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SV Lünen steht nach Revanche im Pokalfinale

Wasserball: Pokalhalbfinale

Großer Erfolg für die Wasserballer des SV Lünen: Der Zweitligist setzte sich am Freitagabend im Pokalhalbfinale gegen die Reserve von Bayer Uerdingen durch. Dabei haben dem SVL zehn Spieler gefehlt.

Lünen

von Von Patrick Schröer

, 08.06.2018
SV Lünen steht nach Revanche im Pokalfinale

Lünens Keeper Noah Koschmieder (rote Kappe) war mit seinen vielen Paraden im Pokalhalbfinale ein Sieggarant. goldstein © Foto: Goldstein

Revanche geglückt: Nachdem der Wasserball-Zweitligist SV Lünen am Mittwoch Bayer Uerdingen II im Ligaalltag noch knapp unterlag, setzte sich die Mannschaft von Trainer Olaf Bispinghoff am Freitagabend im Pokal gegen Uerdingen durch. Mit 13:8 behielten die Lüner die Oberhand und stehen jetzt im Finale.

Pokalhalbfinale

SV Lünen - Bayer Uerdingen II 13:8 (4:0, 5:3, 2:3, 2:1)

Die Lüner ließen im zweiten Spiel gegen Uerdingen binnen zwei Tagen überhaupt nichts anbrennen. Der SVL war die gesamte Spieldauer über das dominante Team und ließ keinen Zweifel über den Sieg aufkommen. Vor dem Spiel war Olaf Bispinghoff allerdings nervös. Zehn Spieler standen ihm nicht zur Verfügung. So musste er seinen Kader mit Juniorenspielern und Routinier Frank Lewark auffüllen.

„Unsere Stamm-Sieben war deswegen am Anfang länger im Becken“, sagte Bispinghoff, dessen Taktik gegen ebenfalls ersatzgeschwächte Gäste voll aufging.

Lünen spielte sich im ersten Viertel regelrecht in einen Rausch, ging schnell mit 4:0 in Führung. Stark dabei erneut der Auftritt von Jannik Grochla, dem insgesamt fünf Tore gelangen. „Man hat gemerkt, dass Uerdingen das kleine Becken nicht liegt“, so Bispinghoff weiter.

Lünen stets auf der Höhe

Die drei weiteren Viertel gestaltete Lünen dann zwar nicht mehr so deutlich, blieb insgesamt aber immer auf der Höhe und hatte den Gegner fest im Griff. Abermals profitierte Lünen dabei auch von Torwart Noah Koschmieder, der immer stärker wird. „Er ist richtig drin, das gibt ihm Selbstvertrauen“, so Bispinghoff über den Keeper.

Am Ende stand so ein 13:8-Sieg auf dem Papier. Das Finale war perfekt. Jetzt mussten die Unparteiischen per Los noch entscheiden, wo das Finale ausgetragen wird. Lünen hatte Glück. Das Endspiel steigt in der Lippestadt. Gegner wird Ligakonkurrent SV BW Bochum. Ein Termin für die Partie steht aber noch nicht fest.

SVL: Koschmieder – A. Borgschulze (2), Westermann, T. Grochla (2), Bardmann (1), Baumgardt, Steinike, J. Grochla (5), Stoldt, Götze (2), Lewark, J. Borgschulze (1), Stähler

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