählten Wahllokalen ergeben. Bei der ersten Abfrage hatten bis 11 Uhr nur acht Prozent der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger gewählt. Im Vergleich zur Bundestagswahl im vergangenen Jahr liegt die Wahlbeteiligung damit um diese Uhrzeit deutlich niedriger, denn dort hatten um 14 Uhr bereits rund 42 Prozent der Lüner ihre Stimme abgegeben.

Tolle Geste im Wahllokal Seniorenhaus Wethmar Mark: Kurz nach 13 Uhr lud ein Bürger die Wahlhelfer auf Kaffee und Kuchen in sein Haus ein: "Wenn Sie mal Pause machen, ich wohne gleich nebenan", sagte er. Und hier noch ein Aufruf des Lüner Redaktionsleiters Peter Fiedler:

Ab 8 Uhr hat Wahlleiter und Erster Beigeordneter Günter Klencz in 20 Wahllokalen im Stadtgebiet den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen in Lünen kontrolliert. "Die Wahl ist gut angelaufen und in den Wahllokalen ist alles in Ordnung", sagte Günter Klencz. Um 11 Uhr hatte er uns bereits eine erste kleine Bilanz gegeben:

Bei den heutigen Europa-, Kommunal- und Integrationsratswahlen ist die Wahlbeteiligung bisher nicht besonders hoch, wie die Stadtverwaltung meldet.   Um 11 Uhr hatten rund 8 Prozent der Lünerinnen und Lüner gewählt. Das hat eine Abfrage des Wahlteams bei zehn ausgewählten Wahllokalen ergeben. Bei den Bundestagswahlen im vergangenen Jahr lag die Wahlbeteiligung um 11 Uhr bereits bei rund 15 Prozent. Normalerweise steigt die Wahlbeteiligung allerdings ab mittags deutlich an, da viele erst dann in ihre Wahllokale gehen. 

Der heutige Wahlsonntag ist in Lünen gut angelaufen. Alle 66 Wahllokale haben pünktlich um 8 Uhr ihre Türen für die Europa-, Kommunal- und Integrationsratswahlen geöffnet. Lediglich zwei von rund 800 Wahlhelfern mussten aufgrund von Erkrankung durch Personen von der Ersatzliste ersetzt werden. Bis 18 Uhr sind über 60.000 Lüner aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Die Anzahl der Briefwähler ist im Vergleich zu den Wahlen der Vorjahre erneut gestiegen. Inzwischen steht die endgültige Anzahl der Wahlberechtigten fest:

  • Bei der Europawahl dürfen 64.559 Menschen ihre Stimme abgeben, 6970 davon haben die Briefwahl beantragt - 2009 waren es nur 3990.
  • Zur Kommunalwahl dürfen 67.577 Lüner gehen. Briefwahl haben davon 6978 beantragt. Mehr als 2009: Vor fünf Jahren waren es 6340 Briefwähler.
  • Auch der Integrationsrat wird heute gewählt. 15.033 Lüner sind hier wahlberechtigt. Davon haben 505 die Unterlagen für die Briefwahl angefordert.

Zur Einstimmung auf den Wahlsonntag haben wir noch einmal das Ergebnis der Kommunalwahl 2009 in Lünen für sie aufbereitet:

Während der Legislaturperiode trat ein Mitglied aus der SPD-Fraktion aus und gehörte dem Rat seitdem als fraktionsloses Mitglied an. Drei Mitglieder kehrten der GFL den Rücken und bildeten Anfang 2014 die Fraktion Freie Lüner Wählergemeinschaft (FLW). Im Vorfeld der Kommunalwahl haben sich die Kandidaten am Mittwochabend unserem

gestellt. Sachlich und fair diskutierten die Rats-Kandidaten im Hansesaal über drei Stunden lang. Den Live-Ticker zum Nachlesen und eine Bilanz der Kandidaten und des Moderators finden Sie hier:

Lünen Vor der Kommunalwahl am Sonntag, 25. Mai, haben wir am Mittwochabend beim Wahlkampfgipfel "Klartext" mit Vertretern der neun Parteien und Wählergemeinschaften diskutiert. Wie der Abend gelaufen ist und was die zentralen Themen waren, können Sie hier in unserem Live-Ticker nachlesen. Zudem gibt es viele Fotos und Kurz-Videos.mehr...

LÜNEN Wenn es beim Lüner Wahlkampfgipfel am Mittwochabend hitzig wurde, dann waren meist die Temperaturen schuld: Sachlich und fair diskutierten die Rats-Kandidaten im Hansesaal über drei Stunden lang. Wo es an dem Abend hakte und wer mit wem ein Bündnis eingehen würde, zeigen unsere Videos. Zudem gibt es Fotos und den Live-Ticker zum Nachlesen.mehr...

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