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Fußball

Schinck: „Ich musste an mich denken“

Wethmar Zwei Drittel seines Lebens hat Fußballer Kai Schinck dem TuS Westfalia Wethmar die Treue gehalten. Nun verlässt er den Verein in Richtung Preußen Lünen. Denn es gab Unstimmigkeiten mit seinem Trainer.

Schinck: „Ich musste an mich denken“

Jubelt künftig wieder für die Preußen: Ex-Wethmarer Kai Schinck zieht es im Winter zum SVP. Foto: Foto: Goldstein

Kai Schinck (30) sucht sein Glück noch einmal beim SV Preußen Lünen. Dort hat er bereits vor drei Jahren gespielt. Im Interview mit Sportredakteur Patrick Schröer spricht er über die Wechselgründe.

Herr Schinck, Sie verlassen Ihren Heimatverein zum Winter. Warum eigentlich?

Ich hatte schon im Sommer geplant, zu den Preußen zu wechseln, hatte aber in Wethmar zugesagt. Es gab Unstimmigkeiten mit Trainer Simon Erling. Mein Umkreis weiß auch, was vorgefallen ist. Mit der Mannschaft hatte ich nie ein Problem.

Sie haben sich für Preußen Lünen entschieden. Was war ausschlaggebend?

Ich bin damals von Alstedde nach Preußen gewechselt, habe dort ein sehr familiäres Umfeld vorgefunden und viele Freunde gewonnen. Bevor ich meine Karriere beende, will ich nochmal mit den alten Kumpels zusammenspielen.

Insgesamt haben Sie 20 Jahre für Wethmar gespielt. Fällt Ihnen der Abschied nicht schwer?

Doch. Ich verlasse den Verein auch mit einem weinenden Auge. Ich habe von den F-Junioren an alle Jugendteams durchlaufen, ein paar Titel gewonnen und viele Freunde kennengelernt. Für die U23, in der ich zuletzt gespielt habe, tut es mir auch leid.

Hätte es Sie denn nicht gereizt, mit Wethmars erster Mannschaft noch in der Bezirksliga zu spielen?

Ich hätte gerne noch in der Bezirksliga gespielt. Wethmar ist mein Heimatverein und ich habe immer alles gegeben, aber ich musste an mich denken.

Beim SV Preußen Lünen wird Sie künftig Steven Koch trainieren. Kennen Sie ihn bereits?

Ja, früher haben wir oft gegeneinander gespielt, kennen uns auch privat ganz gut und haben ein gutes Verhältnis. Ich halte viel von ihm.

Mit welcher Erwartung zieht es Sie zu den Preußen?

Ich hoffe, dass sich das Umfeld bei den Preußen jetzt beruhigt und wir eine vernünftige Rückrunde spielen. Ich freue mich auf die Hallenstadtmeisterschaft und 2018/19 wollen wir dann durchstarten.

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