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Fußgängerzone Münsterstraße

Schilder in Lüner City machen Weg frei für Kontrollen

Lünen Der sanierte Bereich der Münsterstraße nördlich der Lippebrücke ist jetzt auch offiziell wieder das, was er eigentlich schon immer war: Fußgängerzone. Durch das Aufstellen entsprechender Schilder hat die Stadt Fakten geschaffen – und damit der Polizei eine rechtliche Handhabe gegeben, Verstöße zu ahnden.

Schilder in Lüner City machen Weg frei für Kontrollen

Arbeiter stellten die Schilder auf, die auf die Fußgängerzone in der nördlichen Münsterstraße hinweisen. Foto: Foto: Fröhling

„Wir werden ein Auge darauf haben. 20 Euro Verwarnungsgeld kostet es, unerlaubt durch eine Fußgängerzone zu fahren“, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Der Autoverkehr in dem sanierten Abschnitt war in den vergangenen Monaten durchaus beachtlich – weil die Schilder fehlten, aber auch, weil die Asphaltierung eine ganz normale Straße suggerierte. Vor der Sanierung hatten die roten Klinker auch optisch die Fußgängerzone signalisiert.

Klinker statt Asphalt

„Der Klinker wurde durch den Liefer- und Busverkehr stark beansprucht und wies große Spurrillen auf. Deshalb wurde der deutlich robustere Asphaltbelag gewählt“, begründet die Stadt den Wechsel des Materials.

Zur Erinnerung: Im Mai 2016 hatten die Sanierungsarbeiten in dem Abschnitt zwischen Lippebrücke und Persiluhr begonnen. Dann kam es zum Leid der Geschäftsleute immer wieder zu Verzögerungen und schließlich ging sogar noch die Baufirma pleite. So konnte das Pflaster rund um die Ochsen erst Ende 2017 komplettiert werden.

Drei Ausnahmen

Mit der Insolvenz „und den hierdurch entstandenen Verzögerungen“ hängt es laut Aussage der Stadt auch zusammen, dass die Fußgängerzonen-Schilder erst am 15. März 2018 aufgestellt wurden. Die Schilder machen klar, dass die Fußgängerzone nur drei Ausnahmen kennt: Busse und Fahrräder dürfen hindurchfahren sowie Fahrzeuge zum Be- und Entladen zwischen 2 Uhr nachts und 11.30 Uhr vormittags.

Engelstraße befahrbar

Der Abschnitt der Engelstraße zwischen Münsterstraße und Kurt-Schumacher-Straße, parallel zum Tobiaspark, ist nicht Fußgängerzone. Wer aus der Kurt-Schumacher-Straße in die Engelstraße abbiegt, muss also vor der Münsterstraße, wo die Fußgängerzone beginnt, wenden. „Theoretisch ja“, erklärt dazu die Stadt, „allerdings wird dieser letzte Abschnitt hauptsächlich von Anwohnern genutzt, so dass es hier bisher zu keinen Problemen kam“.

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